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Sep 20

Fleisch zu essen ist keine persönliche Angelegenheit

bruno

Ein Beitrag von Bruno Würtenberger

„Etwas gleich vorweg: Wenn ich sage, dass Fleisch zu essen – in meinen Augen – nicht richtig ist, dann sage ich damit NICHT, dass jene die es dennoch tun, die Fleischesser, deswegen schlechtere Menschen sind! Meine Eltern essen Fleisch, meine Schwester auch und viele meiner Freunde ebenfalls und ich liebe sie trotzdem alle gleichermaßen. Und für alle die mir unterstellen wollen, dass ich bewerte: Ja, das tue ich. Aber eben nicht die Fleischesser sondern alles das, was an Leid mit dem Fleischessen verbunden ist!“

Fleischessen ist immer mit Mord an einem Geschöpf verbunden

Manche meinen, dass sei übertrieben, es so zu sagen. Tut mir leid, aber es ist so. und nicht nur das, die Folge für Fleischesser sind nicht minder leidvoll. Viele Krankheiten welche heute als ‚normal’ und altersbedingt gesehen werden, sind die Folge des Fleischessens. Natürlich ist mir schon klar, dass nicht alles nur davon kommt, aber genug. Wenn man weiß, das sich in den Gedärmen eines jeden Fleischessers im Laufe der Jahre mehrere Kilos (!) von verrottendem Fleisch ansammelt, welcher übrigens kaum ausgeschieden wird und einfach so in uns dahin verwest, dann liegt es jedem vernünftigen Menschen auf der Hand, dass dies langfristig keine guten Folgen haben kann.

Es geht mir bei diesem Thema also nicht nur um die dahin geschlachteten Tiere (Details erspare ich Euch) sondern auch um Deine Gesundheit, Deine Lebensqualität und somit um Dein Wohlergehen. Wer mich deswegen nun angreifen möchte, nur weil er nicht auf seine Wurst verzichten will, der kann das gerne tun. Die gesundheitlichen Folgen trage dann aber trotzdem nicht ich.

Und wer jetzt glaubt, dass ich Angst machen will, der irrt. Ich zeige bloß gerne ein paar Fakten und sinnvolle Überlegungen zu Thema auf. Warum sollten wir nicht auch darüber nachdenken, was wir essen? Nur weil es Dich – und zwar aus Deinem eigenen Innern – dazu ermahnen würde, etwas an Deinem Lebensstil zu verändern? Zu bequem? Nun ja, der Preis für diese Art der Bequemlichkeit scheint mir sehr hoch zu sein (…). Das ist echt mutig über die eigenen Herzensimpulse hinweg zu gehen und Mord und Totschlag in Kauf zu nehmen nur, weil es schmeckt oder weil Du Angst davor hast, danach nicht mehr dazu zu gehören oder weil Du vielleicht immer noch glaubst, dass der Mensch Fleisch braucht! Solche Hirngespinste sind längst schon überholt und millionenfach widerlegt. Und Du weißt ja: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Und ja, wir alle müssen mal sterben, das stimmt. Aber die Art und Weise wie man geht macht nicht nur einen großen Unterschied, sondern ist auch ziemlich von uns selbst mit bestimmbar.

Da ich diesen Text aber kurz halten will, gehe ich im Folgenden nur auf die häufigsten Ausreden ein und schließe mit einem Zitat von Mike Anderson.

1) In der Bibel steht aber nichts davon, dass wir kein Fleisch essen sollen?

Stimmt. Aber es steht auch nicht drin, dass Jesus seine Zähne geputzt hat oder auf Toilette ging. Heißt das denn nun auch, dass wir das nicht tun sollen?

2) Vegetarier sind aber auch oft krank!

Stimmt. Ich habe auch nie behauptet, dass alle Vegetarier sich gesund ernähren.

3) Pflanzen habe doch auch eine Seele!

Stimmt nicht! Sie leben und sind lebendig ja, aber sie verfügen noch nicht – Tiere aber schon – über eine Einzelseele. Sie teilen sich eine große Seele miteinander und wenn ein Apfel vom Baum fällt, dann stirbt nicht der ganze Baum. Oder ist Dir schon mal eine Kuh oder ein Schwein oder ein Vogel über den Weg gelaufen und hat seinen Schinken oder sein Brüstchen fallen gelassen und ist dann weiter gelaufen? Es gibt Unterschiede zwischen Gruppen- und Einzelseelen. Es gibt Unterschiede zwischen dem Mineralienreich, dem Pflanzen-, Tier- und Menschenreich. Die Schöpfung ist keine Minestrone und der Mensch ist auch kein Mülleimer.

4) Ich esse nur Fleisch von glücklichen Tieren!

Oh wie schön, und vermutlich auch Bio, weil Du ein bewusster Mensch bist? Dann iss Dein Fleisch lebendig, denn nur lebende Tiere sind glücklich. Du willst ja eh schon Bio-Fleisch weil Dein Gewissen Dir eh schon meldet, dass es grundsätzlich nicht in Ordnung ist Fleisch zu essen. Denk mal drüber nach.

5) Es ist natürlich Fleisch zu essen,  auch die Neandertaler aßen Fleisch!

Mag sein oder auch nicht. Aber eins ist klar WIR sind keine Neandertaler und wir wollen es auch nicht mehr werden, oder?

6) Ich esse Fleisch, weil es mir schmeckt.

