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Okt 09

Cannabis-Kokosöl – Einfaches Rezept, das Schmerzen, Übelkeit, Krämpfe und mehr bekämpft

Kokosöl hat jede Menge Vorteile für die Gesundheit und bietet sowohl innere als auch äußere Anwendungsmöglichkeiten. Es kann äußerlich aufgetragen werden, um Haut und Haare von Schädigungen zu heilen, oder eingenommen werden, um das Gedächtnis zu verbessern, Karies und Krebs zu bekämpfen, die Verdauung zu erleichtern, das Immunsystem zu stärken, Entzündungen zu lindern, Harnwegsinfektionen zu heilen, Niereninfektionen zu beseitigen, die Leber zu schützen und noch einiges mehr.

Es besitzt viele gesunde Inhaltsstoffe wie Laurinsäure, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Antioxidantien. Aus diesem Grund wird Kokosöl schon lange in der Kosmetik und Körperpflege verwendet und wird  auch immer mehr in der Küche verwendet.  Mit Cannabis versetzt entsteht eine Kombination, die extrem gesund für Körper und Geist ist. Deswegen zeigen wir euch heute ein Rezept, wie man Cannabis-Kokosöl einfach zu Hause selber herstellen kann.

Wie man eine großartige Sache noch besser machen kann

Eine Möglichkeit, um Kokosöl noch nützlicher zu machen, besteht darin, es mit den medizinischen Eigenschaften von Cannabis anzureichern.

Kokosöl ist reich an natürlich gesättigten Fetten, welches HDL ( gutes Cholesterin) im Körper vermehrt und dabei hilft, das LDL (schlechtes Cholesterin) in HDL umzuwandeln, ein entscheidender Bestandteil für ein gesundes Herz.

Das Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) in Cannabis, die beiden Cannabinoide, die der Hanfpflanze ihre heilenden Eigenschaften verleihen, sind sehr gut in Fett löslich. Die hohe Konzentration an Fettsäuren, die in Kokosöl vorhanden ist, ergibt ein perfektes Bindemittel für die Cannabinoide, die sich mit den Fettmolekülen verbinden.

Wie Cannabis-Kokosöl dir helfen kann

Cannabis kann, je nach Sorte, zur Heilung von vielen Krankheiten genutzt werden. Man muss allerdings wissen, wie man die richtige Sorte auswählt.

THC-reiche Sorten sind am besten für die Behandlung von Schmerzen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Übelkeit, Appetitlosigkeit/Essstörungen, Asthma, grünem Star und Schlafstörungen geeignet.

Andere Sorten, die einen höheren CBD-Anteil haben, können zur Bekämpfung von Angst, Schmerzen, Tumoren, Krebs, Anfällen, Psychosen und neurodegenerativen Störungen eingesetzt werden.

Die Cannabis-Sorte ist entscheidend

Cannabis und Kokosöl

Cannabis kann, wie alle Pflanzen, von unterschiedlichen Sorten sein. Die beiden aktivsten sekundären Pflanzenstoffe im Cannabis sind Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). Die Tatsache, dass sie fettlöslich sind, ist ein weiterer Grund, warum Kokosöl perfekt in der Kombination ist.

THC ist der psychoaktive Komponent von Cannabis, CBD ist es nicht. Marihuana-Stämme, die reich an THC sind, sind besser bei der Behandlung von Glaukom, Asthma, Übelkeit, Schmerzen, Verdauungs- und Schlafstörungen:

“Einige Cannabinoid-Agonisten (WIN 55212-2, Anandamid) haben in experimentellen Studien gezeigt, dass sie als “ideale Arzneimittel” bei der Behandlung von Glaukom wirken, da sie nach topischer Anwendung eine gute Verträglichkeit aufweisen, den Augeninnendruck wirksam senken und sich verhalten wie Neuroprotektoren auf retinale Ganglienzellen.”

Die erhöhten Konzentrationen von CBD zeigen bessere Ergebnisse bei der Behandlung von Anfällen, Tumoren, Krebs, chronischen Schmerzen, Anfällen, psychischen und neurologischen Störungen und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

“CBD scheint einen natürlichen Schutz gegen das Marihuana-High zu bieten. Zahlreiche Studien legen nahe, dass CBD die berauschenden Wirkungen von THC, wie Gedächtnisstörungen und Paranoia reduziert.

