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☼ Ernährung☼ Gesundheit, Heilwissen

7 Gründe, warum deine Großeltern keine Allergien kannten und du jetzt täglich gegen sie ankämpfst

Was deine Großeltern noch wussten und uns heute krank macht. Sieben vergessene Wahrheiten über echte Nahrung, eine wachsende Allergie-Epidemie und die Frage, warum frühere Generationen weitgehend verschont blieben.

Hatten deine Großeltern Lebensmittelallergien? Vermutlich nicht. Heute sieht das anders aus. Laut Robert Koch-Institut berichten rund 30,9 Prozent der Erwachsenen in Deutschland innerhalb eines Jahres von einer allergischen Erkrankung, und der Bundestag beziffert die Zahl der Allergiker in Deutschland inzwischen auf über 23 Millionen Menschen. Eine internationale Übersichtsarbeit zeigt sogar, dass die Prävalenz von Lebensmittelallergien zwischen 1999 und 2019 von 3,5 auf 11,1 Prozent gestiegen ist. Ein Sprung, der sich mit Genetik allein nicht erklären lässt.

Diese Entwicklung hat eine bittere Pointe. Unsere Vorfahren hatten weder Antihistaminika noch Allergie-Apps, und sie brauchten sie auch nicht. Was sich seitdem verändert hat, ist nicht unser Erbgut, sondern unsere Lebensweise. Wir möchten dir heute zeigen, was unsere Groß- und Urgroßeltern intuitiv richtig machten und warum es höchste Zeit ist, sich an dieses alte Wissen zurückzuerinnern. Sieben Gründe, sieben Einladungen zum Umdenken.

1) Sie aßen saisonal und unverarbeitet

In den frühen 1900er-Jahren kam das Essen vom Bauernhof um die Ecke oder vom Wochenmarkt. Konservierungsstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker waren weder erfunden noch nötig. Saisonale Frische war kein Lifestyle, sondern Alltag. Die Ernährung war reich an Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, weil der Boden noch lebendig war und das Gemüse direkt nach der Ernte auf dem Tisch landete.

Heute hingegen besteht der Großteil des Supermarktangebots aus hochverarbeiteten Produkten. Eine im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlichte Übersicht zeigt, dass eine moderne westliche Ernährung mit wenig Ballaststoffen und vielen Industriezuckern die Vielfalt der Darmbakterien drastisch reduziert, und genau diese Vielfalt ist der Schlüssel zu einem ruhigen Immunsystem. Wer tiefer einsteigen möchte, findet in unserem Beitrag 9 Gründe, warum du nie wieder industriell verarbeitete Nahrungsmittel essen solltest wertvolle Vertiefung.


2) Sie folgten ihrem Hunger, nicht der Werbung

Unsere Großeltern kannten weder Crash-Diäten noch Kalorienzähl-Apps. Sie aßen, wenn sie Hunger hatten, und sie hörten auf, wenn sie satt waren. Diese natürliche Selbstregulation ist heute fast verloren gegangen, denn die Werbeindustrie hat zwischen unsere Hunger- und Sattheitssignale eine Schicht aus Bildern, Reizen und Versprechen geschoben. Wer ständig isst, weil ihm gerade ein Snack vor Augen geführt wird, lernt seinem Körper nicht mehr zuzuhören, und genau dieses Zuhören ist die Grundlage gesunder Verdauung.

3) Sie kochten zuhause, mit Feuer und einfachen Mitteln

Damals stand kein Mikrowellengerät auf der Anrichte, keine antihaftbeschichtete Pfanne, keine Fritteuse. Es gab Holzfeuer, Eisenpfannen und Tontöpfe. Diese vermeintliche Einfachheit hat einen großen Vorteil: Es gelangten keine Chemikalien aus Beschichtungen ins Essen, und die Zubereitungsmethoden waren schonend. Säuglinge bekamen Muttermilch, kein hochverarbeitetes Pulver. Damit erhielten sie genau die Bakterien und Antikörper, die ihre Darmflora für ein Leben lang prägen.

