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Krebsforscher packt endlich aus: Die 5 größten Krebs-Auslöser (und was dagegen hilft)

Über drei Jahrzehnte hat der Krebsforscher Lothar Hirneise Menschen begleitet, die von der Schulmedizin aufgegeben waren, und dabei einen Satz gelernt, den kaum ein Onkologe laut ausspricht: „Diagnosen töten. Will keiner hören, aber es ist so.“ Nicht der Tumor allein bringt Menschen um, sondern oft die Angst, die mit der Diagnose in den Körper fährt. Er hat in über 40 Ländern mit Ärzten, Forschern und vor allem mit Überlebenden gesprochen, und ist zu einem Bild von Krebs gekommen, das unser gewohntes Weltbild auf den Kopf stellt.

Krebsforscher Lothar Hirneise neben Symbolbild eines Arztes mit zugeklebtem Mund, Beitragsbild zu den größten Krebs-Auslösern und der Rolle von Stress statt Genen

In diesem Beitrag schauen wir uns an, warum Krebs nach Hirneises Erfahrung keine reine Laune der Gene ist, warum ein Tumor sogar ein Überlebensmechanismus sein kann, welche drei Stressquellen im Hintergrund fast immer mitspielen, und warum ausgerechnet Glücklichsein die stärkste vorbeugende Kraft sein soll, die wir kennen. Am Ende steht kein Grund zur Angst, sondern eine überraschend hoffnungsvolle Botschaft. Höchste Zeit, genauer hinzuschauen.

Krebs ist keine Laune der Gene

An den Universitäten wird bis heute gelehrt, Krebs sei eine Mutation der Gene, gegen die man kaum etwas tun könne. Hirneise hält das für den ersten großen Denkfehler. Denn wenn Krebs allein aus veränderten Genen entstünde, warum bekommen dann manche Organe praktisch nie einen Tumor? Unser Herz zum Beispiel. Milliarden Zellen, unzählige Gene, und trotzdem kein Herzkrebs. Es gibt keinen Kniescheibenkrebs und keinen Krebs der großen Zehe. Stellt man solche einfachen Fragen, wird es an den Lehrstühlen erstaunlich still.

Was hier passiert, ist im Grunde Folgendes. Mutationen sind bei einer Krebserkrankung tatsächlich da, aber sie kommen meist erst später, nicht am Anfang. Die eigentliche Störung sitzt tiefer, im Stoffwechsel der Zelle. Schon der Nobelpreisträger Otto Warburg beschrieb vor rund hundert Jahren, dass Krebszellen ihre Energie anders gewinnen als gesunde Zellen, nämlich indem sie den Sauerstoff aus ihren Kraftwerken aussperren und stattdessen Zucker vergären. Dieser sogenannte Warburg-Effekt gilt bis heute als eines der zuverlässigsten Merkmale von Tumorzellen, wie diese vielzitierte Übersicht im Fachjournal Science zeigt. Auffällig dabei: Die Zelle wird nicht plötzlich „böse“, sie schaltet in ein uraltes Notprogramm.


Der Tumor als Überlebensmechanismus

Und jetzt kommt der Gedanke, der alles verändert. Ein Tumor ist nach Hirneise kein Feind, der uns zerstören will, sondern ein Überlebensmechanismus, der uns heute am Leben hält. Ein Tumor kann bis zum Achtzigfachen an Giftstoffen in sich aufnehmen und binden, sammelt Schwermetalle, Pilze und Belastungen an einer Stelle, damit sie nicht durch den ganzen Körper wandern. Würde er das nicht tun, würde der Mensch womöglich viel schneller sterben.

Krebszellen entstehen übrigens ständig in uns, und das ist völlig normal. Jede Narbe, jeder Sonnenbrand, jede Heilung nach einem Schnitt in der Küche bringt kurzfristig Zellen hervor, die keinen Sauerstoff mehr hereinlassen. Das Entscheidende ist nicht, dass sie auftauchen, sondern ob unser Körper sie wieder zurückverwandeln kann. Und ja, das kann er, denn Zellen sind nicht unwiderruflich verloren, auch wenn genau das an den Universitäten lange bestritten wurde.

Die wahren Auslöser: fünf Kräfte, die eine Zelle in die Enge treiben

Wenn nicht die Gene der Ursprung sind, was dann? Hirneise nennt im Kern drei Hauptquellen von Stress für die Zelle, und drumherum zwei Faktoren, die den Boden bereiten. Fünf Kräfte also, die zusammenkommen müssen, bevor aus einer normalen Notzelle ein wachsender Tumor wird.

