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Okt 11

10 offensichtliche Wahrheiten, die jeder zu schnell vergisst

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Kennst du das, dass man etwas hundert-mal hören kann, auf hundert verschiedene Weisen, bevor man es denn wirklich verinnerlicht? Die 10 Wahrheiten, die unten aufgelistet sind, gehören zu dieser Kategorie – Lebenslektionen, die viele von uns bestimmt schon seit Jahren kennen und seither auch daran erinnert wurden, aber aus irgendeinem Grund, nie wirklich verinnerlicht hatten.

Dies ist eine Gelegenheit es zu verstehen und sich ein für alle mal daran zu erinnern…

1)  Das durchschnittliche menschliche Leben ist relativ kurz

Wir wissen tief im Innern, dass das Leben kurz ist und wir alle irgendwann mal sterben. Dennoch sind wir immer wieder überrascht, wenn es jemanden trifft, den wir kennen. Es ist, wie als wenn du eine Treppe hinauf läufst, mit abgelenkten Verstand und die letzte Stufe falsch einschätzt. Du erwartest, dass da noch eine Stufe mehr ist und so verlierst du für einen Moment das Gleichgewicht, bevor dein Verstand wieder in die Gegenwart wechselt, wie die Welt wirklich ist.

LEBE dein Leben HEUTE! Ignoriere den Tod nicht, aber habe auch keine Angst davor. Fürchte dich vor einem Leben das du nie gelebt hast, weil du zu viel Angst hattest etwas zu tun. Der Tod ist nicht der größte Verlust im Leben. Der größte Verlust ist, was in dir stirbt, während du noch lebst. Sei tapfer. Sei mutig. Sei zu Tode erschrocken.. und gehe den nächsten Schritt trotzdem.

2) Du lebst das Leben, das du dir selbst erschaffst

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Dein Leben gehört dir allein. Die anderen können dich breitschlagen, aber sie können keine Entscheidungen für dich treffen. Sie können mit dir gehen, jedoch nicht in deinen Schuhen. Also stelle fest, dass der Weg, für den du dich entscheidest, mit deiner eigenen Intuition und deinen Wünschen übereinstimmt, und fürchte dich nicht davor, den Weg zu wechseln oder einen neuen zu ebnen, wenn es Sinn macht.

Denke daran: es ist immer besser, am Fuße der Leiter zu stehen, die du hoch klettern willst, als ganz oben, auf der du nicht hochklettern wolltest. Sei produktiv und geduldig. Realisiere, dass Geduld nichts mit Warterei zu tun hat, sondern mit der Fähigkeit eine gute Einstellung inne zu behalten, während du hart für das arbeitest, an das du glaubst. Dies ist dein Leben und es besteht gänzlich aus deinen Entscheidungen. Mögen deine Taten lauter sprechen als deine Worte.

Und wenn das Leben dir auch nur eins lehrt, dann dass es immer wert ist einen leidenschaftlichen Sprung hinzulegen. Auch wenn du nicht weißt wo du landest, sei mutig genug an die Klippe des Unbekannten zu treten und höre auf dein Herz.

3) Beschäftigt zu sein, bedeutet nicht, auch produktiv zu sein

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Beschäftigt zu sein ist keine Fähigkeit oder etwas das es zu respektieren gilt. Auch wenn viele von uns einen verrückten Terminkalender haben, so müssen doch die wenigsten von uns IMMER beschäftigt sein. Wir wissen einfach nicht wie wir mit uns selbst leben sollen, nach unseren Maßen, richtig einschätzen und ‘nein’ sagen, wenn wir das sollten.

Beschäftigt zu sein bedeutet heutzutage, selten auch produktiv zu sein. Schau dich doch um. Produktive Leute sind in der Unterzahl im Vergleich zu beschäftigten Leuten. Beschäftigte Leute rasen überall hin und her und kommen fast überall beinahe zu spät. Sie machen sich auf zu Konferenzen, Besprechungen, sozialen Treffen, etc. Sie haben kaum genug Zeit für Familientreffen und sie bekommen kaum genug Schlaf. Dennoch ist das Smartphone voll mit Emails und der Terminkalender ist stets überfüllt. Ihr Beschäftigtsein gibt ihnen ein erhabenes Gefühl von Wichtigkeit. Doch das alles ist eine Illusion. Sie sind mehr wie ein Hamster im Laufrad.