Eine im Fachjournal Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt: Eine verzögerte Reifung der Darmflora im ersten Lebensjahr ist ein Kennzeichen pädiatrischer allergischer Erkrankungen. Übersetzt heißt das: Wer als Baby keine Chance bekommt, eine vielfältige Darmflora aufzubauen, zahlt diesen Preis später mit Allergien, Asthma und Neurodermitis. Wer mehr über die zentrale Rolle des Darms wissen möchte, findet in unserem Beitrag Studie beweist, dein Darm ist dein zweites Gehirn eine spannende Vertiefung.

4) Sie kannten weder Gentechnik noch Glyphosat

Anfang des 20. Jahrhunderts waren Pflanzenschutzmittel, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker weitgehend unbekannt. Bio war damals der Normalfall, nicht das Premium-Produkt. Erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts kippte die Landwirtschaft in die Massenchemie. Heute werden viele Weizenfelder kurz vor der Ernte mit Glyphosat bespritzt, einem Verfahren namens „Sikkation“, das die Trocknung beschleunigt. Eine Übersichtsarbeit in Frontiers in Microbiology beschreibt, wie Glyphosat-Rückstände gezielt nützliche Darmbakterien schwächen und damit ein Klima schaffen können, in dem Glutenunverträglichkeit überhaupt erst entstehen kann.

Hinzu kommen Lebensmittelfarbstoffe, Aromen, Verdickungsmittel und über 300 in der EU zugelassene Zusatzstoffe. Wer profitiert davon, dass diese Cocktails täglich auf unseren Tellern landen? Sicher nicht der Verbraucher. Was unsere Vorfahren intuitiv richtig machten, lässt sich heute biochemisch erklären: Eine Nahrung ohne synthetische Zusätze schenkt dem Immunsystem die Ruhe, die es braucht, um zwischen Freund und Feind zu unterscheiden.

5) Sie aßen weniger Zucker, weniger Brot und mehr Buntes

Zucker war für unsere Großeltern Luxus, kein Grundnahrungsmittel. Heute liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 33 Kilogramm pro Jahr, das sind etwa 90 Gramm täglich. Zu viel Zucker stört die Darmflora, fördert das Wachstum von Hefepilzen wie Candida und schwächt das Immunsystem messbar. Damit ist der Boden bereitet für genau jene Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die heute als Volkskrankheit gelten.

Beim Getreide hat sich in den letzten hundert Jahren ein erschütternder Wandel vollzogen. Moderner Brotweizen wurde gezielt auf möglichst hohen Glutengehalt gezüchtet, um bessere Backeigenschaften und höhere Erträge zu erzielen, mit Werten von bis zu 50 Prozent Gluten in einigen Hochleistungssorten. Das Urgetreide unserer Vorfahren, etwa Einkorn, Emmer oder ursprünglicher Dinkel, hatte mit rund 5 Prozent einen Bruchteil dieser Menge und eine ganz andere Eiweißstruktur, die für den menschlichen Darm leichter zu verarbeiten ist. Unser Körper, der ohnehin nicht für den Verzehr großer Mengen glutenhaltigen Getreides ausgelegt ist, konnte sich in dieser kurzen Zeit nicht an die rasanten Veränderungen anpassen.

Hinzu kommt, dass wir heute drei- bis fünfmal mehr Weizenprodukte verzehren als unsere Urgroßeltern, oft kombiniert mit industriell hergestelltem Schnellteig statt langgereiftem Sauerteig, und dass viele Weizenfelder kurz vor der Ernte mit Glyphosat besprüht werden. Diese Kombination aus hochgezüchtetem Gluten, riesigen Verzehrmengen, kurzer Teigführung und Pestizidrückständen könnte mit erklären, warum Glutenbeschwerden in der Bevölkerung explodieren.

Wer sich tiefer mit den oft unterschätzten Wirkungen von Weizen und Milch beschäftigen möchte, findet in unserem Beitrag Volksdrogen Milch und Weizen, die opioide Wirkung von Kasein und Gliadinen erschütternde Hintergründe.

