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Aug 13

Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer

 

shamd

Ein Beitrag von Marion Schimmelpfennig:

Dass herkömmliche Körperpflegeprodukte Allergien auslösen können, wissen die meisten von euch. Dass sie aber auch schwere Krankheiten verursachen können, ist kaum jemandem bekannt. Und wer kann sich schon vorstellen, dass die Hersteller in ihre Shampoos oder Cremes gefährliche Substanzen hineinmischen? Schließlich gibt es doch Gesetze und Grenzwerte?

Nun, die gibt es, allerdings längst nicht für alle Substanzen, und man muss sich auch fragen, wer diese Gesetze und Grenzwerte festlegt und auf welcher Basis.

Fakt ist, dass herkömmliche Körperpflegeprodukte extrem gefährlich sind. Und zwar weniger wegen ihrer akuten Giftigkeit, sondern wegen ihrer Langzeitgefahren und des äußerst riskanten „Cocktails“, dem wir uns täglich aussetzen: Die Grenzwerte bedenklicher Substanzen sind sehr schnell überschritten, wenn du täglich mehrere Produkte verwendest; viele Substanzen reichern sich darüber hinaus im Körper an; und schließlich können Substanzen auf der Haut und im Körper chemisch miteinander reagieren – was dabei herauskommt und welche Auswirkungen dies auf deinen Körper hat, ist überhaupt nicht erforscht.

Warum sagt uns das niemand?

„Milde Shampoos enthalten eben milde Substanzen“

Kannst du dir vorstellen, dass Inhaltsstoffe, die zum Beispiel als Konservierungsmittel deklariert sind, auch eine lokal betäubende Wirkung haben? Solche Substanzen mischen die Hersteller gerne „milden“ Babyshampoos bei, damit dein Kind nicht weint, wenn du ihm die Haare wäschst. Tatsächlich jedoch passiert etwas ganz anderes: Das Auge wird kurzfristig betäubt, und dein Kind nimmt das Brennen im Auge nicht mehr wahr. Das Resultat: Weil das Auge durch den fehlenden Schmerz – eine notwendige Warnung – keine Tränenflüssigkeit abgibt, gelangen giftige Substanzen leichter ins Auge und damit natürlich auch in den Körper.

Auch Lotionen, die „hautberuhigend“ wirken, enthalten oft ein Lokalanästhetikum, das die Haut einfach für einen gewissen Zeitraum betäubt. In dem Buch „Giftcocktail Körperpflege“ werden 17 solcher Substanzen aufgedeckt. Doch ich vermute, dass die tatsächliche Anzahl von Stoffen, die eine lokal betäubende Wirkung haben, in Wahrheit noch viel größer ist.

„Aber ich habe keine Beschwerden und vertrage meine Produkte!“

Dass du deine Produkte „verträgst“, heißt nicht, dass du dagegen immun bist. Es bedeutet lediglich, dass du noch nicht daran gedacht hast, dass gewisse körperliche Beschwerden – beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten, dauerhafte Müdigkeit oder andere sogenannte unspezifische Beschwerden – mit diesen Produkten in Verbindung stehen können, das ist alles.

„Aber die Dosis macht doch das Gift!“

Das ist völlig korrekt. Jetzt geht es nur noch darum, herauszufinden, welche Dosis du bisher abbekommen hast. Das weißt du nicht? Nun, ich weiß es auch nicht, und genau das ist das Problem. Wir haben die Dosierung überhaupt nicht im Griff …

Kind will Zähne nicht putzen

Nehmen wir das Beispiel Fluorid. Fluorid wird immer noch als Allheilmittel gegen Karies und als unverzichtbarer Bestandteil von Zahncremes deklariert (diese Behauptung steht allerdings auf sehr schwachen Beinen). Doch wir nehmen Fluoride nicht nur mit der Zahncreme auf: Viele Speisesalze enthalten inzwischen Fluorid, Kindern verabreicht man Fluoridtabletten, der Zahnarzt führt Behandlungen mit Fluorid durch, Mineralwasser und Leitungswasser sowie zahlreiche Tees und Lebensmittel enthalten (natürliches) Fluorid – das bedeutet, du bekommst vermutlich eine beträchtliche Dosis Fluorid verabreicht.

