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Mrz 06

Die Geheimnisse der Sonne enthüllt – Die Sonnenmeditation

Aton 1

Diese Symbolik zeigt, dass Echnaton die Beziehung zwischen Sonnenlicht, Prana und Atem verstanden hatte. Er wusste, dass das Sonnenlicht die Quelle allen Lebens auf Erden ist. Es war keine Verehrung der physischen Sonne, sondern die Anbetung des einen Gottes, der obersten Gottheit, deren Geist im Himmel war und deren physische Manifestation die Sonne war – das Symbol des Lebens.

Es wandelte die Anbetung der Sonne als Gott in die Anbetung Gottes, symbolisiert durch die Sonne.

Malereien und Schnitzereien von Aton wurden immer mit einer Art hieroglyphischer Fußnote versehen, dass es sich nur um eine Darstellung des allumfassenden Schöpfers handle.


Am 31. Januar 1900 wurde in einer armen Familie in Serbtzi, einem kleinen Dorf in Mazedonien, Mikhael Aivanhov geboren.

Während seiner Kindheit und Jugend wurde er inspiriert durch das Lesen das Johannes-Evangeliums, der Lebensbeschreibungen von Heiligen und durch Bücher über Yoga. Dies führte ihn, im Alter von 15 Jahren, zu einem Erlebnis der Erleuchtung oder Samadhi.

Er ging an die Küste, um in die aufgehende Sonne zu schauen. Nach einer kurzen Zeit der Meditation und des Sungazings spürte er die Anwesenheit eines himmlischen Wesens. Plötzlich in eine Wolke aus brillierendem Licht getaucht, wurde er in einen Zustand der Ekstase gestürzt. Später erklärte er:

“Es war so schön, dass ich neben mir selbst war. Und solch ein Wesen, mit alle diesen Farben, all dieses Licht zu sehen! Ich war fast unsichtbar in der außergewöhnlichen Lichtflut, die mich umgab. Ich fand mich mit Licht geflutet. Ich war in einem Zustand der Glückseligkeit, der Ekstase, so groß, so stark, dass ich nicht mehr wusste wo ich war. Es war eine wahnsinnige Freude; es war der Himmel; es war das Universum! Seitdem habe ich das Gefühl, dass wenn Gott nicht allumfassende Schönheit wäre, dass ich dann nicht an ihn glauben könnte. Es ist die Schönheit, die in meinem Geist als das eine Wesentliche bleibt, nicht Kraft, noch Wissen, noch Reichtum, noch Ruhm. Nur Schönheit!”

Auf der Grundlage seiner eigenen spirituellen Erfahrungen und dem Lesen von dem was er das “Buch der Natur” nannte, entdeckte er die Geheimnisse der Sonne bevor er sie von Peter Deunov gelehrt bekam. Mikhael und sein Meister gingen zusammen in der Stille der Vordämmerung meditieren, um anschließend dem Sonnenaufgang zuzusehen. Deunov gab ihm auch die grundlegenden Methoden und Übungen für Mantra, Gebet und geistlichen Gesang: die Geheimnisse des gesprochenen Wortes.

1959 reiste er nach Indien, wo er zahlreiche Ashrams besuchte und mehrere spirituelle Führer traf. Er wurde von mehreren angesehenen hinduistischen Weisen als ein vollendeter ‚Meister in eigenen Recht’ begrüßt. Ein Adept feierte ihn als “Sonnen-Rishi” (Seher und mystischen Weisen). Ein anderer gab ihm seinen spirituellen Namen Omraam. Ein der Meister, den er traf, war der unsterbliche Bodhisattva Babaji, der 1992 und 1998 einem anderen Lehrer des Sungazings, Sonnen-Yogi Hira Ratan Manek, seinen Segen gegeben hat.

