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Apr 22

Deos – Die Chemiebomben unter der Achselhöhle / Rezept zur Herstellung eigener natürlicher Deos

woman-deodorant

 

Deodorant ist ein Produkt, das fast jeder von uns täglich im Namen der Hygiene einsetzt. Worüber wir uns dabei allerdings oft nicht bewusst sind, ist, dass herkömmliche Deo-Produkte oft eine Reihe von potenziell gefährlichen Chemikalien enthalten.

Da wir das Deodorant immerzu auf der Haut haben, verweilen die Chemikalien den lieben langen Tag unter unseren Achseln und werden so ständig von unserem Körper absorbiert. Wer etwas auf seinen Körper hält, sollte sich daher überlegen, ob es nicht eine natürliche Alternative gibt,den lästigen Schweißgeruch zu unterbinden.

Ein großer Prozentsatz von Deodorants und Antitranspirantien enthält eine Form von Aluminium. Aluminiumverbindungen, wie Aluminiumchlorhydrat und Aluminium-Zirkonium, funktionieren, indem sie die Schweißdrüsen blockieren. Allerdings wird das Aluminium auch in die Haut aufgesogen. Dieses Aluminium wird mit neurotoxischen und krebserregenden Eigenschaften in Verbindung gebracht und wirkt sich möglicherweise auch auf den Hormonhaushalt aus.

Einige Deodorants enthalten zusätzlich noch Parabene, Verbindungen, die, wie Aluminum, den Hormonhaushalt durcheinander bringen. Während einige Unternehmen Parabene inzwischen aus ihren Produkten entfernt haben, sind viele Marken noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen. Eine weitere beliebte Chemikalie in Deodorants ist Triclosan, welches aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften und Konservierungsqualitäten verwendet wird.

Auch Triclosan kann sich negativ auf die Hormonproduktion auswirken und wurde mit dem Anstieg von Antibiotika-resistenten Bakterien und der Verschmutzung von See in Verbindung gebracht. Deswegen ist Triclosan fast nur noch in ausländischen Deos erlaubt.

Antitranspirantien sind oftmals noch schlimmer als normale Deodorants, da sie die Freisetzung von Schweiß verhindern. Schwitzen ist jedoch ein wichtiger Kühl- und Entgiftungsmechanismus des menschlichen Körpers.

Der menschliche Körper hat einige Bereiche, die er gezielt zum Ausscheiden von Giften nutzt. Sie befinden sich u.a. in den Kniekehlen, hinter den Ohren, in der Leistengegend und in den Achselhöhlen. Über die Schweissabsonderung kann der Körper viele Gifte ausscheiden.

 Die Achselhöhlen können wir als “Überlaufgefäß” betrachten. Vergleichen Sie die Achselhöhlen mit dem Überlaufgefäß auf dem Dach von einem Ofen in der Wohnung. Es wird nur reines Schwitzwasser ausgeschieden. So ist es auch bei der Achselhöhle. Die Achselhöhlen sind warm, die Poren offen. Das anfallende Schwitzwasser aus dem Stoffwechsel wird unter der Achselhöhle ausgeschieden. Das Schwitzwasser ist farblos und riecht nicht. Stinkt das Schwitzwasser unter der Achselhöhle so ist dieses ein sicheres Zeichen, dass die Nierenfunktion gestört ist und Stoffwechselprodukte und Schlacken zum großen Teil nicht über die Nieren ausgeschieden werden können. Sie werden nun mit dem Schwitzwasser unter den Achselhöhlen herausgedrückt. Man stinkt.

Eine plausible Erklärung und eine einfache Diagnose, die in Ärztekreisen bekannt sein dürfte …

Das Lymphsystem mit seinen Lymphbahnen und Lymphknoten wird in der Heilkunde geradezu stiefmütterlich behandelt. Man hat fast Angst, darüber zu sprechen. Man weiß nicht so richtig, was man mit den Lymphbahnen anfangen soll … Im gesunden Körper steht alles im Gleichgewicht. Alles hat seinen Standort, seine Funktion, seine Wechselbeziehung zu allen Strukturen und Funktionen. Man hat herausgefunden, dass das Lymphsystem von zentraler und wichtigster Bedeutung gegenüber allen anderen Funktionssystemen im Körper ist.

