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7 Dinge, die deine Schwingungsfrequenz beeinflussen – und was die Wissenschaft dazu sagt

Wird ein Freund in deiner Nähe glücklich, steigt deine eigene Chance auf Glück um 25 Prozent, und der Effekt reicht bis zum Freund des Freundes deines Freundes. Das zeigt eine Langzeitstudie mit 4.739 Menschen über zwanzig Jahre, veröffentlicht im British Medical Journal. Deine Frequenz endet nicht an deiner Haut.

Schwingungsfrequenz und Quantenphysik

Du betrittst einen Raum, und noch bevor jemand ein Wort sagt, weißt du Bescheid. Die Luft ist dick. Zwei Menschen haben gestritten, und niemand erzählt es dir. Trotzdem zieht sich etwas in dir zusammen. Genau das ist gemeint, wenn von Schwingung die Rede ist. Alles ist Energie, alles schwingt, und du bist mittendrin, ein lebendiges Wesen auf einer bestimmten Frequenz. Jedes Gefühl sendet eine Schwingung aus, und in der Welt der Schwingung gibt es nur zwei Richtungen: nach oben oder nach unten.

Sieben Dinge bestimmen, in welche Richtung es geht, und fast alle hast du selbst in der Hand. Du erfährst, warum ein unaufgeräumtes Zimmer bei vielen den Stresshormonspiegel über den ganzen Tag verschiebt, warum dein Herz auf Wertschätzung anders schlägt als auf Ärger, warum schon 14 Minuten Nachrichten deine eigenen Sorgen größer machen und warum Dankbarkeit im Gehirn noch drei Monate später nachweisbar ist. Höchste Zeit, die eigene Frequenz bewusst in die Hand zu nehmen.

Was die Quantenphysik mit deiner Stimmung zu tun hat

Wer tief genug in die Materie hineinschaut, findet keine festen Bausteine mehr. In der Quantenfeldtheorie sind Teilchen keine winzigen Kugeln, sondern Anregungen von Feldern, Schwingungen also, und was uns als feste Materie erscheint, ist verdichtete Energie in Bewegung. Und Schwingung sucht sich Gesellschaft: Schlägst du eine Stimmgabel an, beginnt eine zweite mit derselben Frequenz im Raum von allein mitzuklingen. Resonanz nennt die Physik das. Alte Weisheitslehren wussten das längst. Pythagoras sprach von der Harmonie der Sphären, die indische Tradition sagt „Nada Brahma“, die Welt ist Klang, und das Kybalion, eine hermetische Schrift von 1908, nennt es schlicht das Prinzip der Schwingung:

„Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.“

Das Kybalion, 1908, Kapitel 9 „Vibration“

Und hier wird es persönlich, denn Gefühle sind Schwingungsmuster, die sich messen lassen: im Herzrhythmus, in der Hirnaktivität, im Hormonspiegel. Jeder Gedanke sendet eine Frequenz an das Universum, und diese Frequenz kehrt zu ihrem Ursprung zurück. Was du aussendest, prägt, was du anziehst. Die folgenden sieben Punkte zeigen, wo die Regler sitzen.


1) Deine Gedanken

Jeder Gedanke ist ein Sender. Er wird zum Gefühl, das Gefühl wird zu einem Muster in deinem Körper, und dieses Muster strahlt nach außen. Wie konkret das ist, zeigt eine Untersuchung des Institute of HeartMath, 1995 im American Journal of Cardiology veröffentlicht: Ärger erzeugte bei den Versuchspersonen ein vom Stressnerv dominiertes, unruhiges Herzrhythmus-Muster. Wertschätzung dagegen brachte ein geordnetes Muster hervor, in dem die ruhigeren mittleren und hohen Frequenzanteile zunahmen. Dasselbe Herz, zwei Frequenzen.

Negative Gedanken (Entmutigung, Traurigkeit, Wut, Angst) senden ihre Frequenz aus, und genau diese kommt zu dir zurück. Deshalb ist es so wichtig, dass du dich um die Qualität deiner Gedanken kümmerst und lernst, mehr aufbauende Gedanken zu kultivieren, statt die dunklen zu bekämpfen (das erzeugt nur eine weitere Welle). Wie das im Alltag gelingt, liest du in unserem Beitrag über fünf einfache Schritte, um negative Gedanken loszuwerden.

2) Menschen in deinem Umfeld

Glück ist ansteckend. Messbar. Forscher werteten die Daten von 4.739 Menschen aus der Framingham-Herzstudie aus, verfolgt über zwanzig Jahre, und fanden im sozialen Netz regelrechte Inseln aus glücklichen und unglücklichen Menschen. Wird ein Freund in deiner Nähe glücklich, steigt deine eigene Wahrscheinlichkeit, glücklich zu sein, um 25 Prozent. Der Effekt reicht bis zu drei Grade weit, also bis zu Menschen, die du nie getroffen hast.

