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Apr 02

Nachdem du das gelesen hast, wirst du nie wieder Wasser aus Plastik-Flaschen trinken

„Plastikflaschen“ – auf den ersten Blick ein scheinbar harmloses Wort. Bei näherer Betrachtung stellen wir jedoch fest, dass der Stoff „Plastik“ viele negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und Umwelt haben kann.

Wir sollten deshalb erwägen, uns einen Moment Zeit zu nehmen, um über unsere alltäglichen, oft banal erscheinenden Entscheidungen aufmerksam nachzudenken.

plasWater

Es war Coca-Cola, der im Jahr 1990 in Deutschland die ersten Flaschen aus PET einführte. Seither hat diese Art der Verpackung im Getränkebereich einen Siegeszug angetreten. Ein Anruf bei Eckes-Granini Deutschland GmbH ergab, dass es durchaus noch Granini in Glasflaschen gibt, die für das Unternehmen auch preisgünstiger wären als Plastikflaschen, die abnehmenden Märkte würden aber eben Plastikflaschen verlangen. 

Die Argumente von Industrie und Handel für diese Form von Verpackung sind vielfältig: PET-Flaschen sind bruchfest und zudem wesentlich leichter als Glasflaschen, weswegen sie beim Transport deutlich weniger Energie verbrauchen. Ihre Leichtigkeit ist bei Konsumenten, die ihre Getränke-Kästen selbst schleppen, das gewichtigste Argument. 

Vielleicht ist es Zeit, unsere (halbe) Abhängigkeit von Wasserflaschen aus Plastik zu überdenken und ehrgeizig eine Rückkehr zu der Zeit anzustreben, „in welcher Plastik (nur) 1% am Gesamtvolumen des kommunalen Abfallberges im Gegensatz zu aktuell 12% ausmachte“ (www.epa.gov). Haben wir uns zu sehr der Bequemlichkeit eines Lebens mit Plastik und anderen komfortablen Annehmlichkeiten hingegeben, ohne darüber nachzudenken, mit welchen Folgen? Die Frage lässt sich schnell mit JA beantworten und unsere Bequemlichkeit wird von den großen Konzernen wie Nestlé und Coca Cola ausgenutzt und zu Geld gemacht.

Vier Handelskonzerne dominieren den globalen Markt für Flaschenwasser!

Wasser2-252x300Das intensive Marketing globaler Getränke- und Lebensmittelkonzerne beschränkt sich durch eine immer stärkere Marktkonzentration auf inzwischen vier multinationale Konzerne.

Nestlé (z. B. Vittel, Pure Life) und Danone (z. B. Evian) konzentrierten sich lange auf Europa und die USA . Doch gerade in den letzten Jahren wurden diese beiden Konzerne auch in Asien und Lateinamerika zu den weltweiten Marktführern.

Coca-Cola (z. B.Apollinaris, Dasani, Vitamin Water) und Pepsi (z. B. Aquafina) besitzen besonders in den USA hohe Marktanteile und bemühen sich, auf den internationalen Märkten zu Nestlé und Danone aufzuschließen. Fazit:

Was Nestlé und Danone noch nicht an sich gerissen haben, wird nun von Coca-Cola und Pepsi übernommen. 

In den nächsten Jahren dürften die Umsätze von Flaschenwasser weiter stark wachsen. Behilflich dürfte zum einen die Vermarktung der Flaschenwasser sein, aber auch die zunehmende Verunreinigung des Trinkwassers oder einfach die Aufkäufe von Wasserquellen.

