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Mrz 09

Richard David Precht: Wem gehören die Tiere?

Ob auf dem Teller, im Labor oder im Zoo. Wir nutzen Tiere für unsere Bedürfnisse. Lässt sich dieser Umgang rechtfertigen? Oder gehören Tiere vielleicht nicht uns, sondern sich selbst? Der deutsche Philosoph Richard David Precht fordert ein radikales Umdenken und appelliert an unser Mitgefühl.

 

Jeder Deutsche verzehrt pro Woche durchschnittlich 1 Kilogramm Fleisch. Würden das alle Menschen tun, bräuchten wir mehrere Erden, da es zu wenige Anbauflächen für Tierfutter gibt. Hinzu kommt: Die Fleischindustrie erzeugt mehr Treibhausgase als der weltweite Verkehr. Unser Fleischkonsum wirft aber nicht nur ökologische, sondern in erster Linie tierethische Fragen auf: Dürfen wir Tiere einsperren, mästen und töten, nur um unseren Gaumen zu erfreuen? Haben Tiere keine Rechte?

Der deutsche Philosoph Richard David Precht plädiert für ein Umdenken in Sachen Tiere, nicht nur bei denen, die auf dem Teller landen, sondern auch im Zoo, im Labor und im Wald. Yves Bossart diskutiert mit ihm über Vernunft und Mitgefühl im Umgang mit Tieren und begibt sich auf die Suche nach Alternativen.

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Kommentare

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1 Kommentar

  1. Elke Weber

    Es schnürt mir jedes Mal die Kehle zu, wenn man in den Medien verfolgt, wie wir mit unseren Tieren umgehen. Wir haben kein Recht, die Tiere wie Abfall zu behandeln. Es sind Geschöpfe dieser Erde und als diese sollten sie auch behandelt werden. Doch schauen wir der Realität ins Auge. Ein Kilo Fleisch ist oft günstiger als Gemüse und da ist doch das große Problem. Wie kann es sonst sein, dass ich für ein Kilo Hühnerfleisch nur 2 Euro bezahle? Und die Politik ändert daran nichts. Heute dreht sich leider alles nur ums Geld und das geht nur auf Kosten der Tiere. Wie kann es sonst sein, dass man sich für viel Geld in Afrika Trophäen schießen kann, um sich damit in aller Öffentlichkeit zu rühmen. Oder vielen Reichen ist es schlichtweg egal, wo ihr dicken Pelze herkommen und unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten werden.
    Ich persönlich esse schon lange keine Wurst mehr und Fleisch höchstens am Wochenende. Dennoch glaube ich, dass viele Menschen bereits umdenken und das ist auch gut so. Es ist noch ein langer mühseliger Weg, aber es lohnt sich, ihn anzugehen. Zum Wohle der Tiere.

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