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Jul 12

12 Gründe warum Umarmungen so heilsam sind – Hattest du heute schon eine Umarmung?

Umarmungen lösen gute Gefühle in dir aus und es handelt sich nicht nur um die liebevolle Umarmung, die unser Herz erwärmt. Es ist viel mehr. Es wirkt sich auf den gesamten Körper in einem solchen Ausmaß aus, dass viele Wissenschaftler behaupten, dass es die Wirkung von vielen verschiedenen Medikamenten entspricht, die gleichzeitig auf den Körper einwirken.

umSelbst scheinbar alltägliche Fälle von interpersonalen Berührungen können den Menschen helfen, klarer und effektiver mit ihren Gefühlen umzugehen.

Schenke deinen Mitmenschen eine respektierende, ehrlich gemeinte, gebende, einfühlsame Umarmung.

  • Von der Geburt bis zum Tod ist Berührung ein wichtiger Teil der emotionalen und körperlichen Gesundheit, da sie die Freisetzung von Hormonen, wie Dopamin und Oxytocin auslöst und die Menge an Cortisol im Körper reduziert.
  • Zu den gesundheitlichen Vorteilen, die sich aus Umarmungen ergeben, gehören eine Verringerung der Traurigkeit, ein niedrigerer Blutdruck, eine verlangsamte Herzfrequenz, weniger Angst und mehr Mitgefühl.
  • Du kannst die Anzahl der Umarmungen und Berührungen, die du jeden Tag erhältst, erhöhen, indem du dich auf andere einstellst, die Umarmungen wünschen, Umarmungen geben möchten und dich für therapeutische Aktivitäten mit Berührungen engagierst.

Berührung ist ein wichtiger Teil der emotionalen und körperlichen Gesundheit, von der Geburt bis zum Tod. Kleinkinder ohne Berührung wachsen mit Entwicklungs- und kognitiven Verzögerungen, Bindungsstörungen und einem höheren Risiko für schwere Infektionen auf (Quelle). Auf der anderen Seite weisen Frühgeborene, die von Haut zu Haut behütet werden, bessere kognitive Fähigkeiten auf, sind widerstandsfähiger gegen Stress und haben ein besseres Schlafverhalten, sogar 10 Jahre später (Quelle).

Diese frühen berührungsbasierten Zuwendungen zeigen die Notwendigkeit von Berührungen in der psychologischen Steuerung. Die Vorteile der Berührung nehmen mit dem Alter nicht ab. Die verstorbene Virginia Satir, Psychotherapeutin und allgemein als Pionierin der Familientherapie anerkannt, sagte über die Bedeutung von Berührungen und Umarmungen in Bezug auf die emotionale Gesundheit einer Person:

„Wir brauchen vier Umarmungen pro Tag, um zu überleben. Wir brauchen acht Umarmungen pro Tag für den Fortbestand. Wir brauchen 12 Umarmungen pro Tag für das Wachstum.“

Diese Angaben können die minimalen und optimalen Schwellenwerte darstellen, um genügend Oxytocin zu erzeugen, ein Hormon, das von der Hypophyse als Reaktion auf körperliche Berührung freigesetzt wird. Der einfache Akt der Umarmung kann nicht nur deine Bindung zu anderen stärken, sondern auch deine körperliche und emotionale Gesundheit verbessern.

Die Bedeutung der Berührung

Kinder, die ohne Berührung aufwachsen oder denen Berührung entzogen wird, sind kaum wiederzuerkennen und entwickeln Persönlichkeitsstörungen und andere Eigenschaften, die es ihnen schwer machen, in der Gesellschaft zu leben. Historische Berichte von Kindern, die „wild“ oder in freier Wildbahn aufgewachsen sind, zeigen, dass sie oft Schwierigkeiten haben, sich in eine Gruppe einzugliedern. (Quelle).