Mehr, als deinem Körper lieb ist, denn Fluorid ist weder ein essentieller Nährstoff noch ein essentielles Spurenelement, und der Körper kann nur einen Teil des Fluorids wieder ausscheiden. Der Rest reichert sich im Körper an. Und irgendwann, wenn das sprichwörtliche Fass übergelaufen ist, reagiert dein Körper. Zum Beispiel mit einer reduzierten Gehirnleistung, mit vorzeitigen Alterungserscheinungen, mit Schilddrüsenerkrankungen, Nieren- und Leberschäden, mit Fortpflanzungsstörungen, Knochenerkrankungen und sogar mit Krebs. Das Problem: Schulmediziner sind nicht darauf geschult, eine Fluoridbelastung als Grund für diese Krankheiten in Betracht zu ziehen.

Schulmediziner sind überhaupt nicht darauf geschult, Inhaltsstoffe von Körperpflegemitteln als Grund für bestimmte Krankheiten in Betracht zu ziehen!

In zahlreichen westlichen Ländern gibt es eine wahre Epidemie von Arthritis, Osteoporose, Hüftbrüchen und chronischer Müdigkeit. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das Fluorid, das viele von uns täglich in verschiedenen Formen aufnehmen, dafür mitverantwortlich ist. Die Ärzte wissen viel zu wenig über Skelettfluorose, und die frühen arthritischen Symptome sind leicht mit anderen Knochen- und Gelenkerkrankungen zu verwechseln. Wie viele Patienten werden mit „Sehnenscheidenentzündung“, „Repetitive Stress Syndrome“ oder „Arthritis unbekannten Ursprungs“ fehl diagnostiziert?

Der Pharmakologe und Toxikologe Prof. Steynaus sagt, dass Fluoride die stärksten bekannten Breitspektrum-Enzyme sind. Sie hemmen unter anderem auch das Enzym Lipase, das für die Fettverdauung unverzichtbar ist, und zwar bereits ab einer Konzentration von 1:15 Millionen. Und weil durch das Fluorid tausende von Stoffwechselvorgängen im Organismus nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen, kann es zu Symptomen kommen, die dann mit Zivilisationskrankheiten verwechselt werden. In Wirklichkeit findet jedoch eine schleichende Vergiftung statt.

Schädliche Sonnencreme

„Sonnenschutzmittel schützen vor Hautkrebs?“

UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB-Strahlen und können dadurch mehr Zellen schädigen. UVB-Strahlen verbleiben dagegen an der Hautoberfläche und können deshalb zu Sonnenbrand führen. Sie fördern jedoch auch die Aktivierung von Vitamin D, das für unsere Gesundheit überaus wichtig ist und Krebs vorbeugen kann. Es gibt Forscher, die behaupten, dass auf jeden, der an sonnenbedingtem Hautkrebs gestorben ist, 30 Menschen kommen, die durch Vitamin D vor dem Krebstod bewahrt werden!

Damit wir Vitamin D über Sonnenlicht möglichst gefahrlos aufnehmen können, empfehlen Dermatologen einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor (LSF). Doch jetzt nimmt der Irrsinn seinen Lauf, denn: Sonnencremes mit LSF blockieren nämlich vor allem die nützlichen und nur latent schädlichen UVB-Strahlen, aber nur zu einem geringen Teil die viel schädlicheren UVA-Strahlen!

Inzwischen ist mehr als fraglich, ob diese Lichtschutzfilter tatsächlich vor schwarzem Hautkrebs schützen. Es scheint zwar keinen Zweifel daran zu geben, dass Sonnenschutzmittel vor Sonnenbrand, solaren Keratosen (Verhornungsstörungen der Haut) und weißem Hautkrebs schützen können, doch die bisher einzige randomisierte Studie zu malignen Melanomen ergab keine schlüssigen Ergebnisse.

