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Dez 19

Das Auge – mehr als der Sitz der Seele: Dies sagt deine Iris über DICH aus!

In der Naturheilkunde gelten die Augen nicht nur als Spiegel der Seele, sondern auch der Organe und des Menschen insgesamt. Die Iris kann vieles über Konstitution und Gesundheitszustand eines Menschen verraten, Schwachpunkte anzeigen und Hinweise auf überstandene, bestehende oder drohende gesundheitliche Probleme geben. Farbe und Struktur, Form, Faserung, Pigmentierung und allerlei Unregelmässigkeiten der Iris geben geübten Ärzten, erfahrenen Diagnostikern und Naturheilkundigen Aufschluss über Faktoren, die für die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten wie auch für die Erhaltung der Gesundheit wichtig sind. Daher ist die Irisdiagnose ein wichtiges Mittel in der Früherkennung von Ungleichgewichten und Störungen, lange bevor sich diese auf der körperlichen Ebene manifestieren. 

In Asien wurde und wird heute noch die Irisdiagnose in der Traditionellen Chinesischen Medizin angewendet . Hier beschäftigten sich die Menschen vor allem mit der farblichen Veränderung im Auge, die sofort einen Aufschluss über mögliche Krankheiten liefert.

Unzählige Nerven stehen in Verbindung zwischen Augen und Hirn und verraten viel früher als man glaubt, Signale und Anzeichen einer Krankheit, als jedes Röntgenbild. 

Die Iris, auch als Regenbogenhaut bekannt, ist wie eine Landkarte des Körpers – Veränderungen in Organen werden in bestimmten Teilen der Iris widergespiegelt. Die rechte Iris zeigt den Zustand der rechten Körperhälfte an und die linke Iris den der linken Hälfte. Das genaue Verhältnis zwischen Iris und Körperteilen kann dem Iris-Schaubild unten entnommen werden. Die Iris-Diagnose ist auch als Iridologie bekannt.

Bei guter Gesundheit besteht die Iris aus dicht-strukturierten, fein-geraden Linien die sich von der Pupille zum äußeren Ring erstrecken. Eine Maserung, ähnlich der von Hartholz, weist auf eine starke Vitalität hin und erholungsfördernde Kräfte im Falle vorübergehender Krankheit. Sind die Fasern locker verstreut, wie in Weichholz, ist der gesundheitliche Grundzustand eher schwach.

Beim kränkeln und angeschlagener Gesundheit teilen sich diese Linien, verzerren sich und bilden verschiedene Muster, Markierungen genannt. Sehr schwache Organe zeigen sich häufig durch elliptisch geformte, graue Markierungen – die so-genannten geschlossenen Läsionen, die den Knoten im Holz ähneln. Bei schwachem Gesundheitszustand können davon viele in der Iris betrachtet werden und sie weisen auf Stellen hin in denen die Zirkulation stagniert. Sind diese Läsionen nicht „eingemauert“, sondern an einem Ende (oder beiden) offen, dann weist dies darauf hin, dass trotz Schwäche die Zirkulation in dem Gebiet gut ist.

Unzählige Nerven stehen in Verbindung zwischen Augen und Hirn und verraten viel früher als man glaubt, Signale und Anzeichen einer Krankheit, als jedes Röntgenbild. Die Augen- und Irisdiagnostik basiert auf der Idee, dass die Augen nicht nur Spiegel des Körpers sondern auch der Seele sind. Nicht umsonst gibt es den Begriff, „Augen sind die Kammern der Seele“.