Von zentraler Bedeutung für die Lehre von Omraam ist das Konzept des Lichts. Er sah im Licht die erste Emanation des Göttlichen, das die göttlichen Qualitäten mehr als jede andere Manifestation beibehalten konnte. Er betonte: “Licht ist ein lebendigen Geist, der von der Sonne kommt und eine direkte Beziehung mit unserem eigenen Geist herstellt .” Er erklärt, wie wir Licht nutzen können, um uns zu transformieren und zu strahlen wie die Sonne. In ‚Die Pracht von Tiphareth’, schrieb er:

“Nur die Strahlen der Sonne können alles ersetzen was unrein ist, abgenutzt oder verdunkelt in dir, aber sie können es nur dann, wenn du lernst, sie zu empfangen. Wenn du sie mit deinem ganzen Herzen begrüßest, werden sie anfangen, ihre Arbeit zu tun und den ‘Alten’ in dir zu ersetzen, so dass du vollständig regeneriert, erneuert und wieder zum Leben erweckt wirst; deine Gedanken, Gefühle und Handlungen werden alle anders werden. Nur die Strahlen der Sonne sind in der Lage diese Transformation in dir zu erzielen.”

Omraam liebte es, über den Geist der Sonne zu sprechen. In dieser Hinsicht stimmt seine Philosophie mit den jahrhundertealten Geheimnissen der Sonne überein, die lehrten, dass die wahre Sonne nicht der Stern ist, der am Himmel sichtbar ist, sondern die unsichtbare geistigen Sonne, die Quelle allen Lebens, von Licht und von Liebe.

Er wies darauf hin, dass

” … auf der physischen, materiellen Ebene, die Sonne die Tür, der Link und das Medium ist, dank derer wir in Kontakt treten können mit dem Herrn… Durch die Sonne arbeiten wir mit Gott selbst. Ich kann sagen, dass bestimmte Dinge, die kein Mensch mir beibringen kann, mir von der Sonne enthüllt worden sind. Kein Buch kann dir geben was die Sonne dir geben kann, wenn du lernst, die richtige Beziehung zu ihr zu haben… Wenn du eine Bindung herstellen möchtest [mit der Sonne], musst du sie mit vollem Bewusstsein anschauen. Wenn du dies tust, dann wird es eine Kommunikation von Schwingungen zwischen dir und der Sonne geben, in der Formen und Farben und eine völlig neue Welt geboren werden … Die Sonne ist eine Intelligenz, ein Leben, ein Lebens-Licht. Und wenn du das verstehst, fängt sie plötzlich an, zu dir zu sprechen … Versuche es, und stelle ihr eine Frage und du wirst sehen, dass sie dir antworten wird.”

Omraam starb 1986, doch seine Lehren über die Geheimnisse der Sonne leben in zahlreichen Büchern weiter. Mehr als 90 Bücher wurden in englischer Sprache veröffentlicht (und mehr als 100 in deutscher Sprache, sowie etliche CDs und DVDs, Anm.d.Ü.), und es gibt genügend Niederschriften aus seinen Hunderten von Vorträgen, die weitere 400 Bücher füllen würden.

Diejenigen Bücher, in denen es in erster Linie um die Geheimnisse der Sonne geht sind: ‚Sonnenyoga, die Herrlichkeit von Tiphareth’, ‚Auf dem Weg zur Sonnenkultur’, ‚Das Licht, lebendiger Geist’, und ‚’Dem Licht entgegen’. Louise-Marie Frenettes neu veröffentlichte Biografie ,Der Weg des Lichts Westen: Omraam Mikhael Aivanhov, ein Geistiger Meister im Westen’.
(Alle Titel deutsch im Prosveta Verlag)

Heute gibt es auf der ganzen Welt geistliche Gemeinschaften, die auf seinen Lehren beruhen und seine Rituale praktizieren.


sonnenmeditation

Die heilende Wirkung des Lichts wird in der Die heilende Wirkung des Lichts wird in der alternativen Medizin mehr und mehr genutzt. So werden Licht und Farbe u.a. zur Behandlung von Hautkrankheiten, Herzproblemen und bei Depressionen eingesetzt. Durch Lichtbestrahlung kommt es zu einem Abbau von Melatonin und damit zu einem positiven Stimmungsumschwung. Die Wirkungen des natürlichen Sonnenlichts sind vielfältig. So werden
z.B. Glückshormone ausgeschüttet, die Hormonproduktion wird reguliert, die Sehkraft gestärkt, Mineralstoffe werden besser aus der Nahrung assimiliert, die Schilddrüsenfunktion wird gesteigert, die Konzentrationsfähigkeit gefördert und die körperliche Entgiftung beschleunigt. Auch eine krebshemmende Wirkung durch Bildung von Melatonin ist nachgewiesen. Zudem steigt das Selbstwertgefühl, und dadurch entstehen mehr Lebensfreude und Genuss.