Warum gerade das Lymphsystem?

blood cell types

Sekundäre lymphatische Organe

In der Achselhöhle ist ein Hauptlymphzentrum!

Von hier aus durchziehen die Lymphbahnen wie ein dichtes Gefässnetz den Körper. “Explosionsartig” gelangen die Schadstoffe von den Achselhöhlen aus über die Lymphbahnen in alle Bereiche des Körpers und das Stunde für Stunde Tag für Tag Woche für Woche Monat für Monat Jahr für Jahr und richten dort ihr Unheil an. Da sie oft über Jahre benutzt werden, lagern sie sich in allen Geweben ab, führen zur Konzentration und Kristallbildung.

Häufig sind die Deodorantien Säuren und bilden mit den Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium Salze, die sich ebenfalls in die Strukturen einlagern und zu schweren Organschäden führen.

Wir haben ein Druckgefälle vom arteriellen Kapillarschenkel, zum venösen Kapillarschenkel, zum Interstitium (Bindegewebe), zu den Lymphbahnen. Dieses Druckgefälle wird durch die Lymphbahnen gesteuert und in der erforderlichen Höhe gehalten. Sie regulieren also in allen Strukturen den Gewebedruck und das Volumen. Das heißt nun zunächst: Wir haben eine “schiefe Ebene” von den Arterien, über die Venen, über das Bindegewebe in die Lymphbahnen. Die Lymphbahnen können alle lebenden und unbelebten Elemente – z.B. Plasmaproteine, Lipoproteine, Röntgenkontrastmittel, Deodorantien etc aufnehmen und abtransportieren. Die Lymphzellen haben jedoch auch die Aufgabe der Gewebereinigung durch Abtransport von Zelltrümmern und andererseits Versorgung der Zellen mit Nährstoffen. Die Lymphe hat also eine Doppelfunktion im Bezug auf die Nährstoffe und wie gesagt Abtransport von unbrauchbaren Stoffen. Sie ist das große Nährstoffreservoir. Denken Sie an die Muttermilch!

Aber auch die Benutzung von Deos, und auch von Deokristallen ist sehr schädigend …

Die Lymphbahnen enthalten auch die besondere Aufgabe, Keime abzuwehren und abzutöten. Die Lymphe wird in den Lymphknoten ständig gereinigt und konzentriert. Die große Filterstation für die Lymphe sind die Nieren, die durch die Millionen Mikrofilter Gifte und Stoffwechselendprodukte ausscheiden. Und nun benutzen Sie jeden Tag und das oft mehrfach täglich Deodorantien unter die Achselhöhlen.

 Auf Kosmetikartikeln winzig klein – und oft nur mit der Lupe erkennbar – abgedruckt findet sich die Zusammensetzung (Beispiel oben: 5-fache Vergrößerung). Allerdings können wohl nur Chemiker diese Inhaltsstoffe entschlüsseln – der größte Teil der Konsumenten kann nichts mit diesen Angaben anfangen. So ist der ahnungslose Verbraucher vom Babyalter an durch Verwendung von Kosmetik- und Körperpflege-Produkten gesundheitlichen Risiken durch potentiell gesundheitsgefährdende und oft karzinogenen Inhaltsstoffe ausgeliefert.

Deodorants enthalten viele giftige Inhaltsstoffe:

Parabene: Das sind synthetische Konservierungsstoffe, die wegen ihrer antibakteriellen Wirkung als Konservierungsstoffe eingesetzt werden. Seit britische Wissenschaftler im Jahr 2003 in Brustkrebstumoren Rückstände des Konservierungsmittels nachgewiesen haben, sind Parabene in Verruf geraten. Damals rief das Institut für Krebsforschung der Uni Wien dazu auf, diese Stoffe nicht mehr für Achselsprays und andere Kosmetika zu verwenden. Und auch die Deutsche Krebsgesellschaft schloss sich dieser Forderung an. Doch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) befand, es gäbe keinen wissenschaftlichen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Parabenen und der Entstehung von Brustkrebs.

Petrochemikalien wie die Emulgatoren PEG (Polyethylenglykole) und PEG Derivate. Diese Emulgatoren machen die Haut durchlässiger, so werden Schadstoffe schneller in den Körper eingeschleust. Zudem können sie Spuren krebserregender Stoffe enthalten.

