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Sep 03

Hanfpapier – lässt die Bäume stehen und ist eine umweltfreundliche und nachhaltige Alternative

hanfpapier

Hanf oder Holz zur Papierherstellung, das ist keine Frage. Hanf ist eine Wunderpflanze, die die Sonnenenergie am effizientesten nutzt. Hanf braucht 120 Tage um 4 Meter hoch ernte-reif zu wachsen. Bäume brauchen Jahrzehnte. Übrigens: Die über 500 Jahre alte Gutenberg-Bibel wurde auf Hanf-Papier geschrieben. Hätte man sie auf Holzpapier gedruckt, wäre sie mittlerweile verfallen! Hanf wächst also schneller und ist besser als Papier aus Bäumen.

Papier aus Hanf statt Holz, ist die älteste bekannte Methode zur Gewinnung von Papier und wurde vor etwa 2000 Jahren von den Chinesen erfunden. Bei gleichgroßer Nutzfläche angebaut, gewinnt man aus Hanf im Vergleich zu Holz etwa vier bis fünfmal mehr Papier. Hinzu kommt noch die Reißfestigkeit, Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit: Holzpapier gibt nach etwa 80 Jahren auf. Eine aus Hanf gefertigte Gutenberg-Bibel aus dem 18. Jahrhundert ist heute noch ohne aufwendige und teure Restaurierung lesbar. Und vergessen wir auch hier nicht den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen, denn Hanf wächst in einem Jahr auf eine Höhe von vier Metern und kann dreimal jährlich geerntet werden. Ein Baum hingegen braucht mindestens 80 Jahre! Aufgrund der hohen Reißfestigkeit der Hanffaser, kann das Hanf-Papier öfter recycelt werden als herkömmliches Papier aus Holz

Die gesamte Pflanze kann zur Papierherstellung benutzt werden. Faserpapier ist das älteste Papier der Welt und der erste Stapel Papierbögen wurde im alten China tausend Jahre vor Christus aus Hanf hergestellt. Unser heutiges Papier besteht fast ausnahmslos aus Bäumen, die für den Zellstoff gefällt werden. Man nennt die Papier-grundmasse Pulpe. Aber um das tolle Papier für Schulhefte, Briefbögen und Visitenkarten zu bekommen, muß es erst mit einer Vielzahl von Chemikalien behandelt werden.  

Hanf könnte hier eine Alternative sein, um eine ökologische Papierherstellung zu forcieren. Es braucht nämlich nicht diese Unmengen von Chemikalien. Wenn es aber doch noch behandeltes Hanf-Papier geben sollte, dann liegt es am Verbraucher, dieses zu kaufen oder nicht (außerdem ist bräunlicheres Papier eh schöner als weißes, Anm. d. Übersetzers). Anstatt also das strahlend weiße Papier zu beschreiben, sollten wir überlegen, was wir dem Planeten antun.  

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Warum bleiben wir nicht bei Bäumen, um Papier herzustellen?  

Die Chemikalien, die heute zur Holzzellstoffverarbeitung benutzt werden können uns Morgen jede menge Ärger bereiten. Ökologen haben sich lange über den Effekt von Dioxinen und anderen chemischen Komponenten auf wildlebende Tiere und die Umwelt Gedanken gemacht. Neben der chemischen Verschmutzung sind es aber auch landwirtschaftliche Gründe, die für Hanf sprechen. Wenn Bäume gefällt werden, dann nehmen sie die Mineralien aus dem Boden mit. Hanf ist nicht schollenschädigend, weil es die meisten Mineralien wieder dem Boden zurückführt.  

Eine einfache Antwort auf die obige Frage ist: Weil es knapp wird ! Europa und die USA waren vor noch gar nicht so langer Zeit mit Wald überdeckt. Aber der Wald wurde auf Grund von Feuerholzbedarf, Schiffsbau und Wohngegend zerstört. Sizilien zum Beispiel war einmal eine grüne Insel mit vielen Wäldern. Dann kamen die Menschen und holzten alles für den Schiffsbau ab.  

Heute sind Wälder dort sehr selten. Wenn Bäume einmal gefällt sind, dauert es unter Umständen wieder Jahrzehnte, bis ein vergleichbarer Baum nachgewachsen ist. Hanf ist dagegen robust und vital und braucht meist nur bis zu 5 Monaten. Nur Hanf kann es mit Papier aufnehmen. In der Tat fand das Landwirtschaftsministerium der USA in einer Studie aus dem Jahre 1916 heraus, daß ein Hektar Hanf 4,1 Hektar Holz, sprich Baum, ersetzen kann. Und wenn man überlegt, daß die Bäume bis zu 30 mal längere Wachstumszeiten brauchen, so kommt man auf ein Verhältnis von 120:1 für Hanf. Außerdem können außer Papier auch noch Textilen und Seile hergestellt werden.  