1) Dauerstress über Jahre. Das ist nach Hirneise die häufigste Ursache. Bei Stress verbrauchen wir Adrenalin, das in den Nebennieren gebildet wird. Nur produzieren die Nebennieren davon eine sehr begrenzte Menge. Wer sich über Jahre täglich aufregt, in einem Job schuftet, den er hasst, oder einen kranken Angehörigen pflegt, der brennt sein Adrenalin schlicht aus. In Messungen an einem Zentrum bei Stuttgart fanden sich bei rund neun von zehn Krebspatienten kaum noch Adrenalinreserven. Dass langanhaltender Stress Tumoren tatsächlich fördern kann, stützt inzwischen auch eine umfangreiche Forschungsübersicht zum Einfluss von chronischem Stress auf die Tumorentstehung.

2) Seelische Traumata. Ein Schicksalsschlag, der uns unvorbereitet trifft. Der Partner, der geht. Die Firma, die zusammenbricht. Ein Verlust, den wir nicht verarbeiten. Ein solches Trauma kann einen sehr langen inneren Alarmzustand auslösen. Dauert er nur Wochen, entsteht nichts. Zieht er sich über Jahre, kann aus dem Trauma langsam ein Tumor werden.

3) Giftstoffe. Ja, auch Umweltgifte können eine Zelle stressen. Die Schulmedizin schreibt ihnen sogar den Löwenanteil zu. Hirneise hält das für stark übertrieben, echte giftbedingte Krebsfälle seien eher die Ausnahme als die Regel. Aber als eine von mehreren Belastungen gehören sie dazu, und deshalb lohnt sich ein Blick auf das, was wir täglich in Küche, Bad und Wohnung an unseren Körper lassen.

4) Zucker im falschen Moment. Hier greifen die Fäden ineinander. Ist das Adrenalin aufgebraucht, verschiebt sich das Verhältnis zum Insulin. Insulin schleust weiter Zucker in die Zelle, doch der bleibt nun zu lange dort. Zu viel Zucker aber ist für eine Zelle giftig. Um zu überleben, sperrt sie den Sauerstoff aus und schaltet in genau jenes Notprogramm, das wir dann Krebszelle nennen.

5) Die Diagnose selbst. Das klingt hart, ist aber vielleicht der brisanteste Punkt. Sehr viele Menschen brechen im Moment der Diagnose innerlich zusammen, das Immunsystem sackt ab, die Angst übernimmt. Wie mächtig dieser Schock ist, zeigt eine nüchterne Zahl: Bei Männern über siebzig trägt etwa jeder Zweite unbemerkt ein Prostatakarzinom in sich, ohne je daran zu erkranken oder zu sterben, wie eine systematische Auswertung zahlreicher Autopsiestudien belegt. Sie sterben mit dem Tumor, nicht wegen ihm. Der Unterschied zwischen „wir können nichts mehr tun“ und „man kann nichts mehr tun“ ist riesig, und genau diese zwei Worte kosten manchen die Lebenskraft. Ähnliches beschreiben wir in unserem Beitrag, wie Stress bis in unsere DNA hineinwirkt.

Jeder Kranke trägt seinen eigenen Arzt in sich.

Albert Schweitzer

Was wirklich schützt: glücklich sein

Jetzt die gute Nachricht, und sie ist größer, als sie zunächst klingt. Wenn Dauerstress der Boden ist, auf dem Krebs wächst, dann ist das Gegenmittel nicht in erster Linie eine Pille, sondern eine Haltung. Glücklichsein ist nach Hirneise mit Abstand die wichtigste Kraft, sowohl in der Therapie als auch in der Vorbeugung. Viele Menschen denken: Wenn ich wieder gesund bin, bin ich auch wieder glücklich. In Wahrheit läuft es andersherum. Wir dürfen heute glücklich werden, damit der Körper überhaupt die Ruhe findet, in der Heilung geschieht.

Und das ist kein frommer Wunsch. Die längste Studie der Welt über das menschliche Leben, die seit fast neunzig Jahren laufende Harvard-Studie zur Erwachsenenentwicklung, kommt nach Jahrzehnten zu einem klaren Fazit: Gute, warme Beziehungen machen uns gesünder und lassen uns länger leben, mehr als Cholesterinwerte, Geld oder Gene. Einsamkeit dagegen, so einer der Studienleiter, wirke so zerstörerisch wie Rauchen. Wie sehr Nähe uns heilt, spüren viele längst, und in unserem Beitrag über die heilende Beziehung gehen wir tiefer darauf ein.

Interessant ist auch, was Hirneise über einen Denkfehler sagt: Sich gesund zu ernähren allein schütze nicht sicher vor Krebs, er habe viele Patienten gehabt, die Biobauern oder Veganer waren und trotzdem erkrankten. Das heißt nicht, dass Ernährung unwichtig wäre, im Gegenteil. Es heißt nur, dass sie nicht allein steht. Körper, Psyche und Seele wollen zusammen genährt werden, und keine dieser Ebenen darf man weglassen.

Wer profitiert, wenn wir in Angst bleiben?