Cool Mann! Und dafür gehst Du über Leichen. Und viele die das sagen haben einen Hund oder eine Katze zu Hause und behaupten, wie sehr sie Tiere lieben! Interessant. In der Fachsprache würde man hier von Schizophrenie sprechen. Und noch was dazu: Wenn es wirklich das Fleisch wäre was Dir schmeckt, dann iss es doch mal ohne zu würzen, ohne Soße und ohne es zu kochen oder zu braten. Du wirst recht schnell bemerken, dass das Fleisch Dir überhaupt nicht schmeckt. Also bring bessere Argumente.

7) Die Tiere sind ja schon tot.

Ach ja, und das natürlich nicht wegen Dir, oder?

8) Der Mensch ist dazu gemacht Tiere zu essen.

Stimmt nicht. Wir haben keine Reiß- sondern Mahlzähne, eine komplett andere Zusammensetzung der Magensäure und andere Hormone. Zudem ist unser Darm viel, viel zu lange verglichen mit fleischfressenden Tieren.

9) Fleisch ist gesund.

In Gegenteil! Fleisch verfault im Körper und schüttet lebenslang Toxine aus mit dem unser Körper klar kommen muss. Zudem – und das finde ich den wichtigsten Punkt – schüttet jedes Tier komplett alle Angsthormone aus wenn es umgebracht wird. Das nennt man die ‚Endokrine Ausschüttung’. Diese Hormone sind jetzt im Fleisch und wirken sich verheerend aus in unserem Körper und jetzt kommt’s: Auch in unserer Seele! Sie machen uns ängstlich, aggressiv und unruhig. Aber dagegen gibt es ja dann Medikamente. Und hier noch was, folgende Krankheiten stehen offiziell mit dem Fleischkonsum in Zusammenhang: Gicht, Osteoporose, Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes, Knochenerkrankungen und Frakturen, Rheuma, Brust- und Darmkrebs, Gedächtnisprobleme, Herzinfarkte, Bluthochdruck und vieles mehr.

Diese Aussagen beruhen auf wissenschaftlichen Publikationen, die in der Medline-database als Abstracts oder Originalarbeit nachgelesen werden können.

10) Tiere haben keine Seele.

So, so… weißt Du, was ‚Tier’ in Englisch oder Italienisch heißt? Animal (engl.) oder Animale (ital.)! Weißt Du, was Anima (latein) heißt? Genau, Seele! Auf gut Deutsch würde das Argument – Tiere haben keine Seele – so lauten: L’Animale non avere una anima! Also, denken erlaubt.

Und zum Schluss, vor dem Zitat, die Erinnerung:

Es geht nicht darum, ob es grundsätzlich gesehen richtig oder falsch ist Fleisch zu essen, sondern darum, ob wir es mit unserem Gewissen vereinbaren können oder nicht. Und zwar wirklich! Können wir guten Gewissens das Lebenslicht eines beseelten Wesens löschen nur um unsere Gaumenfreude zu befriedigen? Ein Meister hat die Frage nach: Was soll / darf man essen wie folgt beantwortet:

„Wenn Du alles, was auf Deinem Teller ist, mit eigenen Händen und gutem Gewissen auf Deinen Teller bringen kannst, dann kannst Du es auch essen.“ Aber diese Frage muss sich jeder von uns selbst stellen. Ich hoffe, Du stellst sie Dir bevor Dich die Folgen Deines möglicherweise unbewussten Tuns einholen.

Was Essen betrifft, sind Menschen die dümmsten Tiere auf dem Planeten.

Wir töten Milliarden von Wildtieren, um die Tiere zu schützen, die wir essen.

Wir zerstören unsere Umwelt, um die Tiere zu füttern, die wir essen…

 Wir wenden mehr Zeit, Geld und Ressourcen auf, 

die Tiere zu mästen, die wir essen, als wir dafür aufwenden, Menschen zu ernähren, die an Hunger sterben. Die größte Ironie ist, dass wir sie, nach all dem Aufwand, diese Tiere aufzuziehen, essen;

und sie töten uns langsam… Und statt diesen Wahnsinn zu erkennen, foltern

und ermorden wir Millionen anderer Tiere, indem wir versuchen, Heilmittel für Krankheiten zu finden, die überhaupt erst dadurch verursacht wurden, dass wir Tiere essen…

(Mike Anderson)

Daher ist Fleisch zu essen also keine persönliche Angelegenheit. Ich hoffe, dass ich das einigermaßen rüber bringen konnte und bedanke mich für Deine kostbare Aufmerksamkeit.

Möge es Euch allen physisch und psychisch weiterhin gut gehen und danke fürs lesen und hoffentlich auch überdenken meiner Zeilen.

Bruno Würtenberger                  

          Quelle: Bruno Würtenberger

Über den Autor

Bruno WürtenbergerBruno Würtenberger, geb. 1960, ist Schweizer Autor und Bewusstseinsforscher. Er leitet weltweit Kurse, Seminare und Workshops zu den Themen der Bewusstseinsentwicklung. Bruno Würtenberger ist Vater eines Sohnes und lebt in der Nähe von Zürich. Er war unter anderem beim 5. Bleepkongress als Referent zu Gast und wirkte bei der DVD “Heile dich selbst” mit. Sein Buch “Klartext – Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen” ist die Quintessenz seiner langjährigen Arbeit.

 

Empfehlungen zum Thema:

Klartext – Lustvoll leben in echter Liebe zu sich selbst und anderen

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