Berührung ist die Hauptsprache, um Mitgefühl zu vermitteln und ist grundlegend für Kommunikation, Bindung und Gesundheit (Quelle). Sie unterstützt das Immunsystem, reduziert Stress, fördert den Schlaf und hat keine Nebenwirkungen. Deine Batterien werden nicht aufgebraucht, sondern laden sich wieder auf.

Westliche Kulturen haben oft einen Mangel an Kontakten. Bevor er 1974 starb, erstellte der Psychologe Sidney Jourard eine Studie, in der er den Kontakt zwischen Freunden in den USA, England, Frankreich und Puerto Rico verglich (Quelle). In England haben sich die Menschen überhaupt nicht berührt. In den USA berührten sich Freunde bis zu zwei Mal pro Stunde.

Dies steht ganz im Gegensatz zu Freunden in Frankreich, die sich bis zu 110 Mal in einer Stunde berührten, oder in Puerto Rico, wo sie sich bis zu 180 Mal in einer Stunde berührten.

Die Forschung zeigt, dass du von einer richtig tiefen Umarmung, wo die Herzen zusammenrücken, in dieser Hinsicht profitierst :

1 ) Umarmung schafft Vertrauen und ein Gefühl der Sicherheit.

Dies hilft bei einer offenen und ehrlichen Kommunikation.

2) Umarmungen stärken das Selbstwertgefühl und reduzieren Ängste.

Als wir geboren wurden, zeigten uns die Umarmungen unserer Familie, dass wir geliebt werden und etwas Besonderes sind. Die Verbindung zwischen Selbstwertgefühl und Berührungen in unseren frühen Jahren sind immer noch in unserem Nervensystem als Erwachsene eingebettet. Die Liebkosungen, die wir von unseren Eltern erhielten, während wir heranwuchsen, bleiben auf zellulärer Ebene eingeprägt und Umarmungen erinnern uns auf der somatischen Ebene daran. Umarmungen verbinden uns daher mit unserer Fähigkeit, Selbstliebe zu empfinden.

Eine Studie über Ängste und Selbstwertgefühl, die in der Zeitschrift Psychological Science veröffentlicht wurde, ergab, dass Umarmungen und Berührungen deutlich die Sorge um die Sterblichkeit verringern. Die Studie fand heraus, dass Umarmungen – auch wenn es nur ein lebloses Objekt wie ein Teddybär war – hilft “Menschen in ihren Existenzängsten zu beruhigen. “Interpersonale Berührungen ist ein so mächtiger Mechanismus, dass auch Objekte, die Berührung durch eine andere Person simulieren, helfen können, in den Menschen ein Gefühl von existenzieller Bedeutung zu vermitteln” führen die Forscher der Studie aus.

3) Umarmungen erhöhen das Oxytocin, welches Gefühle der Einsamkeit, Isolation und Wut heilen.

Oxytocin ist ein Neurotransmitter, der auf das limbische System wirkt, das emotionale Zentrum des Gehirns, wo er das Gefühl der Zufriedenheit fördert, Angst und Stress verringert und sogar Säugetiere dazu bringt, monogam zu sein. Es ist das Hormon, welches für unser aller heutiger Anwesenheit verantwortlich ist. Dieses kleine Juwel wird während der Geburt freigesetzt, bringt unsere Mütter dazu, all die quälenden Schmerzen zu vergessen, die sie ausgehalten haben, um uns aus ihren Körpern zu treiben, und bringt sie auch dazu, uns noch zu lieben und Zeit mit uns verbringen zu wollen. Neue Forschungsergebnisse von der University of California legen nahe, dass es eine ähnlich zivilisierende Wirkung auf Männer hat, so dass sie anhänglicher werden und bessere Beziehungen und soziale Bindungen bilden. Und es erhöht drastisch die Libido und sexuelle Leistungsfähigkeit von Probanden. Häufigere Partner-Umarmungen und höhere Oxytocinwerte werden mit niedrigem Blutdruck und niedriger Herzfrequenz verbunden. Diese chemische Komponente ist auch mit der sozialen Bindung in Verbindung gebracht worden. “Oxytocin, ein Neuropeptid, das im Grunde Gefühle der Hingabe, Vertrauen und Bindung fördert ” Die Universitäts Psychologin Matt Hertenstein sagte: “Es legt wirklich die biologische Grundlage und Struktur für die Verbindung mit anderen Menschen. Wenn wir jemanden umarmen, wird Oxytocin durch unsere Hypophyse in unserem Körper freigesetzt.”