Aluminiumverbindungen wie Aluminiumchlorid (Aluminiumchlorohydrate) ziehen die Haut zusammen und verstopfen die Schweißdrüsen, so dass kein Schweiß fließt.

synthetische Duftstoffe

antibakterielle Stoffe wie Triclosan (noch in manchen Deos im Ausland enthalten). Triclosan wirkt antimikrobiell und wird als Konservierungsstoff eingesetzt. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung kann die Substanz Bakterien antibiotikaresistent machen und so deren Verbreitung begünstigen. Triclosan kann außerdem mit krebserregenden Dioxinen verunreinigt sein, die sich im Körper, in der Muttermilch, aber auch in Seen, Gewässern und Fischen anreichern.


 

 

Deo ohne Aluminiumsalz funktioniert nicht

Dass da wirklich ein Problem liegen könnte, ahnt die Kosmetikindustrie offenbar schon lange. Sehr lange: Seit 1973 empfiehlt der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel seinen Mitgliedern den Aufdruck “Direkt auf die saubere, abgetrocknete, intakte – heile oder gesunde – Haut sprühen!”.

Doch ohne Aluminiumsalze wirken Deos nicht. Deshalb verzichten die wenigsten Hersteller auf sie, den freiwilligen Warnhinweis drucken viele aber auch nicht auf ihre Produkte. 2013 prüfte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 24 Deoroller für Männer. Es fand reichlich Aluminiumsalze, aber nur auf 14 Prozent der fraglichen Produkte den freiwilligen Hinweis.

Die Haut nimmt all diese Schadstoffe auf, die sich im Körper mit der Zeit sammeln.

 

Deo-Spray: Ein Füllhorn an Giften

Vorhandene Gifte in den Deodorants aber auch in anderen Kosmetika verschwinden nicht irgendwie auf magische Weise, sondern der Körper lagert sie in den Lymphknoten der Achseln ab, da er sie nicht mehr ausschwitzen kann. Dadurch entsteht eine akute Gefahr, besonders in diesen Bereichen zu erkranken:

lymphe-brustkrebsFast alle Krebsknoten bilden sich im oberen äusseren Viertel des Brustbereichs. Und das ist präzise dort, wo sich die Lymphknoten befinden! Frauen, die ihre Achselhöhlen rasieren und direkt nach dem Rasieren der Achselhöhlen Anti-Transpirants, die Aluminium enthalten, auftragen, erhöhen das Risiko noch mehr, weil die in den Anti-Transpirants enthaltenen Aluminiumpartikel durch die entstandenen Hautöffnungen (Verletzungen durch das Rasieren, Öffnen der Haartalgdrüsen, Hautporen usw.) noch leichter in den Achselhöhlenbereich eindringen.
Deo – wohin gehst du?

Die Giftstoffe gelangen über die Lymphbahnen und Lymphknoten in Ihre Stoffwechselsysteme. Der Druck in den Lymphbahnen steigt. Die Stoffe in den Lymphbahnen treten in das Interstitium aus. Ödeme entstehen. Der Druck im Interstitium steigt. Es werden nun mehr Stoffe in den venösen Kapillarschenkel eingeschleust. Das venöse Volumen nimmt zu. Die Klappen können durch den erhöhten Druck nicht mehr schließen. Krampfadern entstehen. Der Druck im arteriellen Kapillarschenkel steigt. Der erhöhte Blutdruck entsteht.

… der in der heutigen Zeit weit verbreitet ist.

Krebs ist im Prinzip nichts anders, als dass die Zelle mit Dreck überladen ist. Sie kann nicht mehr atmen. Die Steuerung fällt aus. Die Zelle geht eigene Wege. Wir sind bei dieser Erkrankung, die wir als Krebs bezeichnen. Nun kehren wir die Sache um und machen einfach eine Grundreinigung des Körpers, damit die Zelle wieder atmen kann. Die Steuerung setzt wieder ein. Sofern die Struktur nicht zerstört ist, kann auch diese Erkrankung geheilt werden. Dazu  hat Dr. Mauch das Buch “Grundreinigung des Körpers” herausgebracht: damit die Zelle wieder atmen kann. Wir brauchen also keine Angst zu haben. Wir müssen nur handeln! Er konnte über diesen Weg bisher viele Menschen glücklich machen.

