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☼ Bewusstsein, Psyche, Leben und Tod☼ Ernährung☼ Gesundheit, Heilwissen☼ Orte der Kraft

Lerne das Volk der Hunza kennen – die gesündesten Menschen auf der Erde

Wir leben in einer Zeit voller medizinischer Fortschritte, wir haben Zugang zu endlosen Informationen über Ernährung und Gesundheit. Und doch nehmen Zivilisationskrankheiten stetig zu. Irgendwo in den Bergen des Himalaya lebt ein Volk, das uns auf stille Weise zeigt, was wir längst vergessen haben: dass ein langes, gesundes Leben keine Frage moderner Technologie ist, sondern eine Frage der Lebensweise.

Das ist die Geschichte der Hunzas, der gesündesten Menschen auf der Erde, eines kleinen Bergvolkes, das uns mit seiner bemerkenswerten Vitalität zum Staunen bringt.

Etwas Außergewöhnliches, isoliert in den Bergen

Es gibt einen Ort auf dieser Erde, der dank seiner Einzigartigkeit weltberühmt geworden ist: das Hunza Tal, gelegen im Himalaya, im Norden von Pakistan, auf 2.590 Meter Höhe, umgeben von schneebedeckten Gipfeln und nahezu vollständig isoliert von der modernen Welt. Hier leben Menschen, die ein Alter von 120 bis unglaublich 140 Jahren erreichen, und das bei beeindruckender Gesundheit.

Man kennt sie auch unter dem Namen Hunzakuts. Ihre Sprache unterscheidet sich deutlich von anderen Sprachen der Region, und Sprachwissenschaftler vermuten eine Mischung aus alten mazedonischen und persischen Spracheinflüssen. Lokale Legenden besagen, dass die Hunzas Nachfahren einer Armee Alexanders des Großen sind. Seit Jahrhunderten lebten sie in einer unabhängigen, kleinen Monarchie unter einem Herrscher mit dem Titel Mir. Erste Berichte über dieses Volk erreichten Europa durch eine britische Garnison, die das Hunza Valley in den 1870er Jahren untersuchte. Die Bewohner wurden als langlebige Menschen mit außergewöhnlich guter Gesundheit und hellerer Haut als ihre Nachbarstämme beschrieben. Die Bevölkerung wurde damals auf etwa 8.000 Menschen geschätzt, nahe der chinesischen und afghanischen Grenze.

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„Alte“ Frau in der Hauptstadt von Hunza, Karimabad, Shaun D Metcalfe, CC BY 2.0


Was an den Hunzas so faszinierend ist: Diese Menschen kennen weder Krebs, noch Herzinfarkt, noch Adipositas. Noch im Alter von 100 Jahren erfreuen sie sich an perfektem Augenlicht, vollständigen Zähnen und klaren mentalen Fähigkeiten. Sie scheinen ein natürliches Abwehrsystem gegen Herzkrankheiten und Diabetes zu besitzen. Und es ist keine Seltenheit, dass Frauen im Alter von 70 oder 80 Jahren noch Kinder gebären. In jedem Lebensalter halten sie ihre Vitalität, Gesundheit und Kraft aufrecht. Das liest sich wie ein Märchen, ist jedoch keines, es ist das wirkliche Leben.

Seit den 1930er Jahren untersuchen Forscher und Ärzte regelmäßig den Gesundheitszustand der Hunzas und stellen keine Zivilisationskrankheiten fest. Bereits in den 1920er Jahren führte der britische Arzt und Ernährungsforscher Sir Robert McCarrison erste wissenschaftliche Studien an diesem Volk durch. In seinem berühmten Ernährungsexperiment von 1927 fütterte er Ratten mit der traditionellen Hunza-Diät und stellte fest, dass während der gesamten Versuchszeit kein einziger Krankheitsfall auftrat. Später reisten auch der renommierte Harvard-Kardiologe Paul Dudley White und sein Kollege ins Hunza-Tal und untersuchten 25 Männer, die schätzungsweise zwischen 90 und 110 Jahren alt waren. Das Ergebnis: Kein einziger zeigte Anzeichen von Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder erhöhtem Cholesterin.

