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Mai 12

Milch trinken macht krank und führt zum früheren Tod: Warum die Werbung dich immer angelogen hat

Die meisten Eltern sind davon überzeugt, dass Milch für die Entwicklung von Kindern unerlässlich ist.

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In der Werbung sehen wir wahlweise gesunde, aufgeweckte Kinder oder idyllische Landschaften mit glücklichen Tiere, die auf der Weide grasen. Mit diesen romantischen Bildern möchte die Milchindustrie die Verbraucher für sich und ihr Produkt gewinnen: Die Werbung suggeriert, dass Milch gesund und gut für das Wachstum ist.

Aber die Realität sieht anders aus. Ganz anders.

Hinter dieser Idylle stehen meist hochindustrialisierte Betriebe, in denen die Kühe reine Milchlieferanten sind. Eine gute Milchkuh produziert in ihrer Hochphase durchschnittlich 60 Liter Milch am Tag.

Nach einigen Jahren wird sie geschlachtet und landet in den meisten Fällen in der Tiefkühltheke des Discounters – denn als Milchlieferant ist sie nicht mehr rentabel.

Das Schicksal der Kühe ist dir egal? In Ordnung. Aber wie sieht es mit deiner eigenen Gesundheit aus?

Milch als Gefahr für Säuglinge und Jugendliche

Wie gesund Milch tatsächlich ist, ist hoch umstritten. Einige Studien bescheinigen Milch, dass sie gesund ist – aber aufhorchen lassen vor allem jene, die im Milchkonsum eine Gefahr sehen. Besonders für die Jüngsten unter uns. Er kann Karies bei Säuglingen verursachen,Wachstumsstörungen bei Jugendlichen fördern und die Entstehung von Akne begünstigen. 

Dennoch gibt es Aktionstage wie den Weltschulmilchtag, der von der „Initiative Milch“ ins Leben gerufen wurde. Die Vermutung liegt nahe, dass damit auch der industrielle Milchabsatz gefördert wird. Denn eines der Ziele dieser Initiative ist der „Aufbau eines zeitgemäßen, emotionalen Images von Milch und Milcherzeugnissen.“

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(Propaganda der Milchindustrie)

Teure Werbekampagnen für Milch

Dieses Image lässt sich die Milchindustrie auch einiges kosten: Für ihre Kampagnen legte sie beispielsweise im Jahr 2010 bis zu einer halben Million Euro auf den Tisch. Die Botschaft: Milch ist gesund, gut für unsere Knochen und Zähne und für das gesunde Heranwachsen unserer Kinder unerlässlich.

Auch die Politik setzt sich für das positive Image von Milch ein. Das EU-Schulmilchprogramm fördert den Milchverzehr an Schulen – finanziert mit EU-Mitteln. Die Motivation dahinter ist fraglich, wenn doch unterschiedliche wissenschaftliche Studien darauf hinweisen, dass übermäßiger Milchkonsum jungen Menschen schadet.

Auf eine Anfrage antwortete das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bislang noch nicht.

 

Milch macht… krank!

Die Medizin weiß heute sicher, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milch(produkten) und schwerwiegenden Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Multipler Sklerose, Diabetes Typ I und II, diversen Krebsarten, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma und anderem mehr besteht. Hautkrankheiten wie Akne sind ebenfalls auf den erhöhten Konsum von Milch, speziell entrahmter Milch, zurückzuführen. Neurodermitis, die als unheilbar gilt, ist häufig durch eine vegane (rein-pflanzliche) Ernährung zu heilen oder zumindest zu lindern.

Milch ist krebserregend
In der China Study, der größten Ernährungsstudie aller Zeiten, braucht es keine Lebensmittelskandale mit Schimmelpilzen im Futtermais der Milchkühe, um den Konsum von Milchprodukten mit Krebsarten wie Brustkrebs, Eierstockkrebs oder Prostatakrebs in Verbindung zu bringen. So korrelieren die von der Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlichten Zahlen über die weltweite Brustkrebshäufigkeit mit der Höhe des Milchkonsums in den Ländern.

