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Jan 25

Volksdrogen Milch und Weizen schädigen den Darm und steuern sogar unser Verhalten: Die opioide Wirkung von Kasein und Gliadinen im Gehirn

Ein simples Käsebrot schmeckt gut und tut gut! Meinen Sie auch? Viele können sich ein Leben ohne Milch- und Weizenprodukte nicht vorstellen. Wissenschaftler haben hinter diesen Nahrungsmittelsüchten erklärende Zusammenhänge zwischen unserem Darm und dem Nervensystem entdeckt. Unglaublich aber wahr: Milch- und Weizenproteine bergen ein Suchtpotential, das durch die opioide Wirkung von Kasein und Gliadinen im Gehirn freigesetzt wird. Kasein- und gliadinfreie Ernährungstherapien zeigen sich hingegen wirkungsvoll bei symptomatischen Verhaltensstörungen von Autisten und Schizophreniekranken.

freshly baked,homemade bread with spikelets of wheat and milk on a wooden table. rustic style. closeup

Foto: ©kucherav / Fotolia.com

Kuhmilch und Weizen – Störenfriede in unserer Ernährung

Vielleicht kennen Sie es von sich selbst oder erinnern sich gut daran: Man gönnt sich beim Treffen im Café den gelegentlichen Latte Macchiato, obwohl man weiss, dass es danach Bauchschmerzen gibt. Man greift im Restaurant beherzt in den Brotkorb, obwohl das bestellte Hauptgericht den Hunger allemal stillt. Wir nennen diese “Rituale” Esskultur.

Dass Kuhmilch und Weizen aus der Perspektive der menschlichen Evolution absolute Neulinge auf unserem Esstisch sind und aufgrund der fehlenden Anpassung unseres Verdauungssystems eine enorme Last für unseren Organismus darstellen, ist den meisten Geniessern nicht bewusst.

Erst vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren begannen Menschen vereinzelt die Milch von Tieren zu nutzen. Vom heute üblichen Massenkonsum war man seinerzeit jedoch noch um Lichtjahre entfernt. Meist wurde anfangs Schaf- und Ziegenmilch verzehrt, denen heilende und kräftigende Eigenschaften zugeschrieben wurden und deren Eiweissstruktur für den Menschen etwas verträglicher ist als die der Kuhmilch.

Das liegt insbesondere am deutlich niedrigeren Kasein-Gehalt von Schaf- und Ziegenmilch. Denn Kasein ist äusserst schwer verdaulich.

Dieses Proteingemisch (Alpha-S1-Kasein) bestimmt zu etwa 80 Prozent das Kuhmilcheiweiss. Als Allergen kann es diverse gesundheitliche Probleme wie Verdauungsbeschwerden, Haut- und Atemwegserkrankungen verursachen.

Weizen ist als Zuchtform erst seit etwa 500 Jahren Bestandteil der menschlichen Ernährung. Als Produkt der jahrzehntelangen Züchtung und Genforschung hat das Getreide mit den ursprünglichen Wildgräsern nur noch wenig gemeinsam. Besonders kritisch ist der heutige Glutengehalt im Weizen zu bewerten.

Durch die Kreuzung verschiedener Arten für die industriellen Backprozesse perfektioniert, besteht Weizen zu gut 50 Prozent aus dem Klebereiweiss Gluten, dem Grundgerüst von Brot, Brötchen und anderem Gebäck. Noch vor 50 Jahren waren es gerade einmal 5 Prozent.

Sowohl Weizen- als auch Kuhmilchproteine sind heutzutage beinahe omnipräsent in verarbeiteten Lebensmitteln. Wenig erstaunlich sind daher die zunehmenden Unverträglichkeitsreaktionen bei Konsumenten. Während die Schulmedizin jedoch ausschliesslich Milcheiweissallergikern, Laktoseintoleranten und Zöliakiekranken von Milch- bzw. Weizenprodukten abrät, wirken sich die Proteine dieser Lebensmittel scheinbar auch auf gesunde Menschen negativ aus.