Weitere gesundheitliche Vorteile von Oxytocin:

Die Grundlage für einige der Vorteile, die Psychologen mit Umarmungen in Zusammenhang bringen, ist die Folge der Freisetzung von Oxytocin, auch „Liebeshormon“ oder „Kuschelhormon“ genannt. Oxytocin wird aus der Hirnanhangsdrüse freigesetzt und löst je nach der Umgebung, mit der das Hormon assoziiert wird, eine Flut von Emotionen aus (Quelle). Mit anderen Worten, wenn das Hormon in einer Situation freigesetzt wird, die nicht angenehm ist, wie zum Beispiel in einer schlechten Beziehung, kann es zu einer verminderten Akzeptanz des Menschen führen.

Erstmals wurde die Bedeutung des Hormons bei der Bindung von Mutter und Kind während der Schwangerschaft und Stillzeit erkannt.

Während Oxytocin bei einer Mutter etwas mit den Gefühlen zu tun zu haben scheint, die sie zu ihrem Kind hat, erhöht das entsprechende Wechselspiel auch die Menge an Oxytocin, die das Kind absondert (Quelle). Die Erfahrung von Oxytocin bei Kontakten ist nicht auf die Kindheit beschränkt, sondern hält auch im Erwachsenenleben an. Es löst bei Umarmungen Empfindungen des Vertrauens zwischen den Menschen aus und das Gefühl unterstützt zu sein.

Diese Reaktionen sind das Ergebnis von Aktionen von Neurotransmittern auf das emotionale Zentrum des Gehirns. Es fördert Gefühle der Zufriedenheit und kann sogar monogames Verhalten fördern (Quelle), besonders bei Männern, die bereits an eine Frau gebunden sind (Quelle).

Die Freisetzung von Oxytocin bei Umarmungen löst Gefühle des Mitgefühls für die andere Person aus, eine notwendige Form der Verbindung und Unterstützung in Zeiten von psychischem Stress oder Trauer. Gefühle von Intimität und Nähe geben dir ein optimistisches Gefühl dafür, wie du sozial eingebunden bist und schenken dir Wohlbefinden.

4) Umarmungen senken die Herzfrequenz, den Bluthochdruck, entspannen die Muskeln und helfen gegen Stress und Herzerkrankungen.

Wenn wir jemanden umarmen, wird sowohl unsere Herzfrequenz als auch unser Cortisolspiegel gesenkt. Cortisol ist das verantwortliche Hormon für Stress, Bluthochdruck und Herzerkrankungen.

Umarmungen reduzieren deine Stresshormone oder Cortisol. Ein Stressabbau, kombiniert mit einem Gefühl der emotionalen Unterstützung, scheint dein Immunsystem zu unterstützen und macht dich weniger anfällig für Erkältungen (Quelle).

Die Forschung hat herausgefunden, dass deine wahrgenommene soziale Unterstützung und die Anzahl der Umarmungen, die du gibst und empfängst, eine Voraussage machen kann über deine Anfälligkeit zur Entwicklung einer Erkältung, indem festgestellt wurde, dass Umarmungen 32 Prozent der positiven Wirkung erklären könnten (Quelle). Selbst diejenigen, die eine Erkältung bekamen, hatten weniger schwere Symptome, wenn sie häufigere Umarmungen erhielten.