In Zukunft könnte man den Papierrohstoff aus Hanf aufblühen lassen, indem man auf nicht genutzten Flächen den Jahrespapierbedarf eines Landes mit dem Anbau von Hanfpflanzen deckt. Damit werden die Wälder und die Umwelt nachhaltig geschont!

Hanfpapier kaufen – Waldrodung verhindern

Wer Hanfpapier kauft schützt nachhaltig die Umwelt, verhindert Waldrodung und setzt sich für die Legalisierung ein.

Jeder kennt das Problem welches durch konventionell hergestelltes Papier entsteht. Waldrodung, mit der daraus folgenden massiven Einschränkung des Lebensraum für Tier und Mensch. Warum dann nicht Hanfpapier kaufen?

Vorteile des Hanfpapier – Ist Hanfpapier besser als “normales” Papier?ha

Hanfpapier gilt nicht nur als äußerst robust sondern spielt in Sachen Umweltschutz eine Vorreiter
Rolle. Wo für konventionelles Papier noch Wälder gerodet werden, das Holz aufwendig verarbeitet werden muss, kann der schnell nachwachsende Rohstoff Hanf (Cannabis) leichter geerntet und verarbeitet werden. 
Die Pflanzen können dabei innerhalb eines Jahres 2-3 Meter hoch werden. Demnach ist die Verwendung der Formulierung “schnell nachwachsender Rohstoff” ohne Einschränkung zu verwenden. Der älteste Nachweis von Papier aus Hanffasern von 140–87 v. Chr. stammt aus China und stellt damit den ältesten Papierfund Chinas dar. Erst im 19. Jahrhundert wurden Verfahren zur Herstellung von Papieren aus Holz-Zellstoff etabliert, die preislich günstiger waren als die Hanfpapierherstellung und diese vor allem im Bereich der Schreib- und Druckpapiere verdrängten. WaldrodungDer günstige Preis des konventionell hergestellten Papier lässt sich auf die preisgünstige Abholzung des Wälder zurückführen.Während Hanf erst gepflanzt werden muss können bestehende Wälder bereits abgeholzt werden. Auf die Bedürfnisse der dort lebenden Menschen und Tiere wird wohl in den seltensten Fällen wirklich Rücksicht genommen.
Eine weitere Preissteigung des Hanfpapier liegt zum einen an den strengen Auflagen für den Anbau des Nutzhanfes. So dürfen die eigenen Samen, welche die Pflanze im Spätsommer bist Herbst bildet nicht wieder ausgesät werden. Das hat den Grund das eine Blütenbildung des Nutzhanfes unterbunden werden soll. 

In der Blütenphase

Die unter dem Namen Marihuana bekannten Blüten, stellen  weit mehr als eine Droge da.
So können daraus wertvolle Medikamente gegen: Schmerzen, Depression, Appetitlosigkeit, Tinnitus, Hautkrankheiten (Neurodermitis) hergestellt werden. Auch in der Krebstherapie gibt es Berichte in der es erfolgreich eingesetzt wurde…..ect….und das ohne die ganzen Nebenwirkungen hervorzurufen, wie es bei anderen Präparaten möglich ist.   

Weitere Vorteile

Wegen der Chemikalien im heutigen Baumpapier wird es relativ schnell gelb, es vergilbt, da Säure die Pulpe wegfrißt. Das braucht zwar immer noch einige Jahrzehnte, ist aber trotzdem besonders für Archive und Bibliotheken ärgerlich, wenn nicht gar bedrohlich. Dort versucht man mittlerweile, “frische” Akten wieder auf säurefreies Papier zu übertragen, und Hanfpapier ist säurefrei und hält Jahrhunderte. Die Gutenberg-Bibel zum Beispiel läßt sich immer noch blättern, während Zeitungen aus dem frühen 20en Jahrhundert langsam verfallen. Und das Wort Gottes ist, wie kann es anders sein, auf Hanfpapier gedruckt worden.  Für den privaten Gebrauch ist dies zwar nicht von sonderlicher Bedeutung, könnte dies für Firmen, Schulen und öffentliche Bereiche allerdings schon ein Problem darstellen, wenn die eingelagerten Akten anfangen zu zerfallen.

Ein weiterer Grund sich für Hanfpapier zu entscheiden ist es, ein durch Jahrzehnte aufgebautes schlechtes Image wieder ins rechte Licht zu Rücken. Die Verwendungsmöglichkeiten von Hanf sind so vielfältig das wir es in unserer heutigen Zeit eigentlich nicht mehr leisten können auch diesen Rohstoff zu verzichten. Da stellt sich mir doch die Frage warum wurde Hanf überhaupt verboten?
Darüber aber im nächsten Artikel mehr.

Lasst die Bäume stehen! 

Kauft Papier aus Hanf und geht sparsam damit um!

Ein gutes Hanfpapier gibt es hier. Es ist im traditionellen Verfahren in Deutschland hergestellt:

http://www.baumfrei.de/produkte

oder hier:

http://www.hanf-schnitt-nord.de/Hanfpapier-1

 

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