 

Trend Natur- Biokosmetik.

Ein Hoffnungsschimmer. Aber auch hier lesen wir unter Inhaltsstoffen Vielerlei – z.B. Glyzerin. Ist solch ein Inhaltsstoff nicht natürlich?

Kein Hoffnungsschimmer, sondern der letzte Witz. Auch hier geht es nur um Konsum und Profit. Lesen Sie im Schülerduden für Chemie nach, was Glyzerin ist. Es ist ein dreifacher Alkohol. Machen Sie einen Test: Füllen Sie ein halbes Glas Wasser mit der gleichen Menge Glyzerin auf und tauchen eine Rose hinein. Sie wird imprägniert und behält Form und Farbe. Der Stoffwechsel wird blockiert.
Bei den Kosmetika läuft dieses Wort Glyzerin dann unter natürliches Glyzerin oder pflanzliches Glyzerin oder Bio-Glyzerin. Die Leute wissen ja nicht, dass man Sie diesbezüglich mit der Bio-Garnierung verdummt und kaufen im Glauben, für sich was Gutes zu tun.

Was ist mit “sicheren” Kristall-Antitranspirantien?

Deosteine sind eine beliebte Alternative zu kommerziellen Deos und werden von Menschen, die Aluminium und andere Chemikalien vermeiden möchten verwendet. Diese Kristallsteine mögen zwar vorgeben aluminiumfrei zu sein, tatsächlich ist aber nur eine andere Art von Aluminium, nämlich Alaun, enthalten.

Kalium-Alaun besteht aus natürlichen Mineralsalzen, deren Moleküle laut Hersteller zu groß sind, um vom Körper absorbiert zu werden. Daten, um diese Behauptung zu unterstützen, gibt es jedoch nicht.

Während Deosteine immer noch eine gesündere Wahl sind, als herkömmliche Antitranspirantien und Deodorants, heißt es nicht, dass sie die beste Wahl sind. Aluminium ist schließlich immer noch Aluminium.

Wie sieht es aber mit den übrigen Kosmetika aus?

Wie Haarspray, Haarwasser, Haarfärbemittel, Haarfestiger, Haarlack, Gesichtswasser, Mundwasser, Rasierwasser, Aftershave, Zahnpasten, Body-Lotion, Badezusätze, Creme der verschiedensten Art, Parfüme, Pilzspray, usw.

Diese Produkte werden auf die Haut oder Schleimhäute aufgebracht, dringen durch die Poren in den Körper ein und das Stunde für Stunde Tag für Tag Woche für Woche Monat für Monat Jahr für Jahr. Sicherlich wird ein Teil wieder ausgeschieden. Aber ein grosser Teil wird in die Gewebe eingelagert und führt nach einer gewissen Zeit zu einer schweren Gesundheitsbelastung.

Diese Produkte von über 90% der Bevölkerung bereits jahrelang benutzt. Die wenigen Menschen, die keine Kosmetika nehmen, können vernachlässigt werden, da sie aus ihrer Umgebung, in der Familie und am Arbeitsplatz, ebenfalls mit all diesen chemischen Stoffe »eingedampft« und damit geschädigt werden, wie wir dieses auch bei den Passivrauchern kennen.

Wir können daher von einer Belastungsquote von 100% der Bevölkerung sprechen

Für den kranken Menschen ist daher die erste und dringendste Behandlungsmassnahme:

  • alle Kosmetika abzusetzen, die chemische Inhaltsstoffe enthalten.
  • nur noch biologische Putzmittel zu verwenden
  • auf den Konsum von Fleisch, Fisch, Eier und alles was vom Euter kommt zu verzichten, d.h. auf reine Pflanzenkost umzustellen. Denn die Pflanze ist unser Freund und Partner. Sie ist der Energietransformator der Energie aus dem Kosmos. Sie nimmt die kosmischen Kräfte auf und reicht sie uns zum täglichen Leben.

Parfüm-Stichprobe: Betörender Duft – bedenklicher Inhalt

Viele Parfüme enthalten Giftstoffe – das hat der Test im Auftrag von Greenpeace ergeben. Laut Bundesamt für Gesundheit müssen einige Duftwässer sofort aus dem Verkehr gezogen werden, denn sie enthalten potentiell krebserregende Stoffe, die in Kosmetika schon lange verboten sind.