Kasein und Gluten – Unverträglichkeit ist die Regel

Offiziell leidet in Deutschland nur eine kleine Minderheit unter einer diagnostizierten Allergie oder Unverträglichkeit gegen Milch oder Weizen. Eine mit 650 Testpersonen durchgeführte Studie von Dr. Axel Bolland legt jedoch nahe, dass die Mehrheit der Deutschen unerkannt weder Kasein noch Gluten wirklich verträgt.

Ähnlich dürfte es um andere westliche Gesellschaften stehen, in denen Milch und Weizen als moderne Grundnahrungsmittel den Speiseplan bestimmen. Symptome wie Unwohlsein oder Magendruck mögen von vielen hingenommen werden, während andere Leiden wie Migräne, Entzündungskrankheiten, Gelenkschmerzen, Depressionen, Haut- und Atemwegserkrankungen erst gar nicht mit Kasein und Gluten in Verbindung gebracht werden. Dabei verschwinden diverse Beschwerden bei einer kasein- und glutenfreien Ernährung wie von selbst.

Kasein und Gluten – Leaky-Gut-Syndrom

Während Kasein bereits in der Steinzeit als Bindemittel für Farben genutzt wurde, trägt auch Gluten nicht ohne Grund den Beinamen “Klebereiweiss”. In der Industrie kommt Gluten sogar für die Herstellung von Klebstoffen zum Einsatz. Ähnlich wie das Kasein verkleistert auch das Gluten im wahrsten Sinne des Wortes den Darm und behindert somit die Nährstoffresorption. Der daraus resultierende Nährstoffmangel kann langfristig zu physischen und psychischen Schäden führen

Da die meisten Menschen Kasein und Gluten aufgrund von fehlenden Enzymen nicht vollständig verwerten und unverdaute Peptide (d.h. organische Proteinverbindungen aus mehreren Aminosäuren) im Darm zurückbleiben, kann es insbesondere im Dünndarm zu einer chronischen Entzündung und Verkümmerung von Darmzotten kommen.

Das wiederum verschlechtert die Nährstoffaufnahme noch mehr. Zudem wird die strapazierte Darmwand durchlässig, was als Leaky-Gut-Syndrom bezeichnet wird. Unverdaute Peptide dringen nun ungehindert in die Blutbahn ein und forcieren eine unerwünschte Immunreaktion. Doch nicht nur das, darüber hinaus sollen diese Peptide eine opioide Wirkung im Gehirn auslösen.

Kasein und Gluten – Berauscht von Proteinen

Bei den unverdauten Peptiden aus der Milch, welche durch die Darmwand in den Organismus eindringen, handelt es sich genau genommen um opioide Exorphine bzw. Opioidpeptide, die in Verbindung mit den Opioidrezeptoren im Gehirn eine ähnliche Wirkung im Nervensystem freisetzen wie Morphin. Dieses medizinisch eingesetzte Opiat gilt immerhin als eines der stärksten Schmerzmittel.

Aufgrund der vergleichbaren Reaktion im Körper spricht man auch von Kasomorphinen. Noch “berauschender” sind die Gliadine des Weizens, die zusammen mit den Gluteninen das Eiweissgemisch Gluten bilden. Die Wirkkraft von Gliadinen, auch Gliadorphine genannt, soll bis zu hundertmal stärker sein als jene von Morphin.

Zwar verschleiert dieser “Rausch” unsere Sinne nicht wie etwa Drogen. Vielmehr entsteht eine Nahrungsmittelsucht. Käse, Milchschokolade, Nudeln und Brot sind die klassischen “Nahrungsmittelsüchte”, die uns ein Wohlgefühl signalisieren, im Grunde aber schlichtweg unsere Sinne betäuben und schläfrig machen.

Gliadin – Weizen macht abhängig

Dr. William Davis, Kardiologe und Autor von Wheat Belly, ist überzeugt, dass uns Weizen abhängig macht, so sehr abhängig, dass dieses genmanipulierte Getreide, wie es die westliche Welt heutzutage in Massen konsumiert, unsere Gedanken und unser Verhalten steuert. Wir finden ihn in Frühstücksflocken, Brot und Brötchen, Gebäck, Pasta und anteilig in diversen verarbeiteten Produkten.