In den USA wollen Studenten dies nun nicht mehr einfach tatenlos hinnehmen.Sie sehen den „Verkauf“ von (reinem) Wasser in Flaschen grundsätzlich als gesetzeswidrig an. Wasser sei ein Menschenrecht (dabei geht es nicht um Wasser mit Kohlensäure oder Aromen versetzt). Sie richteten auf dem Campus kostenlose Nachfüllstationen ein. Auch das Evergreen State College und die Seattle University verboten den Verkauf von Wasser in Flaschen auf ihrem Campus. „Wasser in Flaschen und Wasserprivatisierung ist schädlich für die Umwelt und für das Wasser als Menschenrecht. Es macht einfach keinen Sinn in einer Region, in der wir sauberes Leitungswasser haben“, sagte Carolyn Bowie, ein Mitglied der Students for Sustainable Water. Diese Initiative kämpft gegen die Privatisierung des Wassers in den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt.

 Die gesundheitlichen Folgen bei Verwendung von Plastikflaschen

plastikwasserAus Kunststoffen lösen sich giftige Chemikalien und dringen in die angrenzenden Lebensmittel ein.

Kunststoffe sind wie Schwämme… Sie können Stoffe aufnehmen und  im Laufe der Zeit wieder abgeben.

Kunststoffe sind polymere Stoffe. Sie bestehen aus linearen oder vernetzten großen Molekülketten, die ineinander verwoben sind. Dadurch bilden sie eine schwammartige, ungeordnete Struktur, die Stoffe aufnehmen und hindurchdringen lassen kann.

In ihrer reinen Form sind Kunststoffe eigentlich hart und spröde. Um sie dennoch vielfältig verwenden zu können, werden zahlreiche chemische Zusatzstoffe hinzugefügt.

Erst durch diese Hilfs-Chemikalien, auch Additive genannt, können die gewünschten Eigenschaften des Kunststoffmaterials erreicht werden.

Beispielsweise sorgen Weichmacher wie Phthalate dafür, dass die Kunststoffe biegsam und elastisch werden.

Dagegen vergrößern Hartmacher wie Bisphenol-A (BPA) die Stabilität und Bruchfestigkeit der Kunststoffe.

Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Chemikalien wie beispielsweise Antioxidationsmittel, UV-Stabilisatoren, Hitzestabilisatoren, Füllstoffe und Flammenschutzmittel, sowie Gleit- und Entformungsmittel zugesetzt.  Zudem wird Bisphenol-A (BPA) häufig auch als Antioxidans in Weichmacher verwendet.

 Das Problem…Nicht alle Zusatzstoffe sind fest gebunden. Sie “spülen”sich aus.

Ein Teil dieser Zusatzstoffe werden chemisch nicht fest im Kunststoff gebunden. Durch den Kontakt mit anderen Molekülen werden aus dem Kunststoff einige der chemischen Zusatzstoffe nach und nach “herausgewaschen”.

 Daher dünsten Kunststoffe aus und “stinken”. Wenn ein Kunststoff bereits zu riechen ist, dann lösen sich innerhalb kurzer Zeit besonders viele Chemikalien aus ihm heraus. Den Sachverhalt lässt sich mit einem feuchten Schwamm der trocknet vergleichen. Die nicht fest gebundenen Wassermoleküle verdunsten.

Diese gelösten Chemikalien gehen in die angrenzenden Lebensmittel über, reichern sich dort an und werden unbewusst mit dem Lebensmittel vom Verbraucher konsumiert.

Insbesondere giftige Zusatzstoffe wie PhthalateBisphenol-A (BPA) und bromierte Flammenschutzmittel sorgen für aufsehen erregende Diskussionen. Sie kommen in zahlreichen Lebensmittelverpackungen und -behältern des täglichen Bedarfs vor.

Aus diesem Grund enthalten beispielsweise die Coffee to go aus Kunststoffbechern reinste Chemiecocktails.