6) Sie vertrauten dem Körper, nicht dem Beipackzettel

Zum Arzt ging man früher, wenn etwas wirklich gebrochen war oder Lebensgefahr drohte. Schnupfen, Fieber, kleine Wehwehchen wurden mit Hausmitteln, Wickeln, Tees und Bettruhe kuriert. Heute laufen wir oft schon bei der ersten Erkältung in die Apotheke. Antibiotika werden bei Bagatellinfekten verschrieben und löschen oft das, was unsere Großeltern mühsam aufgebaut hatten: eine vielfältige, robuste Darmflora.

Ein eindrückliches Bild davon liefert eine in Cell veröffentlichte Forschungsarbeit, die zeigt, dass Antibiotika nicht nur Darmbakterien töten, sondern auch das Wachstum neuer Gehirnzellen stoppen können. Was unsere Großeltern an alten Heilmitteln noch kannten, vom Lindenblütentee bis zum Zwiebelwickel, lebt heute in den Tradition Heilkundigen wie Hildegard von Bingen oder Maria Treben weiter und wird langsam wieder neu entdeckt. Eine schöne Übersicht findest du in unserem Beitrag Die 10 kraftvollsten Heilpflanzen für die Erkältungszeit.

7) Sie waren draußen, in Sonne, Wind und Erde

Unsere Vorfahren arbeiteten auf Feldern, in Gärten, in Werkstätten. Sie waren täglich an frischer Luft, oft barfuß, mit den Händen in der Erde. Studien zeigen, dass dieser ständige Kontakt mit der natürlichen Mikrobenvielfalt das Immunsystem schult und Allergien aktiv vorbeugt. Eine im European Respiratory Journal referierte Forschungslinie weist darauf hin, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, deutlich seltener Asthma und Allergien entwickeln als Stadtkinder, weil ihr Immunsystem schon früh mit der Vielfalt einer lebendigen Umgebung trainiert wird.

Wir hingegen leben heute zu großen Teilen drinnen, sitzend, abgeschirmt. Eine schöne praktische Brücke zurück zu unseren Wurzeln ist das bewusste Barfußgehen, mehr dazu in unserem Beitrag Was mit deinem Körper geschieht, wenn du barfuß auf der Erde gehst.

Was bedeutet das alles?

Allergien fallen nicht vom Himmel. Sie sind die Quittung für eine Lebensweise, die sich in wenigen Generationen radikal verändert hat. Die Ernährung beeinflusst jede Zelle unseres Körpers, jedes Gewebe, jedes Organ. Wenn Boden, Saatgut, Verarbeitung, Bewegung und Ruhe aus dem Gleichgewicht geraten, reagiert der Körper irgendwann empfindlicher, lauter, alarmierender. Was wie eine Allergie aussieht, ist oft das stille Aufbegehren eines überforderten Systems.

Die gute Nachricht: Vieles davon liegt in deiner Hand. Du kannst nicht alle Pestizide aus den Feldern verbannen, aber du kannst kaufen, was bio ist. Du musst nicht aufs Land ziehen, aber du kannst täglich nach draußen gehen. Du musst nicht selbst Hildegard werden, aber du darfst dich an die alten Hausmittel deiner Großmutter erinnern. Jeder dieser kleinen Schritte ist ein Vertrauensbeweis an deinen Körper, der vielleicht mehr weiß, als wir ihm zugestehen.


Empfehlungen zum Thema:

Wer das Thema vertiefen und sein Bewusstsein für echte Nahrung schärfen möchte, findet hier die besten Begleiter zu diesem Thema:
1) Entgiften statt vergiften von Uwe Karstädt*, ein wegweisendes Buch über die unterschätzte Belastung unseres Körpers durch Alltagsgifte und sanfte Wege der Entgiftung.
2) Lass dich nicht vergiften von Joachim Mutter*, ein fundierter Wegweiser, warum uns Schadstoffe chronisch krank machen und wie wir ihnen entkommen können.
3) Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln von A. W. Dänzer*, faszinierende Kristallisationsbilder zeigen die feinen Unterschiede zwischen Bio- und Industrienahrung sichtbar auf.