Bleibt eine unbequeme Frage. Warum hören wir von all dem im medizinischen Alltag so selten? Ein Teil der Antwort ist ernüchternd nüchtern. Ein großer Teil des Umsatzes in der modernen Onkologie liegt heute nicht mehr in Bestrahlung und klassischer Chemo, sondern in sogenannten Antikörpertherapien. Und um festzulegen, welcher Antikörper passt, braucht man Tumorgewebe, das man am einfachsten über eine Gewebeentnahme gewinnt. Dass ein alter Onkologe wie Hirneise davor warnt, in einen verkapselten Tumor zu stechen, hat also nicht nur medizinische, sondern auch handfeste wirtschaftliche Gegenspieler. Das sagt weniger über die Wirksamkeit ganzheitlicher Ansätze aus als über die Strukturen, die bestimmen, welches Wissen sich durchsetzt.

Wichtig ist uns dabei ein ehrlicher Satz. Eine ernste Diagnose gehört in erfahrene Hände, und dieser Beitrag will kein ärztliches Gespräch ersetzen, sondern dich ermutigen, dir gute Begleiterinnen und Begleiter an die Seite zu holen, die den ganzen Menschen sehen. Am liebsten früh einen erfahrenen Heilpraktiker, und die Schulmedizin als Sicherheitsnetz dort, wo sie wirklich gebraucht wird. Kein Weg muss allein gegangen werden.

Eure Nahrung sei eure Medizin, und eure Medizin sei eure Nahrung.

Hippokrates

Fünf Wege, die deine Zellen entlasten

Das Schöne ist: Was in der Therapie hilft, hilft auch in der Vorbeugung. Hier fünf Ansätze, die jeder von uns heute beginnen kann.

1) Bewusste Erholungszeiten pflegen. Nicht das müde Herumliegen auf dem Sofa ist gemeint, sondern das bewusste Ja zur Entspannung. Ein Spaziergang mit dem Hund, Gartenarbeit, ein schönes Essen, Zärtlichkeit, ein Theaterabend. Alles, was dich aus dem Alarmmodus in die Ruhe bringt. Schon zehn Minuten Meditation am Tag können hier viel bewegen.

2) Beziehungen bewusst nähren. Umgib dich mit Menschen, die deine Freude vermehren und nicht kleinreden. Und wenn du selbst zum Nörgeln neigst, wie so viele aus alter Gewohnheit: Ein ehrliches „es tut mir leid“ kann eine Beziehung über Nacht verwandeln.

3) In die Natur gehen. Grün beruhigt unser Nervensystem messbar. Schon zwanzig Minuten in der Natur senken den Stresspegel spürbar. Und die Sonne, das sei ausdrücklich gesagt, ist dabei unser Freund und nicht unser Feind, solange wir es mit ihr nicht übertreiben.

4) Pflanzlich und lebendig essen. Viel frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und Rohkost geben den Zellen, was sie brauchen, und halten den Zuckerhaushalt ruhig. Eine ganzheitliche Ernährungsidee stellen wir dir in unserem Beitrag über die Gerson-Therapie ausführlich vor.

5) Bei einer Diagnose erst einmal ausatmen. Triff keine großen Entscheidungen in den ersten Wochen. Komm runter, geh nach Hause, trink einen Tee, hol dir Klarheit. Aus der Angst heraus entscheidet es sich schlecht. Ein bewusster Blick auf das eigene Glück ist hier keine Nebensache, sondern Medizin.

Am Ende bleibt ein tröstlicher Gedanke. Der Tumor ist ein Symptom, nicht der eigentliche Gegner. Wer die Ursachen anschaut, das jahrelange Zuviel an Stress, das zu wenig an Freude und Verbundenheit, der findet oft mehr Handlungsspielraum, als ihm je gesagt wurde. Wir sind unseren Zellen nicht ausgeliefert. Wir dürfen wählen, wie wir leben, lieben und uns erholen. Und genau darin liegt eine Kraft, die keine Statistik ganz fassen kann.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du hier das ganze Gespräch mit Lothar Hirneise, in dem er all diese Gedanken in Ruhe und aus der Praxis erklärt:

Die 5 größten Krebs-Auslöser (und was dagegen hilft) | Lothar Hirneise


Empfehlungen zum Thema:

Wenn du tiefer eintauchen und deinen Körper in stressigen Zeiten sanft stärken möchtest, hier die besten Begleiter zu diesem Thema:

1) Lothar Hirneise, das Standardwerk zur ganzheitlichen Krebssicht*, das ausführliche Buch hinter den Gedanken aus diesem Beitrag.
2) Ashwagandha in Bio-Qualität*, eine altbewährte Wurzel, die in stressigen Phasen die Nerven trägt.
3) Magnesium für Nerven und Erholung*, der stille Helfer für ausgebrannte Tage und ruhigen Schlaf.

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