Weizenprodukte sollen unseren Körper dermassen manipulieren, dass wir nach kurzer Zeit das Verlangen nach mehr bekommen, d. h. noch ein Brötchen, noch einen Keks… Denn das dumpfe Gefühl, welches viele nach dem Verzehr von Weizen empfinden, suggeriert uns, unsere Energie wiederaufzutanken. Womit? Mehr Weizen!

Für den Fall, dass Sie täglich Weizenprodukte konsumieren, machen Sie den Selbstversuch und verzichten Sie für ein paar Tage auf Getreide. Höchstwahrscheinlich werden Sie handfeste Entzugserscheinungen durchleiden. (v. a. starke Müdigkeit, Gehirnnebel, Gemütsverstimmungen, Depressionen).

Weizen – Gliadine sind appetitanregende Opioide

Die appetitanregende Wirkung von Weizen wird durch die bereits erwähnten Gliadine freigesetzt. Diese Proteine (Prolamine) im Weizengluten sind der Genforschung der 1970er Jahre entwachsen und wurden seither kontinuierlich verändert, um die Erträge zu steigern.

Heute weiss man, dass Gliadine im Darmtrakt in Exorphine aufgespalten werden und an den Opioidrezeptoren im Gehirn wirksam werden. Durch diese Fusion stellt sich ein starkes Hungergefühl ein, dem wir nachgeben müssen. Unstillbarer Hunger und Esssucht können die Folge sein.

Nur wenige Veränderungen in der Aminosäuren-Zusammensetzung waren ausreichend, um aus Weizen einen Appetitanreger und Dickmacher zu machen. So haben Untersuchungen ergeben, dass der Verzehr von Weizenprodukten die tägliche Kalorienaufnahme um durchschnittlich 440 kcal erhöht.

Auch mit Vollkornweizen tun Sie sich in puncto Gliadine keinen Gefallen. Das Weizen-Dilemma bleibt dasselbe. Nicht ohne Grund nehmen viele “frisch gebackene” Vollwertköstler infolge des gesteigerten Getreidekonsums trotz ihrer vermeintlich gesunden Ernährung zu.

Abgesehen von ihrem appetitanregenden Suchtpotential einschliesslich möglicher Erkrankungen (z. B. Diabetes) können Gliadine als Allergene die genetisch bedingte Zöliakie auslösen. Bei dieser allergisch-autoimmunen Krankheit kommt es zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Doch auch psychische Störungen sollen Gliadine verstärken.

BROT – DAS TÖDLICHE GIFT !

 Gluten- und kaseinfreie Ernährungstherapie bessert Autismus

Welche Auswirkungen sowohl Gliadine aus Weizenprodukten als auch Kasein aus Milchprodukten auf das Gehirn haben können, zeigen Untersuchungen mit autistischen Kindern. Eine Vermutung in diese Richtung wurde bereits in den 1960er Jahren von dem amerikanischen Neuropathologen Dr. F. C. Dohan geäussert. Erste wissenschaftliche Belege folgten 1981 durch den norwegischen Wissenschaftler Karl Reichelt, der Spuren von opioiden Peptiden im Urin autistischer Kinder nachgewiesen hat.

Mit einer gluten- und kaseinfreien Ernährungstherapie erzielte Reichelt sowohl bei Autisten als auch bei Schizophreniekranken eine deutliche Besserung der Symptome.

Auch dem Penn State College of Medicine zufolge soll eine gluten- und kaseinfreie Ernährung eine deutliche Besserung des Sozialverhaltens von autistischen Kindern bewirken (z. B. Sprachproduktion, Augenkontakt). Zu diesem Ergebnis gelangte das Forschungsteam um Dr. Laura Cousino Klein mittels einer Online-Befragung, an der 387 Eltern und Betreuer teilnahmen. Die beteiligte Medizinstudentin Christine Pennesi erklärte:

Untersuchungen haben ergeben, dass autistische Kinder in der Regel häufiger von einer Gluten- und Kaseinunverträglichkeit betroffen sind als gesunde Kinder. Wir nehmen an, dass Peptide im Gluten und Kasein bei Autisten eine Immunreaktion hervorrufen, die sowohl Symptome einer Glutenunverträglichkeit als auch Verhaltensstörungen auslöst.