Milch fördert Osteoporose
Da Milch viel Kalzium enthalte, sei ein hoher Konsum von Milch und Milchprodukten zur Vorbeugung von Osteoporose geboten. Pustekuchen. Eine Studie an 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren zeigte, dass Milch die Widerstandsfähigkeit der Knochen nicht verbessert, sondern das Risiko für Knochenbrüche sogar noch erhöht. Der Grund: aufgrund des Milchkonsums übersäuert der Organismus. Um dem entgegenzuwirken, neutralisiert der Körper die Säure mit Kalzium, welches er den Knochen entzieht – das Resultat ist Osteoporose.

Tierische und Pflanzliche Kalziumquellen ( In Mg pro 100 gr)
Bildschirmfoto 2016-05-13 um 08.09.10Sesam, Mandeln, einige Kräuter und Gemüsesorten sind hingegen eine wesentlich bessere Kalziumquelle. Ein Vergleich tierischer und pflanzlicher Kalziumquellen findet sich in der Tabelle.

In der Milch, und ganz besonders im Käse, ist das Verhältnis von Phosphor zu Kalzium sehr ungünstig. Das führt dazu, dass das Kalzium in der Milch vom Körper nicht richtig aufgenommen werden kann.
Zu allem Überfluss werden häufig auch noch Phosphate als Stabilisatoren und Verdickungsmittel den Milchprodukten zugesetzt (Schmelzkäse), wodurch der Phosphorgehalt nochmals erhöht wird. Dadurch kommt es im Körper zu erheblichen Störungen im Kalziumhaushalt.

Darüber hinaus wird die Nebenschilddrüse angeregt, vermehrt Hormone zu produzieren. Diese Hormone bewirken, dass Kalzium aus den Knochen gelöst wird, damit der Kalziumspiegel im Blut konstant gehalten werden kann. Auf diese Weise kommt es zu einem verstärkten Abbau der Knochensubstanz. Dies wiederum begünstigt Osteoporose – das ist das Gegenteil dessen, was die Milchindustrie uns suggeriert. – das konnten Forscher der Harvard University herausfinden.

Andere Studien zeigen auf, dass Männer, die viele Milchprodukte zu sich nehmen, ein um 30 Prozent höheres Risiko haben, an Prostatakrebs zu erkranken (Die MILCH machts´ oder alles Käse).

Empfehlungen zum Thema:

Leckere und gesunde Rohkost- Mandelmilch selber machen

Gesunde Milch: Abrechnung mit einer tödlichen Lüge von Robert Süss

Food, Inc. – Was essen wir wirklich?


Quellen: PublicDomain/huffingtonpost.de am 23.04.2016

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Kommentare

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12 Kommentare

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  1. Grizzly

    Ich bin wirklich überrascht, dass Milch so ungesund ist. Ich habe in früherer Jugend viel Milch getrunken und war in der Nase verschleimt. Seit dem ich viel weniger bis gar keine Milch mehr trinke, ist die Verschleimung weg. Sehr kalte Milch führt manchmal zu Gastritis. Da ist Mandelmilch schon besser.

  2. Jürgen

    Es ist schon wirklich interessant wie man von der Milch und Käseindustrie verarscht wird

  3. Chrisis

    und wie sieht es aus mit der Dickmilch, die chemische Zusammensetzung ist anders…….

  4. Grit Weingart

    Ich habe durch vegetarische Ernährung meine rheumatischen Beschwerden udn Gelenkprobleme in den Griff bekommen. Nach der Umstellung auf vegane Lebensweise ist auch die Neurodermitis wundebar abgeheilt, ohne jegliche zusätzliche Behandlung, mit der ich mich jahrelang herumgeschlagen habe. Außerdem finde ich es schön, mein Essen sehr bewusst zu mir nehmen zu können. Mir war es vorher nicht so klar, aber eigentlich muss mensch als Fleischesser bei jeder Mahlzeit verdrängen, was er da gerade zu sich nimmt. Denn es wäre nicht auszuhalten, bei jedem Bissen an das Lebewesen und seinen (Lebens-)Weg bis auf den Teller zu denken. Dieses Essen funktioniert nur übe Verdrängung. Ich genieße es, meine veganen Alternativen zu verspeisen. Und wenn mir jemand kommt, dass ich, wenn ich kein Fleisch essen möchte, ich auch kein veganes Schnitzel essen dürfte, dann sage ich, dass ich sehr wohl etwas essen möchte, dass mir aus meinem Leben vertraut ist, dass ich es aber eben nicht möchte, dass ein Lebewesen dafür sterben muss. Oder als Milchproduzent mit überzüchteten schmerzenden Eutern in Produktionsanlagen stehen muss.

