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Jul 12

Startup entwickelt Kompostierbares Einweggeschirr aus Laubblättern

Ein Start-up aus München hat Einweggeschirr aus Laubblättern erfunden, das wasserdicht ist und nach 28 Tagen vollständig zerfällt, da kein Kleber, keine Kunststoffe oder Farbstoffe verwendet werden. Außerdem achtet „Leaf Republic“ darauf, den Energieaufwand möglichst gering zu halten, indem die meisten Maschinen mit Luftdruck anstatt mit Strom funktionieren. Hier können 15 Stück des nachhaltigen Einwegtellers gekauft werden.

 

Von der Natur…

Laubteller bestehen aus drei Schichten: Oben und unten eine Schicht aus ganzen, grünen Laubblättern, dazwischen eine Schicht aus wasserabweisendem Laubblattpapier: Natur pur. Und für das Laubblatt-Papier verarbeiten wir keine frischen Blätter, sondern ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft den Verschnitt aus unserer Produktion.

 
…zurück zur Natur

Genau so leicht wie diese Teller erschaffen wurden kehren sie auch wieder zur Natur zurück: Egal ob über die Biotonne oder den Hauskompost, Laubteller verwandeln sich nach der Benutzung in nährstoffreiches Substrat, auf dem wieder neue Lebensmittel angebaut werden können. So bleibt er auch nach der Benutzung noch wertvoll.

 
Im Video wird das Unternehmen mit all seinen Vorteilen vorgestellt: 
Anmerkung: Natürlich ist dieses Produkt besser als Einweggeschirr aus Plastik, es gibt aber auch Nachteile. Leider werden die Blätter aus Asien und Südamerika nach Deutschland geschifft.
„Der lange Transportweg ist das Schlimmste, aber wir können es nicht ändern“, sagt der CEO von „Leaf Republic“ Zolgadri.
Außerdem wird dieses Produkt nur hergestellt, um nach einmaliger Nutzung weggeschmissen zu werden.
„Nur als Wegwerfprodukt ist gar nichts geeignet. Wir sollten Dinge wiederverwenden, solange sie noch gebrauchsfähig sind“, sagt der Umweltschützer Hartmut Hoffmann.

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Kommentare

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2 Kommentare

  1. Al

    und wieso geht so etwas nicht mit heimischen, z.B. Kürbisblättern???

  2. Roger Kaufmann

    Wirklich super Idee!
    Die Plastik Verpacken ärgern mich immer mehr, praktisch immer mehr wird darin verpackt.

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