CBD scheint auch den schlafinduzierenden Wirkungen von THC entgegenzuwirken, was erklären könnte, warum einige Cannabis-Stämme bekanntermaßen die Wachheit erhöhen.

Es wurde festgestellt, dass sowohl CBD als auch THC kein Risiko einer tödlichen Überdosierung aufweisen. Um jedoch potenzielle Nebenwirkungen zu verringern, ist es für medizinische Anwender besser, Cannabis mit einem höheren CBD-Gehalt zu verwenden.”

Pflanzen in der Sativa-Familie haben ein hohes CBD-zu-THC-Verhältnis, so dass sie einen energetisierenden Effekt haben, der den Geist stimuliert und Optimismus fördert.

Aufgrund des hohen CBD-Anteils werden sie oft zur Behandlung von Depressionen, ADHS und Appetitlosigkeit eingesetzt. Umgekehrt haben diejenigen aus der Indica-Familie ein hohes THC-zu-CBD-Verhältnis. Der hohe THC-Anteil verleiht Indica-Sorten eine beruhigende Wirkung, die dabei hilft, Ängste und Schlafstörungen zu überwinden.

Es gibt viele Hybridpflanzen, die in ein Spektrum von Merkmalen beider Familien fallen.

Obwohl die wissenschaftliche Forschung die medizinischen Qualitäten von Cannabis langsam evaluiert, wird sich die Öffentlichkeit zunehmend der wundersamen Eigenschaften dieser Pflanze bewusst.

Jüngste Forschungen haben die Regierungen in Nordamerika dazu veranlasst, die Beschränkungen für die medizinische Verwendung von Cannabis zu lockern, so dass es nun einfacher ist, sie zu finden.

Cannabis behandelt zweifellos viele Krankheiten. Wenn du also dieses Cannabis-Kokosöl-Rezept zubereitest, wirst du alle seine Früchte ernten!

Das kaltgepresste Kokosöl ist reich an Nährstoffen und wirkt als Träger, da es ein würziges Öl ist. Daher ist es ideal für Gewürze und Kräuter, die medizinisch verwendet werden. Es hat starke antioxidative und antibakterielle Eigenschaften und reinigt und hydratisiert die Haut.

Jede einzelne Körperzelle profitiert von ihrem Konsum. Sie gleicht auch Hormone aus, lindert Entzündungen und Schmerzen, reguliert den Cholesterinspiegel, fördert den Stoffwechsel, sowie die Gesundheit des Gehirns und des Verdauungssystems, behandelt Depressionen und zerstört Krebszellen. Diese unglaublichen gesundheitlichen Vorteile sind vor allem auf die mittelkettigen Fettsäuren zurückzuführen.

Auf der anderen Seite wird Cannabis seit Jahrtausenden als alternative Medizin bei Schmerzen, Übelkeit, Asthma und Angst eingesetzt. Es lindert Entzündungen, die immer Vorläufer von Krankheiten sind.

In den letzten Jahrzehnten haben Studien gezeigt, dass es äußerst nützlich ist bei der Behandlung von Krebs, Epilepsie und anderen mit dem Immunsystem verbundenen Verdauungsstörungen, Multipler Sklerose, posttraumatischer Belastungsstörung, Epilepsie und mehr…

Seine Vorteile sind das Ergebnis der Tatsache, dass menschliche Zellen Rezeptoren speziell für Cannabinoide haben, sogar im Gehirn, was bedeutet, dass es auch zur Vorbeugung und Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen verwendet werden kann.

Roher Cannabis hat keine psychoaktiven Eigenschaften, aber während des Erhitzens tritt eine chemische Reaktion auf, bei der die Tetrahydrocannbinolsäure (THCA) in Cannabis ein Kohlenstoffatom verliert und somit THC bildet.

Dieses Decarboxylierungsverfahren vor seiner Verwendung in Nahrungsmitteln, Tinkturen oder einem Hautbalsam bietet die meisten schützenden Wirkungen, da sich THC leichter an Cannabinoidrezeptoren im Körper anheftet als THCA.