Auch wenn beschäftigt zu sein uns wirklich für einen Moment sehr lebendig fühlen lässt, bleibt diese Sinneswahrnehmung nicht ewig. Wir werden uns alle irgendwann, ob morgen oder auf unserem Sterbebett, wünschen, dass wir weniger Zeit in der Hektik verbracht hätten und mehr Zeit damit ein bedeutungsvolles Leben in der Gegenwart zu führen.

4) Irgendein Niederschlag geschieht immer vor dem Erfolg

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Die meisten Fehler sind unumgänglich. Lerne dir selbst zu vergeben. Es ist kein Problem sie zu begehen. Es ist nur dann ein Problem, wenn du nie aus ihnen lernst.

Wenn du dich vor Misserfolg zu sehr fürchtest, dann kannst du nicht wirklich das tun, was getan werden muss, um erfolgreich zu sein. Die Lösung für dieses Problem ist dich mit dem versagen anzufreunden. Du willst den Unterschied wissen zwischen Meister und Anfänger? Der Meister hat öfter versagt als der Anfänger es überhaupt versucht hat. Hinter jedem großen Kunstwerk stecken tausende Fehlversuche es zu schaffen, doch diese Versuche bekommen wir nur nie zu Gesicht.

Es geht darum: Nur weil es jetzt nicht geschieht, bedeutet das nicht, dass es dies niemals tut. Manchmal müssen die Dinge eben erst total falsch laufen, bevor sie richtig sein können.

5) Denken und tun sind zwei ganz unterschiedliche Dinge

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Erfolg kommt nie zu dir, während du darüber nachdenkst und darauf wartest.

Du bist was du tust, nicht wovon du sprichst du würdest es tun. Wissen ist im Grunde nutzlos ohne Tat. Gute Dinge kommen nicht zu denen, die nur warten. Sie kommen zu denen, die an bedeutenden Zielen arbeiten. Frage dich selbst, was wirklich wichtig ist und bringe dann den Mut auf, dein Leben der Antwort nach zu gestalten.

Und erinnere dich: Wenn du wartest, bis du dich 100% bereit fühlst um loszulegen, dann wartest du für den Rest deines Lebens.

6) Du musst nicht erst auf eine Entschuldigung warten, um zu vergeben

Das Leben wird viel einfacher, wenn du lernst all die Entschuldigungen zu akzeptieren, die du nie bekommen hast. Der Schlüssel ist, dankbar für jede Erfahrung zu sein – positiv oder negativ. Es geht darum, einen Schritt zurück zu treten und zu sagen: „Danke dir für die Lektion.“ Es geht darum, zu realisieren, wie Groll aus der Vergangenheit eine totale Verschwendung für dein heutiges Glück darstellt, und einen zu hegen, ist wie jemand ungewollt mietfrei in deinem Kopf zu beherbergen.

Vergebung ist ein Versprechen – eines, das du halten möchtest. Wenn du jemandem verzeihst, dann gibst du ein Versprechen ab, die unveränderliche Vergangenheit nicht gegen dein jetziges Selbst zu stellen. Das hat nichts damit zu tun, jemand kriminellen von seinem Verbrechen zu befreien, sondern alles damit, dass du dich selbst von der Last befreist, ein ewiges Opfer zu sein.

7) Manche Menschen passen einfach nicht zu dir

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Du wirst immer nur so großartig sein, wie die Menschen, mit denen du dich umgibst. Also sei mutig genug, diejenigen gehen zu lassen, die dich runter ziehen. Du solltest Verbindungen mit Menschen nicht erzwingen, die dich ständig weniger wert fühlen lassen.

Lässt dich jemand immer unbehaglich und unsicher fühlen, wenn du bei ihm bist, weswegen auch immer, dann ist dieser jemand wohl nicht gerade ein potenziell bester Freund. Lassen sie dich so fühlen, als könntest du nicht du selbst sein oder irgendwie „weniger“, dann jage einer Verbindung mit ihnen nicht hinterher. Fühlst du dich emotional ausgelaugt, nachdem du mit ihnen zusammen warst, oder verspürst du einen kleinen Schlag aus Furcht , wenn du an sie denkst, dann höre auf deine Intuition. Es gibt so viele ‘richtige Menschen’ für dich, die dir Kraft geben und dich inspirieren, dein bestes Selbst zu sein. Es ergibt keinen Sinn, dich mit Leuten abzugeben, die nicht zu dir passen.