Ganz im Gegenteil: Obwohl Sonnenschutzprodukte mit UV-Filtern immer häufiger verwendet werden, gibt es nicht weniger, sondern immer mehr maligne Melanome. Verschiedene Studien zeigen zudem, dass Menschen, die Sonnenschutzprodukte benutzen ein höheres Risiko haben, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

An diesen Beispielen kannst du sehen, wie komplex die Thematik „Körperpflegeprodukte“ ist.

Lug und Trug, wo man hinsieht

Dass ein „wirksames“ Deo lediglich die Poren in den Achseln verstopft (meist mit giftigen Aluminium-Verbindungen), statt die Entstehung von Schweiß zu verhindern, wusstest du vermutlich nicht. Durch diese Pfropfen in den Schweißdrüsen wird dann die natürliche Entgiftung der Haut verhindert. Und es gibt immer mehr wissenschaftliche Anzeichen dafür, dass das Aluminium in direkter Verbindung mit der Entstehung von Brustkrebs steht.

Oder wusstest du zum Beispiel, dass Anti-Schuppen-Produkte nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursache? Das bedeutet, sobald du das Produkt absetzt, kommen die Schuppen wieder. Deshalb heißt es in der Werbung auch so schön „bei regelmäßiger Anwendung“. Dazu kommt, dass die meisten Anti-Schuppen-Wirkstoffe gefährliche Resistenzen erzeugen, das ungeborene Leben schädigen sowie negative Auswirkungen auf Leber und Immunsystem haben können und häufig auch hormonähnliche Wirkungen aufweisen.

Falls du dich schon einmal gefragt hast, wie es die Hersteller schaffen, diese fein duftenden Produkte so wahnsinnig günstig anzubieten – das liegt schlicht und ergreifend daran, dass meist nur die qualitativ minderwertigsten Zutaten verwendet werden. In vielen Fällen sind es auch einfach nur Abfallprodukte. Die meisten davon mit echten Gesundheitsgefahren.

Übrigens: Die deutsche Zahnärzteschaft macht bereits seit 1953 mit der Zuckerindustrie und fluorverarbeitenden Industrie gemeinsame Sache. 1967 kommt es zu einer weiteren Vereinbarung: Der Bundesverband Deutscher Zahnärzte schließt mit der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker ein Abkommen auf gegenseitige Unterstützung, bekannt als „Süßes Gespräch“.

Das glauben Sie nicht? Das “süße Gespräch” findet man in Nr. 20/1967 der “Zahnärztlichen Mitteilungen” auf Seite 974.
Es wird auch hier erwähnt: http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoridierung#cite_note-82

Bei diesen Kooperationen geht es keineswegs darum, deine Gesundheit zu schützen, sondern darum, den Zuckerkonsum hoch zu halten und mit giftigem Fluorid Geld zu machen.

So geht man mit deiner Gesundheit um …

Ein riskanter Cocktail

Es gibt im Grunde kein herkömmliches Produkt, das keine gefährlichen Substanzen enthält – Duschgel, Shampoo, Spülung, Lotion, Creme, Sonnenschutz, Deo, Parfum, Haarspray, Rasierschaum, Lippenpflege usw. – alle enthalten zahlreiche synthetische Stoffe, gegen die sich der Körper früher oder später wehrt.

Die meisten Hersteller werden dir sagen, dass du dir wegen der Inhaltsstoffe keine Sorgen machen muss. Sie werden zugeben, dass in ihren Produkten zwar viele Chemikalien enthalten sind, dass die Konzentrationen aber sehr gering und damit harmlos sind. Auf den ersten Blick klingt dieses Argument nachvollziehbar. Tatsächlich ist es jedoch eine süß umhüllte Lüge, denn Wissenschaftler haben – wie ich in meinem Buch zeige – bewiesen, dass Menschen, deren Haut immer wieder mit kleinen Mengen gefährlicher Substanzen in Berührung kommt, durchaus großen Schaden davon tragen können!