Der langfristiger Konsum vergiftet den Körper und trägt unkalkulierbare Risiken

Durch einen jahrelangen Konsum der Chemikalien wird das biochemische Gleichgewicht des menschlichen Körpers gestört. Dabei sind zeitnah meist keine Symptome erkennbar .
Dennoch kann bereits durch zahlreiche Untersuchungen und Studien bestätigt werden, dass durch eine langjährige Aufnahme dieser Schadstoffe schwerwiegende Krankheiten entstehen können. Insbesondere Krankheiten wie Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Diabetes, sowie Alzheimer, Krebs, Asthma und Allergien stehen stark im dem Verdacht, durch diese Chemikalien ausgelöst werden zu können.
Vor allem das empfindliche Gleichgewicht des menschlichen Hormonsystems wird durch die herausgelösten Chemikalien gestört.

Hormone in PET-Flaschen-Wasser machen weiblich. PET-Einwegflaschen geben Acetaldehyd ans Wasser ab. Dieser Stoff gilt als krebserregend. Dann gibt es noch die sogenannten Weichmacher. Der prominenteste Kandidat solcher Weichmacher ist die chemische Verbindung Bisphenol A.

Bereits mit der Babynahrungsaufnahme aus der Plastikflasche wird auch zwangsläufig der Weichmacher mit aufgenommen.


Die Gefahr steckt in den Flaschen

Warum sollten wir zu Plastikflaschen greifen, wenn diese doch nachweislich gesundheitsschädlich sind?

Dass PET-Flaschen nach langjährigen intensiven Labor-Untersuchungen in Verruf gerieten, darüber wurde auch schon in verschiedenen Medien  berichtet, so z. B. im HR: Östrogene – Hormone – Weichmacher in Mineralwasser Plastikflaschen

 

Das Problem beim Kunststoff sind die Weichmacher, die bei der Produktion eingesetzt werden. Das sind vor allem die Industriechemikalien Bisphenol A (BPA) und Phthalate. Sie machen Plastik geschmeidiger und elastischer. So nehmen wir diese gesundheitsgefährdenden Stoffe beim Trinken aus der Plastikflasche auf.

DEHP ist die Abkürzung für Di(2-ethylhexyl)phthalat. Die Substanz gehört zu den am häufigsten verwendeten Weichmachern. Sie hält Kunststoffprodukte aus PVC geschmeidig. DEHP wurde von der Europäischen Union wie einige andere Phthalate auch als reproduktionstoxisch eingestuft: Hinreichende Anhaltspunkte bestehen für die Annahme, dass DEHP durch seine hormonähnliche Wirkung die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit beeinflussen bzw. zu schädlichen Wirkungen auf die Entwicklung von Kindern im Mutterleib führen kann.

Ab 2015 ist die Zulassung von Weichmacher DEHP verschärft worden. Es dürfen in der Europäischen Union DEHP und die anderen fortpflanzungsgefährdenden Weichmacher nur noch mit Einzelzulassung verwendet werden. Das entspricht einem „Quasi-Verbot“ und gilt für alle Verbraucherprodukte.

„Doch auch hier gibt es noch ein ‚Aber‘. Denn es gibt ein weiteres Problem: Seit DEHP und die anderen schädlichen Phthalate in geringeren Mengen eingesetzt werden, steigt die Verwendung von Ersatz-Weichmachern. Ein verbotenes Phthalat wird dann oft durch mehrere andere ersetzt. Doch das ist nicht unbedingt besser, so Dr. Andreas Gies vom Umweltbundesamt: „Ob wir einen Weichmacher in einer hohen Konzentration oder 10 Weichmacher in einer niedrigen Konzentration haben, macht am Ende die gleiche Wirkung.“ Und er kritisiert: „Wir bewerten heute in der EU jeden Stoff einzeln. Das können wir nicht mehr tun, weil wir wissen, diese Stoffe wirken zusammen auf den Körper. Sie wirken zusammen, sie wirken gleichzeitig und sie wirken additiv. Wir müssen dahin kommen, diese Stoffe gemeinsam zu bewerten, für ganze Stoffgruppen eine Bewertung durchzuführen und auch für ganze Stoffgruppen eine Regulation durchzuführen.“

 Quelle: HR-Online

 

So wirken sich Phthalate besonders auf die sexuelle Entwicklung aus. Daher sollen vor allem Kinder und Jugendliche bis zur Pubertät, Schwangere und stillende Mütter vor Belastung geschützt werden.