Und es braucht dafür nicht einmal Blickkontakt. Im Jahr 2012 veränderte Facebook bei knapp 689.000 Nutzern unbemerkt, wie viele positive oder negative Beiträge im Feed auftauchten. Wer weniger Positives sah, schrieb selbst weniger Positives und mehr Negatives, und umgekehrt. Stimmung überträgt sich durch bloßen Text, ohne Gesicht und ohne Stimme. Menschen, die sich ständig beschweren, tratschen und schwarzsehen, senken deine Frequenz und verhindern, dass das Gesetz der Anziehung für dich arbeiten kann. Umgib dich mit Menschen, die glücklich, positiv und entschlossen sind, und du wirst in diese Schwingung hineingezogen. Was das Gesetz der Anziehung wirklich sagt, haben wir hier erklärt.

3) Musik

Musik ist sehr mächtig. Kanadische Forscher ließen Menschen ihre Lieblingsstücke hören und schauten dabei per Hirnscan zu, wie das Gehirn den Botenstoff Dopamin ausschüttet. Ergebnis: In der Vorfreude auf die Lieblingsstelle feuerte eine Region, im Gänsehaut-Moment selbst das Belohnungszentrum. Musik ist keine Hintergrundkulisse. Sie schreibt direkt in deine Chemie.

Aber das gilt in beide Richtungen. Wenn du ausschließlich Musik hörst, die von Tod, Verrat, Traurigkeit und Verlassenheit handelt, wird genau das zu dem, was du fühlst. Achte auf die Texte, die du dir Tag für Tag ins Ohr legst, sie können deine Frequenz senken, ohne dass du es merkst. Denn du ziehst an, was du fühlst. Auch die Stimmung, auf die ein Instrument gestimmt ist, macht einen Unterschied, mehr dazu in unserem Beitrag über 432 Hertz und 440 Hertz.

4) Dinge, die du betrachtest

Dein Gehirn unterscheidet nur schwach zwischen dem, was du erlebst, und dem, was du siehst. Britische Psychologen zeigten drei Gruppen jeweils 14 Minuten Fernsehnachrichten, einmal positiv, einmal neutral, einmal negativ geschnitten. Die Gruppe mit den negativen Nachrichten war danach ängstlicher und trauriger, und sie neigte messbar stärker dazu, eigene Sorgen zu katastrophisieren, Sorgen, die mit den Nachrichten gar nichts zu tun hatten! Vierzehn Minuten. Die meisten Abendprogramme dauern länger.

Noch deutlicher wurde es 2013 nach dem Anschlag auf den Boston-Marathon. Wer von rund 4.700 Befragten in der Woche danach sechs Stunden oder mehr am Tag Berichte darüber verfolgte, zeigte stärkere akute Stresssymptome als Menschen, die das Geschehen direkt vor Ort erlebt hatten. Das Bild auf dem Bildschirm war für den Körper realer als die Wirklichkeit. Wenn du dir Programme ansiehst, die von Unglück, Tod und Verrat leben, nimmt dein Gehirn das als Realität und setzt eine ganze Bandbreite an Stoffen frei, die deine Frequenz drücken. Schau dir Dinge an, die dir ein gutes Gefühl geben und dich heben. Mehr dazu in unserem Beitrag „Dein Ohr ist ein Mutterleib“.

5) Atmosphäre um dich herum

Ob zu Hause oder bei der Arbeit: Wenn du viel Zeit in einer unordentlichen und schmutzigen Umgebung verbringst, wirkt das auf deine Frequenz. Psychologinnen der University of California ließen 30 berufstätige Paare durch ihr eigenes Zuhause führen und werteten die Wörter aus, die sie dabei benutzten. Bei den Frauen, die ihr Heim mit Begriffen wie „unordentlich“ oder „unfertig“ beschrieben, verlief das Stresshormon Cortisol über den Tag flacher, ein Muster, das man von Dauerbelastung kennt, und ihre Abendstimmung war schlechter. Wer sein Zuhause als erholsam beschrieb, zeigte den gesunden steilen Abfall zum Abend hin. (Bei den Männern war der Zusammenhang übrigens nicht messbar. Warum, weiß bis heute niemand genau.) Der Grund liegt vermutlich im Sehen selbst: Jedes Ding im Blickfeld konkurriert in der Sehrinde um Verarbeitung, wie Hirnforscher aus Princeton zeigten. Ein voller Raum ist ein voller Kopf.