Die Hautbarriere ist keine undurchlässige Barriere. Das wissen wir spätestens, seit Nikotin- und Hormonpflaster auf den Markt kamen. Diese kleinen Pflaster können die darin enthaltenen Wirkstoffe sehr effektiv in den Blutkreislauf einschleusen und damit die Chemie im Körper völlig verändern. Dieser Vorgang ist bei Körperpflege- und Kosmetikprodukten ganz ähnlich.

Was tun?

Lass dich nicht länger hinters Licht führen und informiere dich.

Schlage nach, welche Substanzen deine Körperpflegeprodukte enthalten. In dem Buch „Giftcocktail Körperpflege“ werden rund 500 der am häufigsten verwendeten gefährlichen Stoffe aufführt und erläutert, was sie anrichten können.

Ziehe die notwendigen Konsequenzen: Informieren dich über mögliche Ausleitungen. Wechsele zu unbedenklichen, gesunden Naturkosmetika. Leider ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Die Begriffe „Naturkosmetik“ oder „Bio“ sind nicht geschützt. Die Hersteller haben also freie Hand, um ihre Produkte mit gesundheitsgefährdenden, billigen Inhaltsstoffen zu versehen. Und genau das tun sie auch. Ein Naturkosmetik- oder Ökosiegel kann hilfreich sein, muss es aber nicht. Ein Beispiel: Manchmal werden Stoffe erlaubt, die zwar auf natürlichen Rohstoffen basieren und biologisch abbaubar sein müssen, aber an ihrer hautreizenden oder allergenen Wirkung ändert das natürlich nichts.

Gerade die Älteren unter uns sollten einmal darüber nachdenken, denn sie haben diese gefährlichen Substanzen über Jahrzehnte hinweg verwendet. Das bedeutet, in ihrem Körper hat sich vermutlich bereits eine sehr große Menge an Giftstoffen angesammelt. Es ist also durchaus möglich, dass nur noch eine winzige Menge dieser giftigen Chemikalien fehlt, bis der Körper mit einer schweren Krankheit rebelliert. Bitte gehe dieses Risiko nicht ein.

Die Autorin: Marion Schimmelpfennig

– Journalistin, Marketingexpertin
– Entwickelte eine schwere Allergie gegen einen Inhaltsstoff eines herkömmlichen Deos
– Beschäftigte sich daraufhin mit der Gefährlichkeit von Inhaltsstoffen in Körperpflegemitteln
– Recherchierte ein Jahr lang weltweit – in wissenschaftlichen Artikeln, wissenschaftlichen Studien und sprach mit den führenden Wissenschaftlern auf den jeweiligen Gebieten
– Autorin des Aufklärungsbuches „Giftcocktail Körperpflege“
– Hält Vorträge zu diesem Thema
– Betreiberin der Facebook-Seite www.facebook.com/giftcocktailkoerperpflege
– Arbeitet an weiterem Aufklärungsbuch – „Die Mineralwasser- und Getränke-Mafia“

Ihr Buch: Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer (Gebundene Ausgabe)

Weitere hilfreiche Informationen zu dem Thema:

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Kommentare

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14 Kommentare

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  1. Sieglinde Holst

    Zu den größten Lügen gehören die Haarshampoos. Sie enthalten Sodium-Laurin-Sulfat und Sodium-Laureth-Sulfat. Das sind krebserregende Substanzen, die selbst im Kindershampoo sind. Dieses Sodium-Laureth-Sulfat ist auch bekannt unter “Agent Orange” und wurde im Vietnamkrieg als Entlaubungsmittel eingesetzt. Die Folgen von Mißbildungen sieht man heute noch in der Bevölkerung, aber die Kosmetikindustrie benutzt es nach wie vor……

    1. S. Chroedinger

      Unsinn. Agent Orange war ein Mix aus zwei polychlorierten Phenylen. Natriumlaurylsulfate und deren modernere Successoren sind waschaktive Substanzen, also ganz einfach Bestandteile von Seife. Sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, ihre Falschaussage zu prüfen und wiederholen stattdessen blindlings irgendwelchen Blödsinn den Sie auf Hokuspokus-Blogs lesen.