Selbst wenn Haut- und Bluttests auf Gluten- und Kaseinunverträglichkeit negativ ausfallen, können diese Allergene im Darmtrakt eine Immunreaktion auslösen, die zu Verhaltensstörungen führen. Bei Autisten können sich die Symptome entsprechend verschlimmern, denn es bestehen starke Verbindungen zwischen dem im Darm lokalisierten Immunsystem und dem Gehirn. Dazu Klein:

Mit einer gluten- und kaseinfreien Ernährung werden Entzündungsprozesse und Unwohlsein reduziert. Dadurch werden die Hirnvorgänge bei Autisten beeinflusst und es zeigt sich eine grössere Empfänglichkeit gegenüber Therapien.

Gliadin-Unverträglichkeit: Ignoranz der Schulmedizin

Leider stossen insbesondere die Auswirkungen von Gliadin bei vielen Gastroenterologen noch immer auf taube Ohren. In der engstirnigen Betrachtungsweise vieler Schulmediziner herrscht die Meinung vor, dass ausschliesslich Zöliakiekranke auf Gliadin bzw. Gluten verzichten sollten.

Zwar gibt es berechtigte Gründe dafür, nicht auf speziell glutenfrei produzierte Lebensmittel auszuweichen, die häufig viel Fett und Zucker enthalten. Basiert eine glutenfreie Ernährung jedoch auf natürlichen Alternativen und verzichtet möglichst auf industriell verarbeitete Imitate, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile.

Also schonen Sie Ihren Darm und werden Sie nicht zum Sklaven eines manipulierten Appetits! Greifen Sie stattdessen zu glutenfreien Alternativen aus der Natur. Glutenhaltiges Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel lassen sich beispielsweise durch Reis, Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amarant ersetzen.


Quellen:

Davis W, “Wheat is an opiate” wheatbellyblog 2012 (Weizen ist ein Opiat)

Davis W, “Down and out wheat addiction” wheatbellyblog 2012 (Klarer Fall von Weizen-Abhängigkeit)

Huebner FR et. al., “Demonstration of high opioid-like activity in isolated peptides from wheat gluten hydrolysates” Peptides. 1984 Nov-Dec;5(6):1139-47. (Nachweis für hoch-opioide Aktivität von isolierten Peptiden aus Weizengluten)

Reichelt KL et. al., “Biologically Active Peptide-Containing Fractions in Schizophrenia and Childhood Autism” Adv Biochem Psychopharmacol. 1981;28:627-43.

Millward C. et al., “Immune response to dietary proteins, gliadin and cerebellar peptides in children with autism” in Nutr Neurosci. 2004 Jun. 7(3):151-61

Hawranke N., “Krank durch Milch und Weizen” suite101 2010

Gluten-Free, Casein-Free Diet May Help Some Children With Autism, Research Suggests” ScienceDaily 2012 (Studie: Gluten- und kaseinfreie Ernährung könnte autistischen Kindern helfen)

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Kommentare

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11 Kommentare

2 Pings

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  1. Beatrice

    Sehr interessanter Artikel. Die Auswirkungen von Weizen auf die Ernährung ist einfach nicht zu übersehen. Ich reduzieren beides seit langem, schaffe es aber nicht ganz, sie aus dem Speiseplan zu eleminieren. Den süchtig-machenden Effekt, vor allen Dingen auch von mehlhaltigen Süßspeisen, habe ich auch beobachtet. Ganz so deutlich wie hier beschrieben, war mir das bisher nicht.

    Herzlichen Dank für die Infos

    B. B.

  2. Eva

    die Menschen essen seit 10.000 Jahren Getreide. Die genannten Krankheiten wie Unverträglichkeiten gibt es aber erst seit gut 150 Jahren. Warum? Weil man nicht mehr die gute rohe Milch sondern pasteurisierte, ultrahocherhitzte oder sogar homogenisierte Milch trinkt, weil man nicht mehr das volle Getreidekorn frisch mahlt sonder Keim und Randschichten gleich zu beginn abtrennt. Der Genuß von Fabrikzucker der heutzutage überall drin steckt kommt auch noch dazu.
    Der Genuß von diesen Auszugsmehlen und Fabrikzucker führt langfristig zu einem Vitalstoffmangel der wiederum eine Stoffwechselstörung verursacht die sich je nach Konstitution unterschiedlich auswirkt – der eine wird dick, der andere bekommt Diabetes und wieder andere können das Gluten nicht mehr verarbeiten.