Das Drücken in einer Umarmung kann deine Thymusdrüse stimulieren, die für die Regulierung und das Gleichgewicht deiner weissen Blutkörperchen verantwortlich ist (Quelle). Dies ist eine weitere Möglichkeit, wie das Umarmen dein Immunsystem unterstützen kann. Die Verringerung des Cortisols und des wahrgenommenen Stresses kann dir auch helfen, während eines stressigen Ereignisses, wie z.B. bei der Präsentation einer Arbeit oder bei einem medizinischen Test, ruhig zu bleiben. Die Verringerung von Stress senkt auch deine Herzfrequenz (Quelle) und deinen Blutdruck (Quelle), was dein potenzielles Risiko für Herzerkrankungen verringert.

Der Abbau von Stress kann auch eine direkte Auswirkung auf die Prävention anderer Krankheiten haben. Das Touch Research Institute an der University of Miami School of Medicine hat mehrere Studien zur Bedeutung von Berührungen durchgeführt und eine Verringerung der Schmerzen, eine Senkung des Glukosespiegels bei Kindern mit Diabetes und eine Verbesserung des Immunsystems bei Menschen mit Krebs festgestellt (Quelle).

Umarmungen lösen Verspannungen im Körper. Umarmungen nehmen Schmerzen indem sie die Durchblutung fördern.

Jemanden zu umarmen kann zwar dein Herz erwärmen, aber gemäss einer Studie kann eine Umarmung auch gute Medizin für dich sein: In einem Experiment an der University of North Carolina, Chapel Hill, entwickelten Teilnehmer, die keinen Kontakt mit ihren Partnern hatten eine beschleunigte Herz Frequenz von 10 Schlägen pro Minute im Vergleich zu den fünf Schlägen pro Minute unter denen, die ihre Partner während des Experiments umarmen konnten.

5) Umarmungen erhöhen Dopamin, welches uns motiviert, begeistert und wohlfühlen lässt.

Alles, was man tut, beinhaltet den Schutz und die Auslösung des Dopamin-Flusses. Viele Drogen wirken durch dieses System. Probleme mit dem System können zu schweren Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen führen. Niedrige Dopaminspiegel spielen auch eine Rolle bei der neurodegenerativen Parkinson Erkrankung sowie affektive Störungen wie Depressionen. Prokrastination, Selbstzweifel und der Mangel an Begeisterung werden mit geringen Mengen an Dopamin in Verbindung gebracht. Umarmungen sollen diese Werte einstellen. Dopamin ist für unser Wohlfühl-Gefühl verantwortlich, und es ist auch für die Motivation verantwortlich. Umarmungen stimulieren das Gehirn zur Dopamin-Freisetzung, das Vergnügungs-Hormon. MRT und PET-Scans zeigen, dass, wenn Menschen sich umarmen oder Musik hören, die sie anregt, ihr Gehirn Dopamin freigibt und das auch schon bei der Erwartung auf diese Momente. 

Eine Umarmung ist auch eine der einfachsten Möglichkeiten, Wertschätzung zu zeigen und die Person, die du umarmst, als wichtig für dich anzuerkennen. Fast 55 Prozent aller Kommunikationen ist nonverbal (Quelle). Eine einzige Geste der Umarmung ist also eine ausgezeichnete Methode, um Liebe und Fürsorge zu zeigen.

  • Umarmungen stimulieren dein Gehirn, um verschiedene andere Chemikalien freizusetzen, die deine Stimmung und deine Emotionen beeinflussen. Die erste ist Dopamin, ein Hormon, das Freude im Gehirn hervorruft. Endorphine und Serotonin werden ebenfalls freigesetzt und helfen, Schmerzen und Traurigkeitsgefühle zu reduzieren (Quelle). Laut Dr. Debra Castaldo, Beziehungsexpertin und Paar- und Familientherapeutin:

Wir wissen auch, dass die Umarmung unserer Lieben eine gesunde emotionale Bindung und Intimität fördert, die die Grundlage für eine glückliche, gesunde und langfristige Beziehung ist.“ (Quelle)