    2. kamala Freitag

      Hallo, ich wasche meine Haare schon seit vielen Jahren mit Head and Shoulders Antischuppen Shampoo, leider vergebens da meine Kopfhaut davon nich besser wird. Sind dort auch Giftstoffe enthalten auf die ich achten soll. Welche Alternativen könntet ihr mir vorschlagen?

      Mit freundlichen Grüßen, Kamala Freitag

      1. Knut Rödiger

        Hallo, mache mal einen Versuch mit “MicroSilver Hair Shampoo”.

        Kannst Du aber nicht im Laden kaufen. Beziehen kannst du es über mich.

        Wenn Interessebesteht melde dich.

        Gruß Knut

      2. Misera

        Gerne kannst du dich über die Aloe Vera Produkte informieren.
        http://www.only-4-you.de
        Oder bei mir persönlich
        Lg Birgitt

  2. Doch

    Unabhängig davon ob und wie giftig die Chemikalien sind- und für die Haut völlig sinnlos bzw. sie muss Parabene, Phtalate, halogenorganische Verbindungen etc. entweder verstoffwechseln und wenn sie das nicht kann (was sie nicht kann), dann muss sie das Zeug in den Zellen einlagern, wie das oft bei chronischen Vergiftungen passiert u.a. mit Schwermetallen oder das Zeug muss über die Haut in den Blutkreislauf gelangen und von Leber und Niere entgiftet werden. Viele Giftcocktails ließen sich vermeiden, würden die Verbraucher nicht darauf bestehen, dass Kosmetik penetrant und lange duften und 36 Monate haltbar sein muss.

    Ich bin ohnehin der Meinung die Masse- auch die Masse der Veganer- unterschätzt das Thema Entgiftung. Ich halte das in unserer Zeit für grundlegend! Ob man Cuttler, Klinghardt oder andere Entgiftungsprotokolle wählt ist Geschmackssache, aber das wir alle chronisch vergiftet sind ist ja nicht neu. Gesunde Ernährung alleine reicht nicht, um den Körper zu entgiften.
    Ich würde mir auch kein chemisches Peeling ins Gesicht schmieren um die Zellteilung anzuregen. Denn die Teilung vergifteter, in ihrer Funktion gestörter Zellen möchte ich nicht anregen. Das ist ungefähr so, als wolle man Krebszellen zur Zellteilung anregen.

    Altern= körperlicher Verfall, der sich irgendwann natürlich auch im Gesicht bemerkbar macht, aber dagegen hilft keine Creme.
    Sonne- wenn man dem Märchen von der Sonne als Faltenursache Nummer 1 glauben will- ist nicht die einzige Strahlungsquelle. Wir tanken eher zu wenig Sonne, leiden an einem latenten Vitamin D Mangel und sind mehr als der Sonne der Strahlung von Handymasten, Rechnern usw. ausgesetzt, also der Mikrowellenstrahlung. Wer 8 Stunden am Tag seinem Bürojob vor dem Rechner nachgeht, der bekommt die Strahlung direkt ins Gesicht- 40 Arbeitsjahre. Davor hilft keine Sonnencreme dieser Welt, zumal die Sonne nicht nur UVA-und UVB-Strahlen abgibt, Sonnencremes aber nur diesen Bereich abdecken (manche werben noch mit Infrarot-Schutz).

    Aber davon mal abgesehen ist doch eher die Frage: Was brauchen wir wirklich und was wird uns- auch unter Scheinwissenschaftlichkeit- als Notwendigkeit verkauft? Ich kann das ganz gut an meinem Vater und seiner 2. Frau sehen: Sie schmierte sich ständig High-End Cremes ins Gesicht, mein Vater interessiert sich für sein Gesicht nicht. Das wurde rasiert und Zähne wurden geputzt. Er verwendete nie Cremes, Rasierwasser, Seife oder Gesichtsreiniger. Unter der Dusche verwendete er die gute alte Kernseife. Bis heute sagen die Leute- und das war schon in meiner Schulzeit so- beide sähen sooooo jung aus, was auch stimmt. Mein Vater (75) hat weder trockene, fettige, schuppige, rote, grüne, gelbe Haut oder gar tiefe Furchen. Er hat Linien auf der Stirn, that’s ist. Seine Mähne ist nicht trocken, fettig, splissig oder was es sonst noch gibt.