Verschönere also, was dich umgibt. Ordne und reinige dein Umfeld. Zeige dem Schöpfer, dass du bereit bist, noch viel mehr zu empfangen. Kümmere dich um das, was du bereits hast!

6) Deine Worte

Worte sind Gedanken, die den Körper verlassen. Und sie wirken, zuerst auf dich selbst. Forscher der Universität Jena legten 16 gesunde Menschen in den Hirnscanner und zeigten ihnen Wörter wie „quälend“ oder „stechend“. Die schmerzbezogenen Wörter aktivierten Areale, die zur Schmerzverarbeitung gehören, und zwar spezifisch wegen ihres Schmerzbezugs, nicht bloß, weil sie negativ waren. Der Titel der Studie fragt: „Tun Wörter weh?“ Die Antwort des Gehirns ist ein leises Ja.

Wenn du dich über Dinge und Menschen beschwerst oder schlecht über sie redest, badest du zuerst selbst in dieser Frequenz. Um deine Frequenz hoch zu halten, ist es wichtig, die Gewohnheit abzulegen, dich zu beklagen und negativ über andere zu sprechen. Vermeide Drama und Mobbing. Übernimm die Verantwortung für die Entscheidungen in deinem Leben! Eine schöne Übung dazu stammt vom amerikanischen Pastor Will Bowen: 21 Tage ohne eine einzige Beschwerde, mit einem lila Armband, das bei jedem Beklagen ans andere Handgelenk wechselt, und die Zählung beginnt von vorn. Die meisten brauchen dafür nach seinen Angaben mehrere Monate.

7) Dankbarkeit

Dankbarkeit hebt deine Frequenz wie kaum etwas anderes, und sie ist der am besten erforschte der sieben Punkte. Die Psychologen Emmons und McCullough ließen Menschen in drei Studien wöchentlich oder täglich aufschreiben, wofür sie dankbar sind. Die Dankbaren fühlten sich spürbar besser, am deutlichsten in ihrer positiven Stimmung. In der Tagesstudie schliefen sie besser, in der Wochenstudie bewegten sie sich mehr. Und die Wirkung bleibt: Menschen, die zu Beginn einer Therapie Dankbarkeitsbriefe schrieben, zeigten drei Monate später im Scanner eine deutlich stärkere Reaktion auf Dankbarkeit im vorderen Stirnhirn und verhielten sich in einem Experiment großzügiger und dankbarer. Dankbarkeit trainiert das Gehirn wie ein Muskel. Cicero wusste das vor über 2.000 Jahren:

„Dankbarkeit ist nicht nur die größte der Tugenden, sondern auch die Mutter aller übrigen.“

Marcus Tullius Cicero, Pro Plancio 80

Fange an, für alles zu danken, für die guten Dinge und für das, was du für schlecht hältst. Bedanke dich für alle Erfahrungen, die du gemacht hast. Dankbarkeit öffnet die Tür für gute Dinge, die sich positiv in deinem Leben auswirken. Was dabei im Herzen und im Gehirn genau geschieht, liest du in unserem Beitrag „Forschungen zeigen: Dankbarkeit verändert dein Gehirn“.

Ein Instrument, das sich selbst stimmt

Sieben Regler, und keiner davon kostet Geld. Ein Gedanke, den du heute Abend anders wählst. Ein Lied, das dich hebt. Ein Tisch, den du abräumst, bevor du dich hinsetzt. Ein Danke, das du laut aussprichst. Du musst nicht alles auf einmal ändern, Instrumente werden auch Saite für Saite gestimmt. (Mehr Saiten findest du in unserem Beitrag 33 Wege, um deine Schwingung zu erhöhen.)

Wenn du das nächste Mal einen Raum betrittst und die Luft dick ist, dann weißt du: Du kannst der Mensch sein, der die Frequenz im Raum hebt, allein dadurch, wie du hineingehst, was du denkst und was du sagst. Deine Schwingung war nie eine Sache, die dir passiert. Sie ist die Melodie, die du jeden Morgen aufs Neue anstimmen darfst.

Empfehlungen zum Thema:

Wenn du tiefer in das Thema Schwingung und Frequenz einsteigen möchtest, findest du hier die besten Begleiter zu diesem Thema:
1) Klangschale*, mit ihrem Ton bringst du Körper und Raum in Schwingung.
2) Buch über Energie und Bewusstsein*, verbindet Spiritualität und moderne Sichtweisen verständlich.
3) Räucherwerk-Set*, für klärende Momente, wenn du deine Atmosphäre anheben willst.

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Welcher der sieben Punkte zieht deine Frequenz am stärksten nach unten, und was hilft dir, sie wieder zu heben? Wir freuen uns sehr, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren mit uns teilst.

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