Mit zunehmendem Alter geht die Zahl der Berührungen und Umarmungen leider oft zurück. Senioren, die allein leben, können nicht täglich eine Berührung erfahren. Zuneigung kann einen grossen Unterschied in der emotionalen und körperlichen Gesundheit von Senioren machen. Sharon Farber, Ph.D., kommentierte in Psychology Today:

„Das Berührtwerden und das Berühren eines anderen sind grundlegende Formen der menschlichen Interaktion, und immer mehr Menschen suchen ihre eigenen professionellen Berührer und Lehrer für Körperkunst – Chiropraktiker, Physiotherapeuten, Gestalttherapeuten, Rolfers, Alexander-Technik- und Feldenkrais-Therapeuten, Massagetherapeuten, Lehrer für Kampfkünste und T’ai Chi Ch’uan.
Und manche gehen sogar in Arztpraxen zu einer körperlichen Untersuchung auf Beschwerden ohne organische Ursache – sie erwarten einfach, berührt zu werden.“ 
(Quelle)

6) Umarmungen heben den Serotonin-Spiegel, heben die Stimmung und schaffen Glück.

Serotonin fließt, wenn man sich bedeutend oder wichtig fühlt. Einsamkeit und Depression erscheinen, wenn Serotonin abwesend ist. Jemanden zu umarmen setzt Endorphine und Serotonin in den Blutgefäßen frei. Diese freigesetzten Endorphine und Serotonin sind die Ursache für Vergnügen und das Negieren von Schmerz und Trauer, sowie die Reduktion der Wahrscheinlichkeit Herzprobleme zu bekommen. Außerdem hilft es Übergewicht zu bekämpfen und das Leben zu verlängern.

Auch das Kuscheln mit Haustieren hat eine beruhigende Wirkung, die den Stresspegel reduziert. Längere Umarmungen heben den Serotoninspiegel, steigern die Stimmung und die Entstehung von Zufriedenheit.

7) Gut umarmte Babies und Kinder sind als Erwachsene weniger gestresst.

Möchtest du etwas für zukünftige Generationen tun? Umarme sie, wenn sie noch klein sind. An der Emory University hat eine Studie einen Zusammenhang zwischen Berührung und Linderung von Stress herausgefunden, vor allem in den frühen Stadien des Lebens. Die Untersuchungen ergaben, dass Babys Entwicklung – inklusive wie sie als Erwachsene Stress bewältigen – von einer Kombination von Natur und Erziehung abhängt.

8) Umarmungen bewirken ein ausgeglichenes Nervensystem.

Umarmungen balancieren das Nervensystem aus. Die Haut enthält ein Netzwerk von kleinen, eiförmigen Druckzentren, Pacini-Körperchen genannt, die Berührung wahrnehmen können und die durch den Vagusnerv mit dem Gehirn in Kontakt sind. Die galvanische Hautreaktion von jemandem der umarmt wird, zeigt eine Änderung der Hautleitfähigkeit. Die Wirkung der Feuchtigkeit und Elektrizität in der Haut deutet auf einen ausgewogenen Zustand des Nervensystems – Parasympathikus hin.

9) Umarmungen stärken das Immunsystem.

Der sanfte Druck auf das Brustbein und die emotionale Aufladung aktiviert das Solar Plexus Chakra . Dies stimuliert die Thymusdrüse, die reguliert und balanciert die körpereigene Produktion von weißen Blutzellen, die uns gesund und frei von Krankheiten halten.

Die Forschung zeigt, dass die oben beschriebenen Umarmungs-Hormone immunregulatorisch sind. Einschließlich unseres Immunsystems. All dies hat eine noch tiefere Bedeutung auf dem Weg, wie unsere Systeme miteinander arbeiten. Es hat auch Parallelen mit der Art und Weise, wie man die Entspannungsreaktion fördert – sie helfen, die Art und Weise, wie der Körper sowohl mit physischen als auch soziale Spannungen umgeht, zu ändern, so das Immunsystem natürlich ankurbelt, um das zu tun wozu es entworfen wurde!

10) Umarmungen lehren uns, zu geben und zu empfangen.