Gesundheitlich bedenklich sind aber auch etliche der zugelassenen Substanzen. Vorläufig müssen sie von den Herstellern nicht einmal deklariert werden. Die Menge an problematischen Stoffen variiert von Parfüm zu Parfüm stark. So wurden im bestverkauften Parfüm der Deutschschweiz überdurchschnittlich hohe Konzentrationen gemessen.

Wer gut riecht, tut seiner Gesundheit nicht unbedingt einen Gefallen: In vielen Parfüms stecken bedenkliche Substanzen. Einige sind sogar illegal. Greenpeace hat Markendüfte für Männer und Frauen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und auf bedenkliche Stoffe analysieren lassen. Gesucht wurden Phthalate (Weichmacher) und Moschus-Verbindungen.

Das Ergebnis ist alarmierend: In allen Proben konnten Phthalate nachgewiesen werden. So fand man zum Teil erhebliche Mengen an DEHP, DBP und BBP – drei Stoffe, deren Einsatz in Kosmetika durch die EU seit April diesen Jahres untersagt wurde. « Ab 2006 sind diese Stoffe auch bei uns verboten», sagt Michel Donat vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Fragt sich bloss: Werden sich die Parfümproduzenten daran halten? Greenpeace hegt Zweifel. Auf Anfrage der Umweltschützer war kein Hersteller bereit, Angaben über die Inhaltsstoffe seiner Parfüms zu machen.


 

Natürliche Alternativen zu herkömmlichen Deos

Glücklicherweise gibt es in der Natur eine Vielzahl von Alternativen, die deine Achselhöhlen frisch und geruchsfrei halten. Ein solches Juwel ist organisches, extra-natives Kokosöl. Nicht nur, dass dieses Mehrzwecköl antibakterielle, antimykotische und antiseptische Eigenschaften hat, es dient zudem als Feuchtigkeitscreme und ist damit ideal für diejenigen, die ihre Achselhöhlen rasieren und deshalb öfter unter gereizter Haut leiden.

Falls du nicht gerade ein schweres Training vor dir hast oder stundenlang in der Sonne herumliegen wirst, beziehungsweise, wenn du nur ein mildes Deo brauchst, dann kann eine dünne Schicht Kokosöl vollkommen ausreichen. Für zusätzlichen Geruchsschutz kannst du dem Öl ein klein wenig Backpulver zufügen. Dieser natürliche Geruchsneutralisator, der auch deine Küche und dein Bad frisch hält, wirkt wahre Wunder, wenn es um Körpergeruch geht.

Viele ätherische Öle wie Pfefferminz, Wintergrün und Salbei weisen außerdem desodorierende Eigenschaften auf. Diese sollten jedoch nicht direkt auf die empfindliche Achselhaut aufgetragen werden, da sie zu konzentriert sind. Stattdessen kannst du sie mit ein paar Tropfen Kokosöl oder Sheabutter vermischen. Für einen blumigen Geruch kannst du dem Ganzen zusätzlich Lavendelöl zufügen.

Wenn du gerade ein schweißtreibendes Workout hinter dir hast und noch keine Zeit zum Duschen hast, genügt vorerst ein in Hamamelis getränkter Wattebausch. Hamamelis wird aus der Destillation der Rinde/Blätter und /oder Stängel des Hamamelis virginiana Strauches gewonnen und hat eine lange Geschichte, was seine antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften betrifft.

Für ein einfaches Do-It-Yourself Deodorant kannst du einfach eine halbe Tasse Backpulver mit einer halben Tasse Maranta bzw. Pfeilwurz (einem natürlichen Feuchtigkeitsabsorber) oder Maisstärke vermischen. Erhitze eine halbe Tasse Bio- extra natives Kokosöl auf niedriger Stufe im Wasserbad bis es geschmolzen ist. Mische dies zusammen mit den trockenen Zutaten zu einer klebstoffartigen Konsistenz und füge der Mischung zusätzlich etwa 15 Tropfen deines Lieblings- ätherischen Öl’s (oder Öle) bei. Alles gut mischen und in einen Glasbehälter gießen, wo es bei Raumtemperatur abkühlt.