    Durch Weglassen von glutenhaltigen Getreide beseitigt man nur die Symptome nicht aber die eigentliche Ursache.

  3. Peter Demel

    Hallo,
    ich finde den Beitrag total interessant.
    Ich mache gerade eine Diät, wo ich kein Zucker, Tierischen Produkte
    (Auch Milch, käse,…) und Weizen essen darf.
    Komischerweise habe ich irgendwie ein Gefühl, als ob ich auf Entzug wäre.
    Ich habe eigentlich gedacht, dass es von Zucker kommt. So wie ich das hier gelesen habe, ist das aber von Weizen.
    Jetzt, wenn ich das weiß, kann ich damit besser umgehen.
    Vor allem aber auch bewusst nehmen. Wenn man weiß, wo das her kommt, ist es leichter.
    Danke für den Beitrag.
    Viele liebe Grüße
    Peter

  4. Freiheitsliebende

    Hallo,
    ich habe mal gelesen, dass die Glutenunverträglichkeit mit den überzüchteten Getreidesorten zusammenhängt. Deshalb sollte man Dinkel verwenden, der noch ursprünglich ist.
    Ich bin mir zu 99% sicher, dass ich das Gelesene korrekt widergegeben habe.
    Liebe Grüße

    1. Ramona

      Ja, das habe ich auch mal gelesen. Ursprünglicher Dinkel ist nicht so stark glutenhaltig wie “normales Getreide”. Aber er ist nicht glutenfrei.

  5. Hanni

    Vielleicht kann der Konsum von Milch und Weizen einfach besser gesteuert werden, so dass die Darmgesundheit nicht gefährdet wird. Gerne möchte ich das Buch Darm mit Charme weiterempfehlen denn man lernt so viel über das sensible Organ Darm. Beispielsweise nehme ich seit einer Weile die Hocke als Sitzhaltung auf der Toilette ein. In der Hocke sitze ich im geeigneten Entleerungswinkel (35 Grad) und kann mich schnell, pressfrei und sogar rückstandslos erleichtern. Ich finde die Hocke wunderbar und sie lässt sich mit Hilfe eines praktischen Toilettenhockers praktizieren. Mit dem Hockgang können diverse sowie schmerzvolle Darmkrankheiten behandelt werden.

  6. Daniel

    und was sind dann die (aus Deutschland kommenden!) Alternativen?? Die hättet ihr in dem Artikel mal nennen sollen! Amaranth und Quinoa taugen vor allem aus ökologischer Sicht nicht als Alternative, denn sie kommen genau von der anderen Seite der Erdhalbkugel und müssen deshalb sehr weit transportiert werden, was unter anderem sehr klimaschädlich ist!

    Es müsste also aus Gründen des Umweltschutzes Alternativen geben, die hier bei uns in Deutschland angebaut und geerntet werden. Welche sind das??

  7. Jd

    Jeden Tag was anderes- stellt das Essen einfach ein

    1. Glühbirne

      Hab ich mir auch schon überlegt. Welche Lichtfarbe isst Du denn am liebsten?

      http://www.amanfangwardaslicht.at

      1. Michael

        Hallo Glühbirne. Der Kommentar mit dem “Essen einstellen” war ironisch gemeint.

        Gruss
        Michael

  8. Caro

    Warum werden nicht auch mal die Schwermetalle thematisiert, die den Darm noch durchlässiger machen für Gluten? Und die Mercaptane/Thioether durch in der Luft hängender Wurzelfüllungen? Das Problem ist ganzheitlich zu betrachten. Die Umweltärzte werden leider nicht ernstgenommen, weil da andere Interessen dahinterstecken. Die Analysemöglichkeiten Labortechnisch gibt es doch schon. Zu jeder Studie gibt es immer eine Gegenstudie.

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