Es gibt den gleichen Wert im Geben und Nehmen. Umarmungen lehren uns, wie die Liebe fließt, in beide Richtungen.

11) Umarmungen sind so viel wie Meditation und Lachen.

Sie lehren uns loszulassen oder auch sehr präsent zu sein. Sie ermutigen uns, mit der Energie des Lebens zu fließen. Umarmungen unterbrechen das kopfgesteuerte Denken und verbinden dich mit deinem Herzen, Gefühlen und deinem Atem.

12) Der Energieaustausch zwischen Menschen die sich umarmen ist eine Investition in die Beziehung.

Es fördert Einfühlungsvermögen und Verständnis. Und es ist synergistisch, das heißt, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Diese Synergie führt alle Beteiligten in eine Win-Win-Situation.

Achtsames Umarmen

Auch Yoga-Meister kennen die gesundheitlichen Vorteile, die mit körperlicher Berührung und insbesondere mit Umarmung verbunden sind (Quelle).

Der Zen-Meister Thich Nhat Hanh, der die Umarmungsmeditation berühmt gemacht hat, ist ein globaler Führer, dessen Hauptlehre darin besteht, dass Menschen durch Achtsamkeit lernen können, im gegenwärtigen Moment zu leben (Quelle). Er glaubt, dass eine gute Umarmung lebensverändernde Auswirkungen auf den einzelnen Menschen haben kann. Er schreibt über seine Beschäftigung mit der Umarmungsmeditation:

„Wenn wir uns umarmen, verbinden sich unsere Herzen und wir wissen, dass wir keine getrennten Wesen sind. Umarmen mit Achtsamkeit und Konzentration kann Versöhnung, Heilung, Verständnis und viel Glück bringen.“  (Quelle)

Die Umarmungsmeditation kann man laut Hanh mit der Mutter, dem Vater, den Geschwistern, dem Ehepartner oder sogar einem Baum praktizieren. Die Praxis beginnt mit dem Erkennen der gegenseitigen Präsenz und einer Umarmung, die drei tiefe Atemzüge umfasst. Der erste Atemzug soll dir helfen, in die Anwesenheit des gegenwärtigen Moments zu kommen.

Mit dem zweiten Atemzug wirst du dir der Gegenwart des anderen bewusst und mit deinem dritten Atemzug preisest du mit Dankbarkeit deine Präsenz mit der anderen Person. Hanh glaubt, dass eine solche Umarmung die Realität in die Präsenz des Moments, sowie eine mögliche Versöhnung bringt. Gleichzeitig bringt dir diese Praxis die anderen der oben genannten gesundheitlichen Vorteile.

Amüsante Fakten über das Umarmen

Umarmungen sind gesund für dein emotionales und körperliches Wohlbefinden. Selbst eine 10-Sekunden-Umarmung kann dir die meisten der oben genannten Vorteile bringen. Basierend auf einer Studie können diese gesundheitlichen Vorteile eine verringerte Müdigkeit, eine verbesserte Herzgesundheit und eine verringerte Depression beinhalten (Quelle).

Kuscheln – eine längere Form der Umarmung – mit deinem Partner setzt mehr Dopamin frei und kann das sexuelle Verlangen steigern. Umarmen kann auch die Angst vor und die Sorge um das Sterben verringern. Eine Studie ergab, dass sogar das Umarmen eines unbelebten Gegenstandes, wie etwa eines Teddybärs, diese Ängste verringern kann (Quelle).

Die Freisetzung von Oxytocin aus der Umarmung kann auch dazu beitragen, soziale Ängste zu verringern. Eine Umarmung zu bekommen, bevor du zu einem Treffen gehst, wo du niemanden kennst, kann dir helfen, dich selbstbewusster und geselliger zu fühlen. Forscher fanden heraus, dass Ehen, in denen Paare sich häufig umarmen, länger dauerten als solche, in denen sie sich selten umarmen (Quelle).