Der ganze Körper ist durch Nervenschaltkreise mit den Augen verbunden. Schon in der alten chinesischen Heilkunde, wo man bereits mehrere Jahrtausende vor der christlichen Zeitrechnung davon ausging, dass ein Energiefluss durch den menschlichen Körper in bestimmten Bahnen läuft, den sogenannten Meridianen, besaßen die Augen schon eine wichtige Funktion um Krankheiten zu erkennen.

iris Diese Methode ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Auch im alten Ägypten wurde die Kunst der Irisdiagnose angewandt. Bei der Irisdiagnose ist vor allen Dingen das Weiße des Augapfels ein wichtiger Hinweis auf Krankheitsbilder. In Asien wurde und wird heute noch die Irisdiagnose in der Traditionellen Chinesischen Medizin angewendet. Hier beschäftigten sich die Menschen vor allem mit der farblichen Veränderung im Auge, die sofort einen Aufschluss über mögliche Krankheiten liefert.

Wie auch in der Irisdiagnostik wird in der Augendiagnostik der gesamte menschliche Körper in Regionen eingeteilt, zum Beispiel Magen und Darm, der Sitz der Gesundheit überhaupt, die den größten Teil um die Pupille ausmachen. In den anderen Feldern sind die jeweiligen Organe, wie z. B. Milz, Leber, Lunge und Herz sichtbar und lassen sich wie in einem Buch lesen, wenn es bei diesen Organen zu Veränderungen kommt. Die rechte Körperhälfte ist auf der rechten Iris und die linke Körperhälfte auf der linken Iris sichtbar.

Bild: peterhermesfurian / 123RF Lizenzfreie Bilder

Farbveränderungen

Beginne damit deine eigenen Augen im Spiegel zu betrachten. Schaue dir dann die Augen von Freunden und Verwandten an. Benutze eine Lupe und eine Lampe, die du an die Seite des Auges hältst. Erstelle eine farbliche Kopie deiner Augen oder der eines Freundes und vergleiche diese mit dem Iris-Schaubild. Untersuche das Hauptfarbmuster. Markierungen sind viel leichter in blauen als in braunen Augen zu identifizieren. Oftmals sind bräunliche Verfärbungen in blauen oder grünen Augen zu finden die sich von der Pupille nach außen erstrecken. Dieses Gebiet weist auf die Gedärme hin. Die braune Farbe zeigt eine Verschlechterung des Verdauungssystems auf und wird üblicherweise mit einer geerbten Leber- und Gallenblasenschwäche in Verbindung gebracht.

Häufig verfärben sich Augen von Kleinkindern innerhalb von Tagen oder Wochen von blau ins bräunliche, nachdem ihnen Kuhmilch gegeben wurde. Oftmals treten mehrere Allergiesymptome gleichzeitig auf, wie Beispielsweise Hautausschläge, Schwierigkeiten mit den Atem- und Verdauungswegen. Diese Farbveränderungen treten wohl auch bei gestillten Babys auf, wenn die Mutter Kuhmilch oder Produkte aus dieser zu sich nimmt. Vermutlich beginnt diese Veränderung schon im Fötus.

Die braune Farbe von echten braunen Augen entsteht durch Melaninpigmente, während die pathologische Farbänderung durch oxidierte Lipoproteine verursacht wird (z.B. Lipofuscin) und möglicherweise durch Aufspaltungsprodukte der blutfärbenden Agenzien (z.B. Bilirubin). Weitere Verfärbungen entstehen vermutlich durch medikamentöse Ablagerungen.

Manchmal ist so viel braun vorhanden, dass es schwierig ist die ursprüngliche Farbe zu identifizieren. Organteile die an den Darmring angrenzen, wo sich starke Markierungen finden, leiden vermutlich unter reflektierten Schwächen. Weiß in der Iris deutet auf Über-Aktivität, Irritation, Azidität, Infektion, Entzündung oder Katarrh des entsprechenden Körperteils hin. In manchen Augen weist die Iris viel weiß auf; in anderen ist dies nur in bestimmten Bereichen konzentriert.

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Allgemein bedeutet eine braune Verfärbung, dass Milchprodukte, gesättigte Fette (alle Fette die bei Raumtemperatur fest sind), Chemikalien und Stimulanzien so weit wie möglich gemieden werden sollten. Eine sehr weiße Verfärbung deutet auf Schleim-Kongestion hin. Deshalb sollten Schleim bildende Nahrungsmittel gemieden werden – Gluten, raffinierte Kohlenhydrate, Weizen, Lactose, Orangen und alles schimmelige.