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.

Hippokrates von Kos

Das Geheimnis der Hunzas für ein langes Leben

Ob die erstaunliche Vitalität der Hunzas bis ins hohe Alter ausschließlich auf ihre Ernährung zurückzuführen ist, lässt sich wissenschaftlich nicht mit letzter Sicherheit bestätigen. Doch was sich klar zeigt: Ein Volk, das im Einklang mit der Natur lebt und auf industriell gefertigte Nahrungsmittel verzichtet, bietet einen bemerkenswerten Kontrast zum Lebensstil moderner Gesellschaften. Und hier schließt sich der Kreis zu den Erkenntnissen aktueller Ernährungsforschung, die Konservierungs- und Aromastoffe zunehmend als Mitverursacher von Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Störungen oder Diabetes identifiziert.

Wer profitiert eigentlich davon, dass dieses einfache Wissen über natürliche Ernährung so wenig Beachtung findet? Während die Lebensmittelindustrie Milliarden mit hochverarbeiteten Produkten verdient, zeigt das Beispiel der Hunzas, dass die wirksamste Medizin direkt aus der Natur kommt.

Nach Dr. Max Otto Bruker, einem Verfechter der Vollwertkost, sind natürliche und unveränderte Lebensmittel für den menschlichen Organismus am wertvollsten, da nur in diesen noch sämtliche Vitalstoffe enthalten sind. Was die traditionelle Klosterheilkunde und die Lehren eines Paracelsus seit Jahrhunderten betonen, bestätigt die moderne Ernährungswissenschaft heute auf molekularer Ebene.

Die Hunzas essen nur zweimal am Tag: ein reichhaltiges Frühstück früh am Morgen und Abendessen nach dem Sonnenuntergang. Insgesamt verzehren sie deutlich weniger Nahrung als die Menschen der westlichen Welt, oftmals zwei- bis dreimal weniger. Besonders bemerkenswert: Einmal pro Woche wird gefastet. Aktuelle Forschung bestätigt die gesundheitlichen Vorteile solcher Fastenrhythmen. Eine umfassende Übersichtsarbeit in Nature Reviews zeigt, dass regelmäßiges Fasten die Zellregeneration fördert und die Widerstandskraft gegen altersbedingte Erkrankungen deutlich steigern kann.

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus:

1) Rohen Früchten wie Äpfeln, Brombeeren, Goji-Beeren, Kirschen, Birnen, Pfirsichen und Aprikosen

2) Frischem Gemüse wie Kartoffeln, Karotten, Rüben, Kürbis, Bohnen, Erbsen, Tomaten und Spinat

3) Nüssen wie Haselnüssen, Mandeln und den daraus gewonnenen Ölen

Daher verfügen die Hunzas über eine, aus unserer Sicht, grenzenlose Energie und Begeisterungsfähigkeit. Sie trinken große Mengen an reinem, mineralreichem Gletscherwasser und sehr wenig von etwas anderem.

Es gibt einen einzigartigen Bestandteil in ihrer Ernährung: Aprikosensamen. Sie essen bemerkenswert große Mengen davon. Das Saatgut ist reich an Amygdalin, auch als Vitamin B17 bekannt. Ihre Zufuhr liegt Schätzungen zufolge 200-mal höher als beim europäischen Durchschnitt. Laborstudien zeigen, dass Amygdalin in Krebszellen den programmierten Zelltod auslösen kann. Die Forschung hierzu steckt noch in den Anfängen, doch die Hunzas selbst kennen praktisch keine Tumorerkrankungen.

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Die Hunzas haben auch einen Abschnitt innerhalb des Jahres, in der Regel zwei bis vier Monate lang, während dessen sie ausschließlich von Aprikosensaft leben. Es fällt auf, wie sehr diese Lebensweise dem ähnelt, was die sogenannten Blue Zones der Langlebigkeitsforschung gemeinsam haben: eine überwiegend pflanzliche Ernährung, natürliche Bewegung und starke Gemeinschaft.