Um dein hausgemachtes Deo zu verwenden, musst du nur eine kleine Menge aus dem Behälter mit den Händen ausschöpfen und es unter die Unterarme reiben. Das Ergebnis? Natürlicher Geruchsschutz ohne aggressive Chemikalien.


So stellst du dein eigenes natürliches Deo her

 

Kokos-Zitronen-Deo

Kokosöl pflegt die Haut, verströmt einen angenehmen, leichten Duft und wirkt dazu noch antibakteriell. Natron und Pfeilwurzelstärke sorgen dafür, dass unangenehme Gerüche und Feuchtigkeit absorbiert werden. Das Kokosöl-Deo hindert den Körper nicht daran, seine Schadstoffe durch Schwitzen abzusondern, sondern verhindert nur den unangenehmen Geruch. Es ist also ein sehr schonendes und dazu pflegendes Kosmetikprodukt.

Herstellen kann man es so:

Zutaten:

  • ½ Tasse Backpulver (Achtung nur reines Backpulver verwenden:  Herkömmliche Backpulver enthalten nämlich Zusätze wie phosphathaltige Säuerungsmittel. Es sollte kein Aluminium enthalten. Zusätze können andere, unerwünschte Folgen haben. (ohne Aluminium u.a. Zusätze ist z.B. das Produkt von Arm & Hammer) Backpulver = reines Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) gibt es äußerst günstig in Supermärkten, Drogerien und Apotheken.)
  • ½ Tasse Pfeilwurzelstärke
  • ½Tasse Kokosöl
  • 20 Tropfen ätherisches Zitronenöl (oder Lavendel etc.)

Anleitung:

Bringe das Kokosöl langsam in einem Topf zum schmelzen. Mische das Backpulver und die Pfeilwurzelstärke in einer kleinen Schüssel, um es dann mit dem geschmolzenen Kokosöl zu übergießen bis eine klebrige Masse entsteht. Rühre jetzt das Zitronenöl unter und gieße das ganze zur Abkühlung und Aufbewahrung in einen Behälter.

 

Selbstgemachtes Deo-Spray

Zutaten:

  • Eine 100ml Sprühflasche
  • Destilliertes Wasser
  • 1 EL Bittersalz
  • 1 Prise Backpulver (Achtung nur reines Backpulver verwenden:  Herkömmliche Backpulver enthalten nämlich Zusätze wie phosphathaltige Säuerungsmittel. Es sollte kein Aluminium enthalten. Zusätze können andere, unerwünschte Folgen haben. (ohne Aluminium u.a. Zusätze ist z.B. das Produkt von Arm & Hammer) Backpulver = reines Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) gibt es äußerst günstig in Supermärkten, Drogerien und Apotheken.)
  • ca. 50 ml Zitronensaft

Anleitung:

Fülle eine 100 ml Sprühflasche mit leicht erhitztem destilliertem Wasser, bis die Flasche halb voll ist. Füge nun 1 EL Bittersalz und 1 Prise Backpulver hinzu. Setzte den Deckel auf und schüttle die Flasche so lange, bis sich das Salz aufgelöst hat. Fülle nun den Rest der Flasche mit Zitronensaft und schüttle die Mischung erneut. Voila, dein selbstgemachtes aluminiumfreies Deo ist einsatzbereit.

Mhhhmmm, du riechst auf einmal so lecker!

Dr. Walter Mauch – Gifte in der Kosmetik und im Haushalt

Buchtipps:

Empfehlung zum Thema:

Buch bei Amazon -> Gesundheit aus dem Küchenschrank: Leben und heilen aus Natur


Quellen: 

http://www.erinnerungsforum.net/forum/allgemeines-ueber-gesundheit/gifte-in-kosmetika-reinigungsmittel/?action=printpage

http://www.utopia.de/ratgeber/bio-deodorants-utopia-auf-deodyssee-schweiss-schwitzen-transpirieren

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/aluminium-im-deo-ia.html

http://www.gesundheute.com/neurotoxine-nein-danke-stellst-du-dein-eigenes-deo/

http://www.welt.de/gesundheit/article136277741/Wie-gefaehrlich-ist-Aluminium-in-Deos.html

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