 


“BPA-frei” – Nur eine Verbrauchertäuschung?

Egal was Hersteller versprechen, von allen Kunststoffen  geht ein Risiko aus!  “BPA-freie” Produkte können weitaus schädlicher sein!

Nachdem die ersten Aufregungen zu Bisphenol-A (BPA) durch die Medien gegangen waren, reagierten einige Hersteller sofort und boten seit dem “BPA-freie” Kunststoffprodukte, wie Babyflaschen und Trinkflaschen, an.

Nun glaubten viele Verbraucher, endlich eine “sichere” und “gesunde” Kunststoffflasche in den Händen zu halten. Alle Bedenken gegenüber Schadstoffen aus Kunststoffen verflogen auf einmal.

Doch dies ist ein absoluter Trugschluss und vielleicht nur eine bewusste Marktstrategie!1437816373

Die Angabe “BPA-frei” bedeutet nämlich nur, dass lediglich Bisphenol-A nicht mehr enthalten ist. Dabei wird jedoch vollkommen verschwiegen, dass eine Ersatzchemikalie eingesetzt werden muss, um die gleichen Eigenschaften des Kunststoffes erhalten zu können.

Das Problem ist, dass die Hersteller auf Chemikalien zurückgreifen, die für ein wirksames Verbot einfach noch nicht ausreichend untersucht sind. Somit gewinnen die Hersteller einen enormen Zeitvorteil von einigen Jahren, bis auch diese Ersatzchemikalien begrenzt oder verboten werden. In dieser Zeit dürfen sich die Hersteller über deutlich gesteigerte Umsätze erfreuen.

Als Ersatzchemikalie für BPA wird beispielsweise häufig Bisphenol-S (BPS) eingesetzt. Erste Studien zeigen sogar, dass BPS noch weitaus schädlicher sein könnte, als BPA !

Um jedoch auch BPS begrenzen oder verbieten zu können, benötigt es noch zahlreiche Studien und somit einige Jahren, bis erste Konsequenzen folgen können.

Darüber hinaus wird noch ein weiterer, enorm wichtiger Fakt beiläufig unter den Tisch gekehrt:

Bisphenol-A ist nicht die einzige giftige Chemikalie im Kunststoff. Auch in den Kunststoffen von BPA-freien” Flaschen befinden sich neben BPA zahlreiche weitere Zusatzstoffe (Additive), die in die Nahrung übergehen können

Zum Vergleich: In Tabakrauch von Zigaretten befinden sich neben Nikotin 90 nachgewiesene, krebserregende Chemikalien, wie Arsen, Blei, Cadmium, Formaldehyd, Benzol oder Blausäure. 

Würde nun ein Hersteller “Benzol-freie” Zigaretten verkaufen, so scheinen diese für den Konsumenten nun um ein vielfaches gesünder zu sein. Doch sind sie das tatsächlich, wenn noch weitere 89 krebserregende Chemikalien im Rauch verbleiben? Oder handelt es sich vielmehr um eine Marketingstrategie?

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Häufig werden als “BPA-freie” Alternativen Produkte aus Polypropylen (PP) beworben. Allerdings weist bereits das Bundesinstitut für Risikobewertung darauf hin, dass sich aus Polypropylen (PP) sogar noch deutlich mehr chemische Substanzen, herauslösen welche in Lebensmittel übergehen können. Das Risiko von PP ist bisher noch nicht ausreichend untersucht. 

Fazit:

Die Angabe “BPA” frei ist lediglich ein Marketingvorsprung und keine verlässliche Angabe zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit eines Kunststoff-Produktes. 


Das nächste Problem ist die Entsorgung

Denn auch wenn auf vielen Flaschen ein Recycling-Zeichen ist, werden diese Produkte oft nicht wiederverwendet.

