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Apr 06

Goldene Milch – mit diesem ayurvedischen Zaubertrank kannst du dir den Arztbesuch ersparen

Oft greifen Europäer zu heißer Milch mit Honig, wenn einen mal wieder die Grippe erwischt hat. Viel wirksamer ist jedoch Mandelmilch mit Kurkuma, es legt sich wie ein Schutzfilm über den Mund- und Rachenraum und erschwert die Ausbreitung der Viren und Bakterien.

Denn diese Milch ist tatsächlich Gold wert: Sie wird in Indien gerne bei Erkältungen getrunken, hilft bei Antriebslosigkeit und schützt vor zahlreichen Krankheiten. Nicht umsonst ist sie in der ayurvedischen Lehre schon lange als heilendes Getränk bekannt.

gelbemilch

WIR BRAUCHEN:

  • Bio-Kurkuma (gemahlen) / 1,5 TL (im Bioladen oder hier)
  • 1TL natives Kokosöl
  • Agavendicksaft oder Ahornsirup zum süssen / je nach Bedarf
  • 300 ml Mandelmilch (wie du diese günstig selbst herstellst, zeigen wir dir hier) (Cashewnussmilch oder jede andere pflanzliche Milch geht natürlich auch)
  • 1 Messerspitze schwarzen Pfeffer
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Messerspitze Kardamom
  • 1 kleines Stückchen Ingwer aufgerieben (ca. 15 g) (oder als fertiger Pulver)
  • bei Bedarf etwas Wasser zum Verdünnen

Hier sind ein paar wichtigsten Fakten zu den Zutaten zusammengefasst:

KURKUMA

Die goldene Wunderwurzel spielt sowohl in der ayurvedischen als auch chinesischen Küche und Heilkunde eine wesentliche Rolle. Eingesetzt wird es auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung. Diese erhält es vom Inhaltsstoff Kurkumin, dem eine ähnliche Wirkung wie jener von westlichen Medikamenten, wie zum Beispiel Ibuprofen®, nachgesagt wird. Aber das Kurkumin kann noch mehr.

Der Wirkstoff Kurkumin soll unter anderem bei Krankheiten wie Krebs und Alzheimer positive Wirkung aufweisen. Forschungen ergaben, dass Kurkuma hervorragend bei der Vorbeugung gegen schwerwiegenden Erkrankungen des Darms, der Lunge und der Leber hilft. Aber auch diverse andere Beschwerden können dank der entzündungshemmenden Wirkung des curryähnlichen Gewürzes gelindert werden. 

Weitere positiven Eigenschaften von Kurkuma

  • entzündungshemmend
  • Schützt vor Alzheimer
  • Hemmt die Tumorbildung
  • bei Darmerkrankungen
  • bei Atemwegserkrankungen
  • bei Lebererkrankungen
  • wirkt blutreinigeind

INGWER

Ingwer, die scharfe Knolle ist einer der stärksten natürlichen Heilmittel für viele Krankheiten und man kann sie auf verschiedene Art und Weise anwenden. Wusstest du, das der Ingwer noch mehr kann, er kann sogar Krebs besiegen.

Eine Studie, die in Georgia State University gemacht wurde ergab, dass Ingwer-Extrakt in der Lage war die Größe eines Prostatatumors von 56 %  zu reduzieren. Neben der positiven Wirkung auf Krebs, wurde bei Ingwer auch beobachtet, dass man damit auch Entzündungen behandeln konnte und er versorgte den Körper, mit lebensfördernden Antioxidantien.

KOKOSÖL

Da das Curcumin kaum wasserlöslich ist, wird es gemeinsam mit einem hochwertigen Kokosöl eingenommen. Was die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um ein vielfaches erhöht.

Kokosöl besteht zu fast 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, von denen rund 50 Prozent Laurinsäure ist. Diese kann Bakterien, Pilze und Viren abtöten, was dafür sorgt, dass du weniger Infektionen bekommst. Dem Öl wird sogar nachgesagt, selbst den hartnäckigen Helicobacter-Bakterien den Garaus machen zu können. Kokosöl lässt sich prima zur Bekämpfung des lästigen Darmpilzes „Candida“ einsetzen. Gerade in bestimmten Diäten nimmt Kokosöl einen festen Platz, in der Strategie der Wiederherstellung einer gesunden Darmflora, ein.
Ausserdem ist Kokosöl Supernahrung fürs Gehirn. Es besteht hauptsächlich aus MCT (Medium Chain Triglyceride). Eine im Jahre 2014 in der Fachzeitschrift Neurobiology of Aging revolutionäre Studie beweist, dass diese MCT praktisch direkt die kognitiven Funktionen und Gedächtnisstörungen verbessern.