1986 wurde ein nationaler Feiertag eingeführt, um das Umarmen zu fördern. Er wurde vom U.S. Copyright Office anerkannt, ist aber kein offizieller Feiertag. Das Ziel ist es, den Menschen in einem Land, in dem es nicht üblich ist, auf diese Art Gefühle zum Ausdruck zu bringen, zu helfen in der Öffentlichkeit mehr Emotionen zu zeigen.

Der Initiator, Rev. Kevin Zaborney aus Michigan, ermutigt die Menschen, sich jedes Jahr am 21. Januar am #NationalHuggingDay (Nationaler Umarmungstag) sich in der Öffentlichkeit zu umarmen und dies in den sozialen Medien zu posten.

Die Person, die die Umarmung gibt, erhält ebenso viel Nutzen wie die Person, die umarmt wird, wobei man grösseren Nutzen durch das Umarmen erfahren kann, wenn dies durch jemanden geschieht, dem man vertraut.

Fünf Arten der Umarmung:

Es mag schwierig sein, jeden Tag Umarmungen zu bekommen, wenn man in einem Land lebt, in dem körperliche Berührung nicht gefördert wird, oder wenn man allein lebt. Wenn du dich ernsthaft um diese Aufgabe bemühst, gibt es vielleicht Möglichkeiten, gesunde Berührungen zu erhalten. Die folgenden Vorschläge mögen sich vielleicht ungewöhnlich anfühlen, aber du wirst deren Ergebnisse nicht geniessen können, wenn du nicht den ersten Schritt machst.

  • Teddybär

    Auch Tieren können umarmt werden 😉

    Wenn auch nicht so befriedigend wie das Umarmen eines anderen Menschen, kann das Umarmen eines unbelebten Gegenstandes doch auch helfen, Furcht und Ängste zu reduzieren.

  • Begrüssung
    Auch wenn es sich zunächst seltsam anfühlt, mache es dir zur Gewohnheit, deine Freunde mit einer Umarmung zu begrüssen. Doch frage zuerst nach, bevor du es machst. Das kann zwischen zwei Männern etwas schwieriger sein. 
  • Therapeutische Berührung
    Chiropraktiker, Massagetherapeuten und Reiki-Meister müssen, um ihren Beruf auszuüben, Menschen berühren und die meisten sind sich über die gesundheitlichen Vorteile der Berührung im klaren. Du erhältst wahrscheinlich nicht täglich eine Massage, aber dies kann etwas sein, das du in deinen Monatsplan einbauen könntest.
  • Gib eine
    Du bekommst möglicherweise keine, wenn du nicht selbst eine gibst. Wenn du deine Kinder, Geschwister, Eltern oder Freunde normalerweise nicht umarmst, könnte es an dir liegen, den ersten Schritt zu tun und eine Umarmung einzuleiten.
  • Sei achtsam
    Manche Leute wollen nicht umarmt werden, weil sie sich vor Erkältungsviren fürchten. Andere wollen einfach nicht umarmt werden oder haben Angst davor, dass der Gegenüber die Umarmung falsch interpretieren könnte. Achte darauf, wie sich die andere Person fühlt und versuche herauszufinden, wer an diesem Tag ebenfalls eine Umarmung wünscht. Erinnere dich daran, wenn du anderen Menschen begegnest, dass auch andere jeden Tag Umarmungen brauchen. Wenn du die Gelegenheiten suchst, werden sie sich öfter ergeben.

Oft vergessen wir unsere Einzigartigkeit, unser Licht, das wir mit jedem Atemzug, mit jeder Berührung, mit jedem Schritt als Segen der Welt schenken können.

Tun wir es jetzt!

Bewusst, liebevoll, verschwenderisch: Umarmt euch!


Quelle – Fuente – Sources: tinyshift.com dopamineproject.org brainhq.com huffingtonpost.com npr.org dailymail.co.uknih.gov http://www.sott.net/article/291786-The-physiological-benefits-ofhugging
https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2017/05/20/hug-benefits.aspx

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