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no-water-bottles1-240x300Weltweit kommen „gigantische“ Mengen an Plastikflaschen zusammen. Denn auch Mineralwasser wird in der Regel seit vielen Jahren nicht mehr in Glas(pfand)flaschen angeboten, sondern vor allem in PET-Kunststoffflaschen abgefüllt, PET steht für PolyEthylen-Therephthalat, das aus Erdöl hergestellt wird. Aus einem Liter Erdöl entstehen ca. 12 PET-Getränkeflaschen.

Spätestens jetzt müsste jeder VerbraucherIn zu Glasflaschen greifen, doch der Absatz an Plastikflaschen oder auch PET-Kunststoffflaschen steigt stetig. 

Ecuador: Guinness-Rekord im Plastikflaschensammeln

Das Guinness-Buch der Rekorde ist bekanntlich ein Sammelsurium aller denkbaren und undenkbaren Spitzenleistungen der Menschheit. Ecuador sicherte sich 2012 einen Eintrag der besonderen Art; innerhalb von 15 Tagen wurden im Land 1 559 002 Plastikflaschen gesammelt und zum Recycling gegeben. Das Gesamtgewicht von 39 627 Kilogramm überstieg den vorherigen Rekordeintrag um mehr als 30 Tonnen. Diese lobenswerte Aktion von Schülern, Studierenden und Professoren aus 118 Bildungseinrichtungen in Quito war Teil des Internationalen Umweltgipfels für Kinder und Jugendliche (Cumbre Internacional de Medio Ambiente para Niños y Adolescentes, CIMA Kids). Vom Wert der recycelten Flaschen in Höhe von 31 000 US-Dollar werden 25 000 US-Dollar der Initiative Yasuni-ITT gespendet, die restlichen 6000 US-Dollar kommen den Sammlern zugute.

Da fragen wir uns, wenn an 15 Tagen 1 559 002 Plastikflaschen gesammelt wurden, wie viele sind es weltweit?

Hier einige Daten:

  • 89 Milliarden Liter Wasser werden jährlich weltweit in Plastikflaschen abgefüllt.
  • Alleine in den USA werden pro Sekunde 1500 Plastikflaschen verbraucht.
  • 80 Prozent dieser Flaschen landen im Müll.
  • In Deutschland sind ca. 800 Millionen PET-Flaschen pro Jahr im Umlauf.
  • Flaschenwasser verursacht 90 bis zu 1000 Mal mehr Umweltbelastungen als Leitungswasser.
  • Es dauert ca. 500-700 Jahre, bis eine Plastikflasche zerfällt.
  • Zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland treibt eine Plastikinsel so groß wie Mitteleuropa! Sie wiegt drei Millionen Tonnen!
  • Wissenschaftler berechneten, dass im Meer sechsmal so viel Plastik wie Plankton umhertreibt (Quelle: Greepeace)
  • Über die Nahrungskette vieler Menschen, landet das Plastik auf ihrem Teller…
  • Eine Kleinstadt mit tausend Familien, die jeweils nur vier Liter Getränke täglich trinken (und kaufen), bewegt dann bereits 2000 Tonnen Nutzlast jährlich. Das sind 100 vollbeladene LKWs…

80 Prozent der Flaschen landen auf dem Müll, wo sie entweder 1.000 Jahre lagern, bis sie zerfallen oder sie werden verbrannt. Bei der Verbrennung werden Umweltgifte freigesetzt. Der Rest wird dem “Recycling” zugeführt. Hier werden unter anderem ganze Schiffsladungen leerer Flaschen nach Indien gebracht. Dort werden sie zu Müllbergen aufgetürmt. Statt “recycelt” werden sie “downcycelt”, also in minderwertige Produkte abgewandelt. Und diese landen später wieder auf dem Müll.

b1eed236b5f1a2ee06e4af5dd3be4112-800x405Youtube / storyofstuffproject

Die Konsumenten der Wasserflaschen, also wir alle, werden in drei Schritten zum Kauf geführt: Angst, Verführung, Fehlinformation.