Ein Organ verändert sich eventuell von einem entzündeten zu einem chronisch schwachen Befinden. Das weiße in der Iris wird sich gleichermaßen grau verfärben; je dunkler das grau, desto schwächer ist das Organ. Bei der Verbesserung der Gesundheit beobachtet man den entgegengesetzten Prozess: die grauen Stellen werden heller, von der Farbe her, dann weiß und schließlich stellt sich die ursprüngliche Farbe wieder her – ein Prozess der viele Jahre dauert.

Allgemein weisen weiße Markierungen auf einen Bedarf an beruhigender, entzündungshemmender Behandlung des assoziierten Organs hin, während graue oder braune Stellen den Bedarf nach Stärkung und Stimulation anzeigen.

Verbreitete Verhältnisse der Befunde

PUPILLEN REFLEX:

Falls sich eine Pupille nicht zusammenzieht, wenn ein helles Licht auf sie scheint, dann weist dies auf abgestumpfte Nervenreflexe, schwache Nebenniere oder ein überstimuliertes sympathisches Nervensystem hin, oft von einer Angst her, als eine versteckte, chronische Krankheit. Adrenaler Stress ist vermutlich dann vorhanden, wenn die Pupillen mehrfach auseinander und wieder zusammen gehen, nachdem sie 30 Sekunden lang hellem Licht ausgesetzt wurden.

NERVEN-KRANZ:

Eine deutliche, weiße und beinahe kreisförmige Kontur auf der Darmstelle – dem Nerven-Kranz – weist auf eine gute Konstitution des autonomen Nervensystems hin. Ist diese Konturlinie schwach, zerklüftet oder gezackt, verfärbt oder geht weit in die Peripherie oder die Pupille über, so stellen wir fest, dass sich das autonome Nervensystem in einem schlechten Zustand befindet. Die normale Position des Nerven-Kranz ist ein drittel des Abstands zwischen Pupille und der Peripherie; ist das Nervensystem spannungsvoll und überaktiv, dann ist der Kranz näher an der Pupille gelegen, und falls das Nervensystem entspannt und unteraktiv ist, dann befindet er sich näher an der Peripherie (der Retina).

NERVEN RINGE:

Weiße Kreise oder kreisförmige Bögen im äußeren Bereich der Iris. Sie deuten auf ein angespanntes, überreaktives, irritiertes Nervensystem hin. Die äußersten Iriszonen repräsentieren das Lymph- und Kreislaufsystem und, angrenzend an der Sklera, die Haut.

VERFÄRBTER MAGEN-BEREICH:

Bei stabiler Gesundheit ist die Magen-Stelle nicht sichtbar, doch falls der Magen irritiert ist, dann ist die Stelle die an die Pupille angrenzt weißlich und im Darm-Bereich ausgeprägt. Eine bräunliche Verfärbung des Magen-Bereichs weist auf eine chronische Schwäche hin.

VERFÄRBTER DARM-BEREICH:

Ein weißlicher Darm-Bereich weist auf Entzündung, Irritation oder Geschwüre hin; vermeide glutenhaltige Produkte, Lactose, Gewürze und säurehaltige Speisen; nutze schleimige Ergänzungsmittel (Bockshornklee, Rotulme, Beinwell, Leinsaat), braunen Reis und den äußeren Teil von Kartoffeln. Gibt es eine schleimige Anschoppung im Kopf, dann sieht man eine weißliche oder bräunliche Verfärbung in der Querkolon-Zone, die sich über das Ohr und Hirn erstreckt. Bei chronischer Schwäche ist dieses Areal dunkel.

SPEICHENWÄRTIGE SCHWARZE LINIEN:

Bei einem ernsten Verfall des Darms bilden sich starke schwarze Linien (radii solaris), die von der Pupille an beginnen und sich zur Peripherie (der Retina) hin erstrecken. Organe die durch diese radii laufen sind auch sehr schwach.