Wenn du die Wirkung von Cannabis ausprobieren möchtest,  ist hier ein einfaches Rezept dazu:

Decarboxyliere Marihuana, bevor du dein Öl herstellst

Decarboxylation ist ein sehr einfacher Vorgang. Wann immer du Cannabis zum Kochen oder für Rezepte wie das nachfolgende benutzt, musst du nur diese einfachen Schritte befolgen:

1) Erhitze den Ofen auf 115° C.

2′) Zerbreche die Cannabis-Blüten und -Gras per Hand in kleinere Stücke. Wir verwenden eine Unze (28,35 Gramm), aber du kannst dich für mehr oder weniger entscheiden.

3) Lege die Stücke in einer Schicht auf ein umrandetes Backblech. Stelle sicher, dass die Pfanne (oder der Topf) die richtige Größe hat, so dass keine Stellen leer bleiben.

4) Backe das Cannabis für 30 bis 40 Minuten, wende es alle 10 Minuten, damit es gleichmäßig röstet.

5) Wenn das Cannabis eine dunklere Farbe hat – ein helles bis mittleres braun – und getrocknet ist, nimm das Backblech heraus und lass das Cannabis abkühlen. Es sollte ziemlich brüchig sein, wenn es bearbeitet wird.

6) Verarbeite das Cannabis in einer Küchenmaschine, bis es grob gemahlen ist (nicht pulverisieren). Bewahre es in einem luftdichten Behälter auf und benutze es je nach Bedarf, um etwas davon zu entnehmen.

Wie man Cannabis-Kokosöl herstellt

Um Cannabis-Kokosöl zuzubereiten, nimm ein Gramm entkarboxylisiertes Cannabis für jede Unze (28,35 Gramm) natives Kokosnussöl. Lege das zerkleinerte Cannabis in einen Glasbehälter und gib das Kokosnussöl hinzu. Verschließe den Behälter gut mit einem Deckel und stell ihn in einen mit Wasser gefüllten Topf. Erhitze langsam das Wasser und halte es für 60 Minuten auf einer Temperatur unterhalb des Siedepunkts.

Auf diese Weise wird das Öl vor einer Überhitzung geschützt.

Als nächstes, benutze ein Sieb, um die Mixtur zu sieben und die festen Bestandteile herauszufiltern. Achte darauf, den Saft aus dem Cannabis zu pressen. Man kann auch ein Seihtuch benutzen, um die Mixtur richtig zu sieben.

Aufbewahrung:

Das Cannabis-Kokosöl kann im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur gelagert werden. Man sollte aber darauf achten, dass das Öl nicht im direkten Sonnenlicht steht, da sich das Öl sonst wieder verflüssigen könnte. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass keine Kinder oder andere Personen, die nicht wissen, dass es Cannabis-Kokosöl ist, das Öl benutzen.

Anwendung:

Das Cannabis-Kokosöl kann sowohl oral konsumiert oder äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Außerdem kann dieses Öl zum Kochen oder Verfeinern verwendet werden. Du kannst dieses behandelte Öl zum Kochen benutzen, aber nur, wenn die Temperatur niedriger als 157,22 °C ist. Das ist die Temperatur des Siedepunkts des aktiven Wirkstoffs von Marihuana. Offenbar geht die Wirkung verloren, wenn die Temperatur darüber liegt.

Bei der Anwendung sollte man immer darauf achten nicht zu viel zu konsumieren. Am besten testet man aus wie viel Kokosöl man benötigt, um den gewünschten Effekt zu erhalten. Zusätzlich muss man bedenken, dass es mehrere Stunden dauern kann, bis man etwas von dem THC spürt, da dies erst vom Körper verarbeitet werden muss.

Video: Cannabis-Kokosnussöl


Quellen:

https://draxe.com/coconut-oil-benefits/ http://www.leafscience.com/2014/07/22/7-proven-medical-benefits-thc/ http://www.leafscience.com/2014/02/23/5-must-know-facts-cannabidiol-cbd/

dailyhealthpost.com /  http://themindunleashed.com/2016/09/cannabis-coconut-oil-easy-recipe-combats-pain-nausea-seizures-and-more.html

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Kommentare

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1 Kommentar

  1. Martina

    CBT -ist im Internet erhältlich – ich habe 5% iges gekauft. Es hatte Null Wirkung gegen Schmerzen in den Kniegelenken bei mir
    gezeigt-

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