Bewegung, Stille und die Kraft des Augenblicks

Der Lebensstil der Hunzas verlangt viel Arbeit auf dem Feld, sie sind also fast den ganzen Tag über körperlich aktiv. Regelmäßige 20 Kilometer lange Wanderungen in den Bergen sind für sie nichts Außergewöhnliches, eher selbstverständlich. Elektrizität, Erdöl oder Kerzen benutzen sie nicht. Stattdessen stehen sie mit dem Sonnenaufgang auf und schlafen mit dem Sonnenuntergang ein.

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Regelmäßige 20 km lange Wanderungen sind für die Bewohner von Hunza nichts Außergewöhnliches.

Schlicht und einfach leben sie im Einklang mit der Natur und ihren Gesetzen, im Hier und Jetzt, mit Frieden in sich selbst. Alle führen tiefe Entspannungstechniken durch, meditieren und praktizieren yogische Atmung, die langsam, tief und rhythmisch durchgeführt wird. All diese Gewohnheiten sind für die Hunzakuts selbstverständlich. Die westliche Welt muss sie dagegen erst wiederfinden, um wieder in Balance zu kommen.

Alter hat nichts mit dem Kalender zu tun, sondern bedeutet lediglich das Reifen von Körper und Geist.

Alte Hunza-Weisheit

Ihre Gelassenheit ist sofort erkennbar. Man kann darüber nur staunen, wenn man die Menschen von Hunza zum ersten Mal sieht. Wenn wir kurz darüber nachdenken, enthält diese Tatsache aber tiefe Logik. Ein Leben ohne ständige Reizüberflutung, ohne den Druck permanenter Erreichbarkeit, ohne die Hektik unserer modernen Welt, ein solches Leben gibt dem Körper Raum, sich selbst zu regulieren. Vielleicht spüren wir das auch, wenn wir in der Natur zur Ruhe kommen.

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„Alter“ Mann von Hunza, Autor: Maria Ly, CC BY 2.0

Gestern ist bereits vergangen, und morgen ist noch nicht da, und so genießen wir es, in der Gegenwart zu leben.

Lebensphilosophie der Hunzas

Zweifel oder Versagensangst sind in diesem Tal unbekannt. Die Hunzas leben diese Philosophie nicht als Theorie, sondern als gelebte Praxis, jeden einzelnen Tag.

Was wir von den Hunzas lernen können

An diesem einzigartigen Beispiel lässt sich festhalten, dass unsere Lebenseinstellung, regelmäßige Bewegung, bewusste Ernährung und das Praktizieren von Entspannungsübungen für ein langes Leben voller Gesundheit, Zufriedenheit und Gelassenheit ausschlaggebend sind. Das Hunza-Tal zeigt: Es braucht keine teuren Nahrungsergänzungsmittel, keine hochkomplexen Fitnessprogramme und keine pharmazeutischen Interventionen, um gesund alt zu werden. Es braucht eine Rückbesinnung auf das, was natürlich ist.

Stress, ungesunde Lebensweise, körperliche Inaktivität, Fettleibigkeit, all das ist in der heutigen Welt weit verbreitet. Es ist an der Zeit, für einen Moment innezuhalten und um uns herumzuschauen. Es gibt nichts Wichtigeres als uns selbst, und Gesundheit ist unser größter Schatz.

Vielleicht liegt die größte Lektion der Hunzas darin, dass Gesundheit kein Produkt ist, das wir kaufen können, sondern eine Entscheidung, die wir jeden Tag neu treffen. Die Frage ist nicht, ob wir es können, sondern ob wir es wollen.

Die Natur heilt den Kranken durch die in der Nahrung liegende Kraft.

Paracelsus


Empfehlungen zum Thema:

Wer tiefer in die faszinierende Welt der Hunzas und das Geheimnis eines langen Lebens eintauchen möchte, hier sind die besten Begleiter zu diesem Thema, handverlesen und aus voller Überzeugung empfohlen:
1) Hunzaland, Paradies am Dach der Welt*, ein faszinierender Einblick in die Geheimnisse der Gesundheit, Langlebigkeit und Lebensfreude der Hunzas.
2) Gesund bleiben bis 100, John Robbins*, wissenschaftlich erforschte Geheimnisse eines langen und glücklichen Lebens, unter anderem mit den Hunzas.
3) Die Gesundheits-Geheimnisse der Hunza*, über die Kunst, ein langes und glückliches Leben zu führen, inspiriert von diesem außergewöhnlichen Bergvolk.
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Was nimmst du aus der Lebensweise der Hunzas für dich mit? Welche ihrer Gewohnheiten würdest du gerne in deinen Alltag integrieren? Wir freuen uns, wenn du deine Gedanken in den Kommentaren mit uns teilst.