    1. Georg Löhlein

      Liebe Grit, Du hast ja soooo recht.
      Unser Problem ist die Gewohnheit. Und die beginnt mit der Muttermilch. Das kann doch gar nicht schlecht sein, oder? Das zweite Problem ist unser Streben nach Macht. Beides zusammen ist die Mutter der Milchwirtschaft. Und nicht nur der MILCHwirtschaft… Die uns fest im Griff hat.
      Ich sehe, dass ein paar Veganer unsere Selbstzerstörung nicht verhindern können. Ich denke, solange es um die Gesundheit jedes Einzelnen geht, möge jeder machen, was er will.
      Wenns aber um die Tiere geht, die auf Grund wirtschaftlicher Machtihteressen meist ein qualvolles Leben fristen, berührt mich das unangenehm. Es empört mich! Und doch ess ich gern auch mal ein Steak. Schließlich geht es nicht darum, dass ein Tier sterben muss, wie es leben muss, das ist die Frage!
      Zugegeben: ich verdränge beim Essen eines Steaks. Und seit heute muss ich mich nun zwingen, zu verdrängen,. Allerdings esse ich nach Möglichkeit keine Produkte aus Massentierhaltung. Auch keinerlei Fertigverpacktes Auch kein Sojaschnitzel in der Klarsichtverpackung. Sorry. Das alles ist doch schon mal ein Anfang. Oder? Vielleicht ende ich auch noch mal als Veganer.

    2. Gitta Seebauer

      Du hast recht! Deine Argumentation gefällt mir am besten!

  5. Jean

    Hallo , ich möchte mal einiges sagen , also ich für meinen Teil bin kein Veganer und kein Vegetarier , doch ich mag ganz gern auch mal vegetarische und vegane Kost , kein Problem damit , vieles schmeckt auch echt gut , nur einen Haken hat das Ganze : ich weiss nicht ob es an meiner Pfanne , am Maisöl oder an dem veganischen ,, Steak ” lag , jedenfalls ist mir das Zeug mehrere Male angebrannt , obwohl ich sehr drauf achten wollte , dass eben das nicht passiert , da frage ich mich : was stimmt daran nicht , wenn etwas sofort anbrennt , kaum dass es in der Pfanne ist ? ausserdem werde ich vom Grünzeug ( und ich esse sehr viel davon ) einfach nicht satt , ich bekomme dauernd Fressattacken und dann brauche ich einfach ein Stück Fleisch , sonst werde ich zum Berserker wenn dauernd mein Magen knurrt . Wie machen Veganer das um satt zu werden ? Ich mache mir sehr viele gedanken um ganz viele Dinge und Aspekte , doch ich verstehe einfach vieles nicht mehr . Also nur vegan oder nur vegetarisch funktioniert bei mir nicht , auch schon deshalb nicht , weil Dinge wie Honig , Joghurt , und Egg Nog ( ein aromatisiertes Milchmischgetränk aus Luxemburg zur Winter- und Weihnachtszeit ) mir so gut schmecken und ich auch partout nicht drauf verzichten kann und will , sehe ich nicht ein , besonders Egg nog gibt es darum nur einmal im Jahr , schon darum will ich es mir nicht verbieten lassen . Allerdings , wer weiss wie schädlich milch echt ist , würde keine trinken . Denn bedenken sie mal eines : wann geben Säugetiere Milch ? Richtig , NUR wenn sie schwanger sind , so dann brauche ich ihnen ja keine Zeichnung zu machen , warum es nur so Milch von eben den betreffenden Tieren gibt , die werden zum einen dauerschwanger gehalten , und werden jahrelang ausgebeutet und mit Hormonen vollgestopft , man zwingt sie Nachkommen zu kriegen , denn sonst würde es bald keine Milch mehr geben , dann entreisst man die Baby’s gleich nach deren Geburt ihrer Mutter , damit sie die Milch nicht saufen können , weil der Mensch sie ja haben will für seine Zwecke . So , und was glauben sie was passiert wenn eben das passiert ? Die Ziegen- und Kuhmütter schreien nach ihren Kindern , die Kleinen schreien aus Angst , hunger , Durst und Sehnsucht nach dem Muttertier !!! DAS IST PERVERSE TIERQUÄLEREI , würde man das mit menschenfrauen tun , würde der Alice-Schwarzer-verein auf die Barrikaden gehen und vor den EUGH für Menschenrechte rennen , aber mit wehrlosen Tieren darf man das ja tun , das ist ein VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT !!! das müsste verboten werden !!!!!!!! DAS ALLES IST GRAUSAMSTE TIERQUÄLEREI . Und Tiere sind mir sicher NICHT egal , mir tun die armen Tiere leid .und wenn ich es ändern könnte würde ich vieles dafür tun ..