8) Es ist nicht die Aufgabe der anderen dich zu lieben; es ist deine 

Es ist wichtig, freundlich zu anderen zu sein, aber es ist noch wichtiger, freundlich zu dir selbst zu sein. Du musst dich wirklich selbst lieben, um irgendetwas in dieser Welt fertig zu bringen. Also stelle sicher, dass du nicht anfängst, dich selbst durch die Augen derer zu sehen, die dich nicht schätzen. Du kennst deinen Wert, auch wenn sie das nicht tun.

Lass dich heute von jemanden einfach so lieben, wie du bist – wie makelbehaftet du auch immer bist, wie unattraktiv du dich auch manchmal fühlst, und auch wenn du denkst, du seist unvollständig. Ja, lass dich von jemandem lieben, trotz alledem – und lass diesen jemanden DU sein.

9) Was du besitzt, ist nicht wer du bist

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Zeug ist einfach nur Zeug und hat absolut keine Bedeutung dafür, wer du als Mensch bist. Die meisten von uns kommen mit weit weniger aus, als sie eigentlich denken. Es ist gut, sich daran zu erinnern, besonders in einer so sehr konsumreichen Kultur, die sich mehr auf materielle Dinge fokussiert, als auf bedeutungsvolle Verbindungen und Erfahrungen.

Wie Terence Mckenna es sagte: „Du musst deine eigene Kultur erschaffen.“ Schaue nicht zu viel Fernsehen, lies nicht jedes Modemagazin, und lies auch nicht zu viele Zeitungen. Finde die Kraft, deine Zeit mit bedeutungsvollen Erfahrungen zu erfüllen. Der Raum und die Zeit, die du gerade in diesem Moment erfährst, sind das LEBEN. Und wenn du dich um Berühmtheiten kümmerst, dann entmächtigst du dich. Du gibst dein Leben ab an Marketing und Medientrickserei, die von großen Konzernen kreiert werden, um dich dazu zu bringen, dich auf eine bestimmte Art zu kleiden, auszusehen und zu sein. Das ist tragisch, diese Art des Denkens. Was real ist, das bist DU und deine Freunde und deine Familie, deine Liebe, deine Höhen, deine Hoffnung, deine Pläne, deine Ängste, etc.

Allzu oft wird uns eingeredet, wir wären nicht wichtig, wir sind bloß nebensächlich, bei dem was geschieht. „Mache einen Abschluss, besorge dir einen Job, hole dir ein Auto, hol dir ein Haus und hol dir noch mehr.“ Und das ist traurig, weil du eines Tages aufwachst und realisierst, dass du ausgetrickst wurdest. Alles was du willst, ist deinen Verstand zurückzuholen, aus den Händen der manipulierenden Medien, die dich in einen perfekten Konsumenten verwandeln wollen, der alles kauft was man nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die ebenfalls unwichtig sind. Es ist ein Hamsterrad, denke darüber nach.

10) Alles ist zu jeder Zeit im Wandel, in jeder Sekunde verändert sich alles

Begrüße und umarme die Veränderung und realisiere, dass sie aus einem Grund geschieht. Dieser ist nicht immer sofort klar, aber am Ende wird es das wert sein.

Was du heute hast, wird vielleicht morgen etwas sein, das du mal hattest. Du kannst es nie wissen. Die Dinge verändern sich, oft auch spontan. Menschen und Umstände kommen und gehen. Das Leben hält für niemanden an. Es bewegt sich rapide und rauscht von der Ruhe ins Chaos, alles in Sekunden. So ist das für viele Menschen jeden Tag und geschieht so jetzt bestimmt auch bei jemandem, den du kennst.

Manchmal verändert die kleinste Millisekunde die Richtung unseres Lebens. Eine scheinbar harmlose Entscheidung rüttelt an unserer ganzen Welt, wie ein Meteorit, der auf die Erde einschlägt. Ganze Leben wurden verwirbelt und auf den Kopf geworfen, für etwas besseres oder schlimmeres, im Zuge der Macht eines unvorhersehbaren Ereignisses. Und diese Ereignisse geschehen immerzu irgendjemandem, auch in dieser Sekunde.

Wie gut oder schlecht die Situation jetzt auch sein mag, sie wird sich ändern. Das ist eine Sache, auf die zu zählen kannst. Ist das Leben also gut, dann genieße es. Suche nicht ständig nach etwas besserem. Dieser eine Moment jetzt kann der perfekte Lehrmeister sein. Glückseligkeit kommt nie zu denen, die nicht das schätzen, was sie haben, wenn sie es haben.


 

 Quelle: livelearnevolve.com / Übersetzung: D. Hudalla

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