Kommentare

Wissen weitergeben!

12 Gedanken zu „Lerne das Volk der Hunza kennen – die gesündesten Menschen auf der Erde

  • Jakob Sprawe

    Aber auch hier ist schon die schadhaften Nahrungsmittelindustrie Cola und Fastfood eingezogen, und einige Arbeiten außerhalb, was ihre Lebensweise schon beeinflusst hat und die Lebenserwartung und Gesundheit senkt.

    Antworten
  • jonas

    diesen Beitrag über die Hunzas hat inspiriert.
    wo bekomme ich die Aprikosenkernen?
    ich interressiere mich über weiteres Wissenswertes von diesem spannenden Volk.
    ich freue mich darauf.
    Allen ein farbenfrohen Herbst

    jonas

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  • naturfrisörin katHAARina

    Ich las mal in einem Buch von Biophysiker Peter Ferreira, dass das Volk der Hunzas auch zusätzlich deshalb so alt wird, da sie durch die Nähe der Wasserfälle von ionisierender Luft umgeben sind, was auch zusätzlich zu ihrer grandios naturnah gesunden Ernährung ein weiterer Faktor wäre….Ich verehre Peter Ferreira seit langem und auch das Volk der Hunzas und bemühe mich, es ihnen gleichzutun. Auch ich lebe ernährungstechnisch ähnlich (voll und ganz aus meinem reichhaltigen grossen Garten von meinem eigenen frischen Bio-Obst und Gemüse, Mandeln haben wir in unserer Region auch und ich trinke nur Quellwasser, dass ich befelde, um es in hexagonales Wasser zu verwandeln. Ich bin auch gefühlt wesentlich jünger, sehe auch um ca. 15 Jahre jünger aus, sehr jugendlich also und bin gesund, vollfit und mein Geist ist glasklar. Ich danke für den schönen Beitrag und schicke Licht und Gesundheit.

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    • Jutta Weller

      Hallo katHAARina, ich lebe in einem Naturschutzgebiet ebenfalls mit eigenem Garten und Brunnenwasser, das ich befelde um hexagonales Wasser zu bekommen. befelde mich allerdings auch selbst und erfreue mich bester Gesundheit.

      Antworten
    • Pamela Melis

      Hallooo
      finde ich ganz toll wie du lebst..und bin ich neugierig wie du das Wasser in exagonales verwanden kannst.
      kannst du mir vielleicht bitte Tipps dazu geben?
      Liebe Grüße
      Pamela ‍♀️

      Antworten
  • Wo kann man Hunza Aprikosen bekommen? Ich suche sie seit Jahren. Gibt es sie irgendwo in Europa zu kaufen?

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  • Maria Kanouta

    Danke für den Bericht.
    Möchte nur gerne erwähnen, dass keine mazedonische Sprache existierte und existier.
    Alexander der Große stammt aus Mazedonien im heutigen Griechenland, wo schon damals griechisch gesprochen wurde.
    Nicht verwechseln mit dem neuen slawischen Staat, der sich nach der Teilung Jugoslawiens bildete, und sich Firum nannte. Später änderte der neue Staat seinen Namen in Nord-Mazedonien um.
    Dort leben mehrheitlich Bulgarischstämmige Slawen und Albaner.

    Antworten
  • Elke Eisenhauer

    Guten Morgen

    Ich finde das ist ein super Beitrag und Anlehnung unsere westliche Welt und vor allem unseren Geist eine gesunde Richtung zu geben.
    Ich möchte Dankeschön sagen für diesen Bericht.

    Liebe Grüsse
    Elke aus Hamburg

    Antworten
  • marita

    War in dem Artikel nicht von Aprikosensamen die Rede? Ich würde darunter die aus den Blüten verstehen. . .. .?