    Männer werden von der Kosmetikindustrie noch verschont, langsam werden aber auch sie gehirngewaschen. Wir Frauen schmieren uns schon seit langem alles Mögliche ins Gesicht und auf den Körper und am besten für jede Partie eine separate Creme. Männer sehen nicht älter aus, als ihre Altersgenossinnen. Der Vergleich zeigt, dass Cremes als Anti-Aging nicht funktionieren.

    Ich glaube schon, dass die Haut im Alter manchmal nicht mehr so kann, das ist dann aber nicht dem Alter geschuldet, sondern der allgemeinen körperliche Verfassung: Hormonstörungen, entdeckten und unentdeckten (noch ohne Symptome) Krankheiten und einem Körper, der insgesamt langsam aber sicher abbaut und das zeigt sich dann eben auch an der Haut.

    Ich verwende Aloe-Vera-Saft gepimpt mit Alpha-Liponsäure und einigen wenigen anderen Antioxidantien und der Hauschka med Körperlotion, die ich nur als Hand- und Gesichtscreme verwende. Im Winter ein Öl am Abend. Das war es. Deo= Natron in Kokosöl gerührt. Körperpflege: Mein Aloe-Vera-Saft oder mein Gesichtsöl. Zahnpasta: Kokosöl mit Xylit. Seife zum duschen. Haare: Lavaerde oder nur Wasser (ja nur Wasser^^) und wenn ich Augen Make-up trage, hole ich das mit Kokosöl und Waschlappen runter. Mal schauen, ab wann ich wie eine Oma aussehe, weil ich keine Anti-Dingens-Creme verwende, hihi^^

  3. Andre Kersten

    Kokosöl, Kokosöl, Kokosöl, alles ja so toll natürlich. Nur werden für Kokosöl Plantagen angelegt, die auf gerodeten Regenwäldern stehen. Ganz toll, dieses tolle Kokosöl. Wir vernichten unsere Regenwälder mit ihrem Artenreichtum, aber Hauptsache gesund duschen, KLASSE!

    1. Ashatur

      Hier ist nun jeder gefragt selbst nachzuforschen, wie die Hersteller arbeiten.
      Wir haben immer die Wahl, was wir nun letztendlich unterstützen, kaufe ich eine Marke die wirklich auf die Umwelt nicht achtet, sondern nur schnell Gewinne machen will, dann bin ich eben selbst Schuld. Aber gleich Kokosöl zu verteufeln halte ich für übertrieben. Denn es gibt auch Kokosöl-Hersteller, die nachhaltig arbeiten.

      Wir empfehlen nur Kokosöl von Dr. Goerg. Der Anbau der Bio-Kokospalmen für Dr. Goerg-Produkte unterscheidet sich erheblich von diesen Ölpalmplantagen. Das Unternehmen verzichtet bewusst auf ertragssteigernde Plantagen und Hybridpalmen, und setzt stattdessen auf den umweltschonenden Anbau in Mischkultur durch Kleinbauern mit Familienbetrieben. Der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen steht hier im Mittelpunkt. Rodung für Plantagen? Nicht mit Dr. Goerg! Für die Premium Bio-Kokosnussprodukte wird zu keiner Zeit auch nur 1 Quadratmeter Regenwald gerodet – und das bleibt auch so!

  4. Antje

    Und genau deshalb mache ich unsere Seife selbst … uns viel mehr braucht man nicht zum Waschen … unser Wasser kommt noch aus der Quelle … also alles bestens … bei uns zumindestens.