    1. Gitta Seebauer

      Yes!!!!

    2. Ramona

      Hallo Jean, ja leider ist es unglaublich wie die Menschen die Tiere ausbeuten. Am besten fängt man bei sich selber mit der Veränderung an.
      Es ist ganz normal, dass Du Hungerattacken hast, wenn Du Dich plötzlich vegan ernährst.
      Wenn Du Fleisch isst, hat Dein Magen erst mal eine Menge zu arbeiten, weil es schwer verdaulich ist. Ganz im Gegenteil zu Obst oder Gemüse. Es wird schneller verdaut und Dein Magen ist daran nicht gewöhnt.
      Wenn Du durchhälst, gewöhnt sich der Magen daran, und wird auch von veganer Kost schnell satt.
      Niemand verbietet einem sich so zu ernähren, wie man möchte. Man kann ja auch Kompromisse eingehen, wenn man damit besser zurecht kommt.

  6. Doris Hofner

    Mein Mann und ich essen schon seit 14 Jahren kein Fleisch mehr und nehmen seit da auch keine Milchrodukte zu uns.
    Wir ersetzen die Mich mit Hafer- oder Mandelmilch.
    Morgens Früchte oder Müsli, natürlich selbst gemacht, Mittags einen gemischten Salat und Abends bereite ich ein Essen mit Gemüse zu.
    Zb. Blumenkohlreis mit Gemüse die Sosse angemacht mit Kokosmilch, Zuccinispaghetti usw… es gibt so viele Möglichkeiten sich Vegan und gesund zu ernäheren.
    Für Zwischendurch essen wir Nüsse und Trockenfrüchte

  7. vicente florencio

    http://www.naturgeraeusche.ch/ naturgeräusche

  8. David Weisel

    Hallo Miteinander! Milch ist ein flüssiges Nahrungsmittel. In kleinen Mengen selten getrunken , von einer einzigen Kuh, statt ein Muttermilchmixe, mag das verträglich sein. Man muss sich eigentlich nur an Naturvölkern orientieren. Unser Hauptnahrungsmittel aber ist Fleisch und Milch und ihre Produkte. Die meisten essen 3\ Tag Fleisch und Milchprodukte. Das ist mehr als der Körper zellulär verdauen und Verträge kann. Ich glaube auch nicht dass Naturvölker 3/ Tag essen. Oder ein in der Natur lebendes Tier. Meines Erachtens mästen wir uns. Ich ekelte mich schon als Kind vor Milch. Brot mit Käse schmeckte nach nichts. Nicht zu vergleichen mit saftigem Obst und Gemüse. Als Allergiker merkte ich das Absetzen von Käse und Milch aus meinem Müsli sofort. Als Kind wurde mir Milch als Kalzium Lieferant penetrant eingeschärft. Du bist im Wachstum, Du brauchst Milch. Die Milchwerbung macht müde Männer munter, aber auch selbstdenkende Hirne matschig. Der Sinn und Zweck von Werbung ist Beeinflussung von Kaufverhalten. Wenn Werbung Gesundheitsratschläge gibt dient das meinem Konsumverhalten. Kein normaler Mensch bezieht seriöse Informationen aus Werbung. Und doch reden so viele die subtilen Botschaften nach. Milch enthält viel Kalzium, Milch macht müde Männer munter, Milch ist in einer gesunden Ernährung unerlässlich. Alles Werbung. Recht überlegt ist das Trinken von Muttermilch im adulten Stadium komisch, besonders wenn es sich um keine menschliche Muttermilch handelt, die die Natur nicht für mich sondern den Säugling vorgesehen hat.
    Viele Grüße aus München!

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