UNGEWÖHNLICHE MARKIERUNGEN:

Ausgeprägte Markierungen sind entweder braun, rot oder gelb gefärbt. Ungewöhnliche Farben deuten auf Ablagerungen von Medikamenten oder anderer Chemikalien hin die sich in schwachen Organen absetzen.

WEIßER ÄUßERER RING:

Ein schwerer, weißer Ring naher der äußeren Iris weist auf Salz (Sodium) und Kalzium -Ablagerungen hin. Vermeide Salz, trinke viel Wasser, nimm, wenn möglich, als Ergänzung Kalium und Magnesium (in Früchten)  zu dir, und natürliches Vitamin D, verbessert die Aktivität der Nieren.

BLÄULICH-WEIßER FILM:

Ein bläulich-weißer Film der sich von der Iris bis zum äußeren Ring erstreckt deutet auf eine schwache Zirkulation in diesem Bereich hin und auch Blutarmut. Oftmals zeigt sich der Film im Hirn-Areal und indiziert aufkommende Senilität (arcus senilis).

DUNKLER ÄUßERER RING:

Ein dunkler Ring an der äußeren Kante der Regenbogenhaut zeigt die Passivität der Haut mit angesammelten Abfallprodukten an und es bedarf stetiger Stimulation, besser Zirkulation, und verbesserter Nieren- und Lungenaktivität.

LYMPHATISCHER ROSENKRANZ:

Eine Anhäufung weißer Stellen nahe der äußeren Kante, der ‚Lymphatische Rosenkranz‘, weist auf eine chronische Infektion und Blutansammlung im Lymphsystem hin. Vermeide besonders Lactose und Milchprodukte.

Es bedarf eventuell mehrere Jahre um ein Experte in der Iridologie zu werden, doch die Grundregeln, die dir hier gegeben sind, werden es dir schon möglich machen gut begründete Entscheidungen über den Zustand deines Körpers zu treffen. Du bist vielleicht auch fähig mit diesem Wissen anderen Menschen zu helfen. Experimentiere, und du wirst die Iridologie bald als wertvolles und faszinierendes Werkzeug betrachten. Die ausführlichsten Informationen über Iridologie, in Buchform, sind durch Bernhard Jensen erschienen, vor allem im Buch Iridology Volume 2 .

Sklerologie

In der Sklera-Diagnose, oder Sklerolgogie, werden die Lage und Form der Blutgefäße interpretiert, die in der Sklera (Lederhaut), das weiße des Auges, sichtbar sind. Allgemein werden nur die Problemzonen indiziert, nicht die Natur der Beschwerden. Sklerologie zeigt, dass die Funktion eines Organs gestört ist, doch nicht ob es über-aktiv oder unter-aktiv ist. Es ist hilfreich, wenn du gutes Licht und eine Lupe für die Untersuchung zur Verfügung hast.

Um den unteren Teil der Sklera zu inspizieren, lasse den zu Untersuchenden nach oben schauen, während du das untere Augenlid herunterziehst; um dir den oberen Teil anzusehen sollte der zu Untersuchende herunter schauen, während du vorsichtig das obere Augenlid nach oben rollst; untersuche die Außenseite, während der zu Untersuchende zum anderen Auge schaut und betrachte den inneren Teil der Sklera, wenn er nach außen blickt.

Allgemein indiziert ein Blutgefäß das in die Richtung eines bestimmten Organ-Bereichs in der Regenbogenhaut zeigt, dass etwas mit dem Organ oder Körperteil nicht stimmt. Je stärker das Blutgefäß sichtbar ist, und auch je mehr gemeinsam hervortreten, desto schwerwiegender ist das Problem. Eine bläuliche Farbe der Lederhaut indiziert eine Unterfunktion.

/// Übersetzung: D.Hudalla ///

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