Doch dies liegt z.B. auch an Fabriken, in denen Wasser in Plastikflaschen gefüllt wird. Ihr Abwasser und ihren Dreck leiten sie in Flüsse ab. Wie kann man dieser Industrie nur entgegentreten?

In Deutschland sieht die Situation dramatisch aus: 800 Millionen PET-Flaschen (1,5 l, 1 l und 0,5 l) sind pro Jahr in Deutschland im Umlauf. Weniger als 1/3 des deutschen Mineralwassers wird noch in Glasflaschen verkauft (60 Prozent wird in Plastikflaschen verkauft).

Für das geschmacklose und farblose Wasser aus der Flasche wird gerne das Doppelte oder Dreifache als für gefiltertes Wasser aus dem Hahn gezahlt. Kritiker von Flaschenwasser bezeichnen Flaschenwasser als einen der besten Marketingtricks unserer Zeit. Denn dass sich hinter Bezeichnungen wie „Tafelwasser“ ein extrem überteuertes, mit Kohlensäure und anderen Stoffen versetztes Leitungswasser verbirgt, ahnen die Wenigsten.


Fazit: 

Wer sein Trinkwasser am heimischen Hahn zapft, und es selbst filtert, der spart Geld, schont die Umwelt und tut etwas Gutes für seine Gesundheit. Es gibt mittlerweile genug günstige Möglichkeiten um Leitungswasser selbst zu filtern, wie z.B: (eine Umkehrosmose Anlage oder ein Destilliergerät). 

Wer sein Wasser trotzdem kaufen möchte, der sollte zu Glasflaschen greifen. Die „perfekte Trinkflasche“ muss die Flüssigkeit hoch rein lagern. Daher blieb nur ein Material: Glas. Glas ist chemisch inert und absolut rein. Es geht keinerlei Wechselwirkungen mit der Flüssigkeit ein. Das Getränk bleibt zu 100% so natürlich, wie es eingefüllt wurde.

Für unterwegs oder für die kleinen Kinder empfiehlt sich eine Alternative von Emil  oder Twinbottle .

Machen wir es wie die Studenten in den USA, boykottieren wir „Wasser in Plastik-Flaschen“, denn Wasserprivatisierung ist schädlich für die Umwelt und für das Wasser als Menschenrecht. Es macht einfach keinen Sinn in einer Region, in der wir Möglichkeiten haben unser Leitungswasser selbst zu filtern.


Quelle und weitere Infos: plastikfrei.org /Vorsicht Wasser / gesunde Alternativen und 3 wirkungsvolle Energetisierungsmöglichkeiten

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Kommentare

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1 Kommentar

  1. Léin

    Servus liebe “BVF-” Acteure,

    Congratulations zu Euerem Artikel.

    Die Antwort auf die Frage, inwieweit diese Facts Einzug in die Köpfe der PET-Junkies finden, dürfte jedoch ziemlich ernüchternd ausfallen. Wenn ekligste Abblidungen vom real verendeder, elender Raucher- oder Säufer -Junkies allenfalls bescheidene
    positive Auswirkungen auf die allenthalben vorhandenen Suchtmatschbirnen haben, wie sollen solche Facts es vermögen ???

    Die bedauernswert erfolgreich manipulierten,zur Stinkfaulheit erzogenen und verblödeten Verbraucher werden das in der überwiegenden Masse NIE kapieren, was mit ihnen gemacht wird.

    Es ist hoffnungslos ……….
    lasst sie sich irgendwann selbst (als Plastik Müll ) recyclen …. diese bedauernswerten VERBRAUCHER !!

    Nix für ungut
    beste Gruezies

    Léon …….www.genussgarten-gruenwald.de

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