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Christa Jasinski
2 Jahre vor

Ich bin 76 Jahre alt und vollkommen gesund. Ich habe jedoch viel Getreide in meinem Leben gegessen. Beim Getreide kommt es darauf an, welches man nimmt. Schädlich ist meiner Sicht nach nur der vollkommen veränderte Weizen, der nur für die Macshinengängigkeit gezüchtet wurde. Gesundheitliche Aspekte waren nicht ausschlaggebend. Ich bin übrigens gelernte Gesundheits- und Ernährungsberaterin. Und ich habe mindestens 20 Jahre lang täglich Frischkornbrei aus Dinkel, Emmer oder Kamut gegessen – abends eingeweicht, damit sich über Nacht Milchsäurebakterien ansiedeln konnten. Es geht beim Getreide nämlich um die Information. Schädlich ist ungesäuertes Getreide, während gesäuertes Getreide die Information der Milchsäurebakterien bekommt – die ja auch in unserem Darm sind: „Ernähre den Menschen!“
Ich selber habe im Alter von knapp 30 Jahren aufgehört Fleisch zu essen – ernähre mich großteils auch vegan – aber nicht völlig.

Möchte aber darauf hinweisen, dass die meisten Menschen in meinem Alter und auch die Älteren zum größten Teil viel Fleisch gegessen haben! Und wenn ich mir die meisten Menschen in meinem Alter und älter anschaue, dann sind die alles andere als gesund, weil sie eben doch ständig zum Arzt rennen. Bei uns wird Alter sogar sehr stark mit Kranksein in Verbindung gebracht. Allergien sind es tatsächlich nicht!

Timo
Timo
8 Jahre vor

Mein Urgrossvater war Winzer und ist an Blei-Arsen Anlagerungen gestorben, die ‚guten alten Zeit“ als Pflanzenschutzmittel verwendet wurden….. Wenn man meinem Opa etwas von wegen frueher war alles besser erzaehlt, springt er einem an den Hals XD

g3d
g3d
9 Jahre vor

Getreide kann NIEMALS einen Glutengehalt von 50% haben. 14, 15% sind schon sehr viel.
Auch wurde früher nicht weniger Brot gegessen sonder eher sogar mehr.

Doch
Doch
9 Jahre vor

Liebe Christiane, Du hast Dich im Artikel verirrt. Da oben steht nichts von „Sie waren nicht geimpft“. Deine Geschichte kannst Du zigfach umgekehrt lesen.“ Ich wurde gegen sämtliche Krankheiten geimpft und habe seitdem mehrere chronische Krankheiten“. Auf Symptone.ch lesen sich zig Deiner Geschichten, nur umgekehrt. Was sagen diese Einzelfälle für oder gegen Impfen aus? NICHTS!

Ich habe als Kind ebenfalls Mumps, Scharlach, Windpocken, Keuchhusten gehabt, wie auch mein Bruder, wir beide sind gesund^^ Ich habe zwar 3 harmlose und schmerzfreie Krankheiten incl. Pollenallegie und die Allergie habe ich schon seit dem Kleinkindalter, die wohl kaum eine Spätfolge meiner Kinderkrankheiten sind. Auch heute bin ich so gut wie nie krank. Da war unsere körperliche Verfassung wohl besser als Deine. Wir wurden übrigens schlecht ernährt. Obst und Gemüse gab es nur am Wochenende. Das zerkochte fiese wabbel-weiche Grünzeug unter der Woche zähle ich nicht als Gemüse, es schmeckte scheußlich. Montags gab es- da mein Vater nicht kochen konnte-Dosenravioli und Dienstgas Pizza von Onkel Oetker. Wir drei Kinder sind alle gleich ernährt worden.