  5. Herbert Mayer

    Wieso wird hier der Gesetzgeber nicht aktiv, wenn diese Informationen bekannt sind.
    Wieso wird er wieder einmal nicht für seine Bürger aktiv, um sie zu schützen?

    1. René

      Die Frage kannst du dir schnell selbst beantworten, indem du zuerst antwortest auf: was würde passieren, wenn der Gesetzgeber das täte? Wem würde das schaden?
      Runtergebrochen: Es geht immer ums liebe Geld und alles hängt zusammen. Der Bürger = Konsument und Arbeitskraft.

  6. Joachim Clauß

    Zum Thema Sonnenschutz..

    Der menschliche Körper ist zuerst einmal NICHT “blöd”

    Er weiss ganz genau, was er vertragen kann und was nicht, man muss nur “zu hören(Fühlen) Und um sich gerade an der Sonne NICHT zu verbrennen ist es eben nötig, sich JEDES Frühjahr schon zeitig an die Sonne zu gewöhnen, erst 5-10 Min/täglich dann langsame Steigerung bis im Juni schon eine ganze Stunde gefahrlos “gesonnt werden kann.. Also MEIN Körper der freut sich regelrcht auf die Sonne, doch auch ER weiss ganz genau, ZU VIEL des Guten wird schnell schmerzhaft.
    Dabei denke ich, das gerade die ganzen Sonnenschutz-Cremes erst dazu FÜHREN, das man immer öfters SCHWERE Sonnenbrände kriegt, weil sich die Haut NICHT darauf einstellen und “gewöhnen” konnte, (weil vergessen) was ich persönlich für sehr fatal halte.
    Ok, im Urlaub, wo man plötzlich stark “verändertem” Sonnenlicht ausgesetzt ist, oder in den Bergen, da haben diese Chrems sehr wohl ihre Berechtigungen. Aber Zu HAUSE… da sind sie wirklich nicht erforderlich, denn diese Art von Strahlung “kennt” ja der Körper… Aber wie auch immer, In heutigen “Nonsens-Meer” muss sich jeder SELBST die Arbeit machen, heraus zu finden, was einem “Gut” tut und was nicht. mfg..J.Clauß

  7. Bernadette

    Hatte 11 Jahre den Vertrieb einer echten Naturkosmetik. In den herkömmlichen Produkten sind alle möglichen Ingredenzien drinnen, wichtig ist, dass man Profit machen kann, ev. noch etwas Sondermüll auf diesem Weg entsorgen. Und immer wieder kommen die wirklich bewußten Hersteller drauf, dass Ingredenzien, die als o.k. galten, doch nicht so o.k. sind.
    Sicher ist für Deutschland Dr. Hauschka ein gutes Produkt. In Österreich stellt die Fa. Sanoll nach strengsten Kriterien her, ist aber im deutschen Raum auch in den Bioläden erhältlich. Bei Produkten aus dem Reformbereich wäre ich schon vorsichtig. Selbst herstellen kann natürlich auch problematisch sein. Woher sind die Rohstoffe und was ist drinnen. Auf Cremebasis aus der Apotheke würde ich verzichten. Bienenwachs vom kleinen Imker und biologische und ätherische Öle sind die unverfänglichsten Inhaltsstoffe. In herkömmlichen schäumenden Shampoos sind Tenside drinnen. Nur Zuckertenside sind wirklich mild. Sie schäumen daher fast nicht, reinigen aber trotzdem. Lavaerde ist die noch bessere Möglichkeit. Als Körperlotion nur Öle ohne sostige Zusätze. Von Schuppenshampoos ist überhaupt abzuraten.
    Unter INCI müssen alle Inhaltsstoffe aufgelistet sein. Da muss man dann halt im Internet sorgfältig recherchieren. Von großen Marken hergestellt von multinationalen Konzernen würde ich generell abraten.

  8. Misera

    Wer daran interessiert ist,
    Seinen Körper mit guten Produkten zu versorgen. Kann sich gerne suf meiner Hompage umsehen oder sich persönlich bei mir melden.
    Freue mich auf Dich
    http://www.only-4-you.de

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