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  • Eddy

    Hallo, war 1980 oben in der Hunzaregion. Damals noch sehr schwer zugänglich. Angenehm war der „lockere“ Islam. Die Menschen dort sind Ismaeliten, einer Form des schiitischen Islam. Die Frauen sind nicht verschleiert und man wird auch von ihnen angesprochen. Das war ein deutlicher Unterschied zu anderen Regionen in Pakistan. Es wurden damals schon reichlich Aprikosen und Maulbeeren angebaut. Ob die Leute wirklich gesünder und älter sind als in anderen Regionen lass ich hier mal offen. Ihr wirkliches Alter kennen die Leute eigentlich überhaupt nicht, da es sowas wie Geburtsregister überhaupt nicht gibt. Durch die Höhe der Region ist auch die UV-Strahlung viel höher, was wiederun die Haut schneller altern läßt. Wer dort wie 100-jährig aussieht, muß es nicht wirklich sein. Ich hab dort auch Formen von Hautkrebs gesehen. Vielen älteren Menschen fehlen auch Zähne. So mancher Alte hat auch einen krummen Rücken. Das Leben ist schon hart da oben. Hunza-Salz gibt es dort oben jedoch nicht, da es keine Salzvorkommen in der Gegend gibt. Das Wasser ist jedoch sehr mineralhaltig und gesund. Habe es direkt aus dem Bach getrunken, es hat eine silberen Farbe und der Geschmack ist gewöhnungsbedüftig.
    Es ist ne schöne Gegend mit sehr freundlichen Menschen. Lassen wir sie in Ruhe, vorallem mit den westlichen esoterisch angehauchten Vorstellungen von naturnahen Menschen. Auch Hunza ist kein Paradies (das verlorene Königreich). Ich wurde damals vom Film „Der König von Kafiristen“ inspiriert die Gegend zu besuchen. Die Fahrt hoch steht für „der Weg ist das Ziel“ und läuft nach so langer Zeit immer noch vor meinem geistigen Auge ab. Ich sehe und staune – atemlos.

    Antworten
  • RobSi

    Finde ich absolut Richtig CARLA WINKLER! !!!

    Nur eines hast du und der Rest der obigen „Kommentatoren“ meiner Meinung nach nicht richtig verstanden!!!
    Mit dem Posten dieses Artikels ging es nicht darum den Tourismus dort anzukurbeln und diese alte wertvolle Kultur der Hunzas zu „verwestlichen“ sondern genau um das GEGENTEIL! !!
    Der Artikel soll die Leute wachrütteln und den „westlich lebenden“ Menschen klar machen und verdeutlichen dass sie von der „westlichen MEDIZIN“ / Industrie / Pharmazie / Politik verarscht und betrogen werden!!!!!
    Es soll ihnen das „WAHRE LANGE LEBEN“ vorzeigen und daran erinnern !!!!
    Die globalisierten Menschen werden seit Jahrzehnten von ihrer „POLITIK“ BEWUSST und ABSICHTLICH von klein auf FALSCH ERZOGEN!!! Und das nur um PROFIT aus den MENSCHEN zu ziehen und um sie leicht kontrollieren und manipulieren zu können!!!

    Antworten
  • Carla WInkler

    Hallo, da möchte ich mich kurz einmischen: Vor 30 Jahren besuchte ich die Hunza’s. Schon damals gab es regen Austausch mit den verschiedensten Bevölkerungsgruppen aus den umliegenden Ländern. Die Menschen haben schon immer Kontakt mit den Nachbarstaaten und auch mit Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern gehabt. Auch historisch gesehen durch die Seidenstraße. Meine persönlichen Erfahrungen von damals auf dem Weg von Indien, Pakistan, China nach Tibet etc. war die Freundlichkeit der Hunzabewohner und die Vorbehalte die man gegen etliche pakistanische Besucher hegte. Wir sollten diese Menschen akzeptieren und nicht versuchen unsere ‚Errungenschaften‘ dort einzubringen. Aber in Kontakt kommen – nur so ist nach meiner Überzeugung ein gemeinsamer Konsens möglich.

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