SCHWARZER PFEFFER

Schwarzer Pfeffer allein hat schon tolle medizinische Wirkungen auf den Körper und kann außerdem dabei helfen, Kurkuma besser zu verwerten. Denn es empfiehlt sich, dem Kurkuma unbedingt etwas gemahlenen schwarzen Pfeffer zuzugeben, da das im Pfeffer enthaltene Alkaloid Piperin die Resorbierbarkeit von Curcumin um den Faktor 2.000 (!) erhöht. Piperin kommt vor allem im Schwarzen und Langen Pfeffer vor und ist nicht nur für den scharfen Geschmack verantwortlich, sondern außerdem gesund für die Verdauung sowie ein Katalysator zur Aufnahme von Nährstoffen.

CEYLON-ZIMT

Zimt ist ein großartiges Naturheilmittel. Als wärmendes Gewürz kurbelt es den Stoffwechsel an, kann die Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel senken und unterstützt durch seine unzähligen sekundären Pflanzenstoffe die Verdauung sowie die Krebsvorbeugung. Es wirkt desinfizierend, krampflösend, stimmungsaufhellend und durchblutungsfördernd. Um in den Genuss seiner anregenden Wirkung zu kommen, muss man den Zimt allerdings nicht einmal essen. Riechen reicht bereits aus, um die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung anzukurbeln. Also ab und an ein bisschen Zimtschnüffeln schadet nicht!

Wichtig ist es, bei Zimt darauf zu achten, dass es sich um Ceylon-Zimt handelt. Gibt es auf der Verpackung keine genauere Angabe, ist meist der billigere Cassia-Zimt enthalten. Dieser enthält von Natur aus viel Cumarin (nicht zu verwechseln mit dem o.g. Kurkumin), das in größeren Mengen gesundheitsschädigend sein kann. Hochwertiger Ceylon-Zimt enthält deutlich weniger und man ist auf der sicheren Seite.

KARDAMOM

Kardamom gehört, wie auch Kurkuma, ebenfalls zur Familie der Ingwergewächse und gilt mit als eines der teuersten Gewürze weltweit. Während er in Asien oft zum würzen warmer, herzhafter Speisen verwendet wird, taucht er bei uns vor allem im Weihnachtsgebäck auf. Die schwarzen, aromatischen Kardamom-Samen verstecken sich in grünen Kapseln. Da das Aroma schnell verfliegt, sollte Kardamom immer frisch verwendet und die Kapseln kurz vor Verwendung aufgestoßen werden. Die in den Samen enthaltenen ätherischen Ölen haben eine positive Wirkung auf uns. Sie wirken wohltuend auf den Magen-Darm-Trakt, krampflösend, beruhigend und entzündungshemmend. In Arabien wird er auch für seine stimmungsaufhellende und angeblich aphrodisierende Wirkung geschätzt. Ob Letzteres stimmt, muss jeder für sich selbst testen.

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ZUBEREITUNG:

  • Die Mandelmilch in einem Topf erhitzen bis sie richtig warm ist, aber noch trinkbar.
  • Dann vom Herd nehmen und das Kurkuma-Pulver,  Kokosöl, Pfeffer, Zimt und Ingwer hinein gegeben.
  • Solange umrühren bis sich die Zutaten gut in der Milch gelöst haben.
  • Nun kannst du die goldene Milch nach Belieben mit Agavendicksaft oder Ahornsirup süßen.

Es empfehlt  sich eine Tasse des goldenen Wunders pro Tag zu sich zu nehmen. Aber besonders wirksam ist es, wenn es regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg getrunken wird.

Teile dieses Rezept mit deinen Freunden, damit auch sie von diesem goldenen Wunder profitieren können.

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Kommentare

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9 Kommentare

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  1. Annette-Mareia

    Hallo, wie kann ich den Text kopieren? Danke

    1. Leon

      Hallo Annette -Mareia ,
      auf Menü deines Browsers gehen und da auf drucken klicken , als Pdf . Dann auf speichern und du hast diese Seite als Pdf Datei . Falls es nicht klappt , deine Mailadresse , dann sende ich dir diese Datei ,
      Den Text kopieren geht nicht .
      Gruß Leon

      1. Jürgen

        Hallo Leon
        das kopieren klappt bei mir nicht.schickst du mir bitte auch den link.danke
        gruss jürgen

      2. Heidi Brinckmann

        Hallo Leon

        kannst Du mir bitte das PDF für die Goldene Milch schicken Danke

  2. Ute

    Ich trinke es jeden Tag kann es nur empfehlen

  3. Tapetenhans

    Das probiere ich auf jeden Fall aus

  4. Schorsch

    Ist es ratsam sich einen kleinen Vorrat zu machen, was nicht sofort getrunken wird in den Kühlschrank, und einen tag später nochmals erhitzen?

    1. Ramona

      Du kannst alle Zutaten (außer der Milch) im einem Topf zu einer Paste vermischen und unter ständigem Rühren erhitzen bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Diese kannst Du 3-4 Wochen im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag einfach unter die Milch rühren. 🙂

  5. Manuela

    Nun, schmecken tut es mir nicht wirklich. Eher nach Erde… aber man kann es trinken 🙂

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