Sungazing bei Sonnenaufgang

Besonders günstig ist es, während der Sonnenmeditation barfuß auf Gras, Erde oder Sand zu stehen, um gut geerdet zu sein.
• Stehen Sie aufrecht mit nach oben gestreckten Armen und atmen Sie das Sonnenlicht bewusst durch Nase oder Mund ein. Sie können sich vorstellen, es förmlich zu trinken.
• Sprechen Sie im Geiste: „Göttliches Licht, ich danke dir, dass ich mich mit dir verbinden kann. Ich nehme dich in mir auf und heile damit Körper, Geist und Seele“.
• Konzentrieren Sie sich auf Ihr drittes Auge und formen Sie mit Daumen und Ringfinger die Sonnenmudra. Atmen Sie in dieser Position tief ein und aus. Die Hände bleiben in Richtung Sonne ausgestreckt.
• Stellen Sie sich beim Einatmen vor, wie Sie über das dritte Auge das strahlende Sonnenlicht einatmen, das sich in alle Zellen ausbreitet.
• Nach einigen Minuten atmen Sie das Sonnenlicht über das Herz-Chakra ein. Ring- und Zeigefinger formen die Sonnenmudra, die Arme sind angewinkelt locker am Körper.
• Atmen Sie tief in Ihr Herzchakra ein, das Sie wie eine vibrierende, leuchtende Sonnenscheibe vor Ihrem inneren Auge sehen.
• Halten Sie den Atem einige Sekunden lang an und stellen Sie sich vor, wie sich von Ihrem Herzchakra aus leuchtende Sonnenstrahlen in Ihre gesamte Aura ergießen.
Affirmation: Ich öffne mich vollkommenem, reinigendem
und erhebendem Licht.
Wirkung: Sungazing belebt das Gehirn und regt dort brach liegende Zentren an. Psychische und physische Blockaden werden beseitigt.

 

Sungazing bei Sonnenuntergang

So wie das In-die-Sonne-Sehen bei Sonnenaufgang ein Begrüßen der Sonne und ein Aufnehmen ihrer lebendigen Kraft ist, so ist das Sungazing am Abend ein Abschiednehmen. Wenn sich die Kräfte in der Natur zurückziehen, zieht sich auch die Lebenskraft
im Menschen zurück.
• Setzen Sie sich etwa eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang im Lotussitz oder einer anderen bequemen Haltung auf eine feste Unterlage. Die Hände liegen in der Sonnenmudra, Ringfinger und Daumen zusammen, auf den Knien.
• Sehen Sie in die untergehende die Sonne und übergeben Sie ihr alles, was sich im Laufe des Tages in Ihnen angesammelt hat – Freude, Liebe, Hoffnung oder auch Trauer, Enttäuschung und Angst.
• Denken Sie beim Ein- und Ausatmen an den Kreislauf von Geburt und Tod, von Annehmen und Loslassen. Akzeptieren Sie bewusst dieses Wechselspiel, das sich in der Natur und in Ihnen selbst täglich vollzieht.
• Konzentrieren Sie sich auf Ihr Basischakra, wenn die Sonne am Horizont verschwindet, und chanten Sie siebenmal das Mantra Hram.
• Konzentrieren Sie sich anschließend auf Ihr Scheitelchakra und chanten Sie siebenmal das Mantra Om.
• Zum Abschluss der Meditation chanten Sie abwechselnd die Mantras Hram und Om. Beginnen Sie mit Hram, und enden Sie mit Om. Spüren Sie die Schwingung der Mantras in den entsprechenden Chakras.
Affirmation: Ich öffne mich vollkommenem, reinigendem und erhebendem Licht.
Wirkung: Sungazing belebt das Gehirn und regt dort brach liegende Zentren an. Psychische und physische Blockaden werden beseitigt.

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Kommentare

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1 Kommentar

  1. anja chandand

    Ich wohne auf einem Berg, und die Sonne geht von mir aus hinter einem anderen Berg unter. Also sehe ich die Sonne vor dem eigentlichen Untergang gar nicht mehr. Kann ich dann die Strahlen überhaupt nutzen, bevor sie hinter dem Berg verschwindet?

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