Hinzukommt, dass unsere Stiefschwester STÄNDIG krank war. Sobald es draußen kalt wurde- also ab Herbst bis in den Frühling hinein- schleppte sie den Eppstein-Barr-Virus und andere Erreger nach Hause. Sie hatte schlimmste grippale Infekte mit hohem lebensgefährlichem Fieber. Ständig Mandelentzündungen, die ihr in jungen Jahren herausgenommen wurden, mitlerweile hat sie auch keine Schilddrüse mehr. Da war sie gerade einmal Emde 20!
Sie hatte in der Schule eine Fehlzeit von 50%. Mein Bruder und ich haben sich nie bei ihr angesteckt, obwohl wir von klein auf unter den gleiche Umweltbedingungen gelebt haben. Mein Bruder hat nicht mal eine Allergie. Bis heute ist er gesund wie ein Pferd (er ist 40).

Es kommt narürlich auch auf die Lebensweise an, aber auch darauf wie robust man auf die Welt kommt und wie gut oder schlecht die eigene Konstitution ist. Bei Deiner schlechten körperlicher Verfassung und das schon als Kind hättest Du auch die Impfdosen nicht vertragen können. Das weiß kein Mensch und kannst auch Du nicht sagen. Mir tut es wirklich leid für Dich, dass Du an Rheuma leidest, aber das sagt leider nichts gegen oder für das Impfen oder für oder gegen Kinderkrankheiten aus.

Du scheinst ein schwaches Kind mit schlechter Abwehr gewesen zu sein, warum auch immer, und Dein Körper hätte auch ohne Kinderkrankheiten stetig abgebaut, wie das auch bei meiner Stiefschwester der Fall ist. Wer einmal eine chronische Erkrankung hat oder sich permanent mit Viren und pathogenen Bakterien infiziert und sich gegen fast nichts schützen kann, dessen Körper baut nunmal stetig ab. Ein chronisch schwacher Körper mit einem miserablen Immunsystem und wenig Kraft ist eine Abwätsspirale, die mit zunehmendem Alter nach unten geht, während andere Menschen in dem gleichen Alter gesund bleiben.

Für mich steckt hinter jeder Krankheit auch ein persönliches Thema, aber das ein anderes Kapitel. Keine Krankheit fällt vom Himmel.

Christiane
Christiane
9 Jahre vor

Liebe Impfgegner, ihr habt echt einen an der Waffel!

Ich hatte als Kind (*1963) so ziemlich alle „Kinderkrankheiten“, die es gab, weil es eben viele Impfungen noch nicht gab… und weder Windpocken, Mumps, Scharlach, Masern, Keuchhusten noch Diphterie sind lustig, wenn du sie dir einfängst. Ich war immer wieder monatelang krank, hatte Fieber und Schmerzen; war bei meiner Einschulung trotz aller Bemühungen meiner Eltern um ausgewogene Kost viel zu klein, war untergewichtig und geschwächt. Eine Scharlach-Infektion mit 9 Jahren hat mir eine bleibende Sehschwäche spendiert und die Narben, die Masern und Windpocken hinterließen, halten heute junge Ärzte für Spuren von Selbstverletzungen durch Brennen… als Spätfolge aller Erkrankungen darf ich mich heute mit einer schweren chronischen Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis amüsieren, obwohl ich seit 30 Jahren Vegetarier bin…

Wäre ich damals geimpft worden, hätte ich heute etliche Probleme weniger…

Matthias
Matthias
4 Jahre vor
Antwort auf  Christiane

Hallo Christiane,
Also mir liegt es fern, wir meinen Willen aufzuzwingen, aber antworten muss ich auf deinen Beitrag. Du darfst ja glauben was du möchtest, aber direkt anders denkende zu beschimpfen, das weil er anderer Meinung ist, eins an der Waffel hat ist schon sehr fragwürdig.
1. Ich habe noch nie ein Medikament erlebt das heilt.
2. Wärst du damals geimpft worden weißt du nicht ob es nicht die gleichen Probleme hättest, das ist deine Vermutung. Vielleicht wärst du jetzt noch stärker krank.
3. Meine Schwiegermutter sollte Masern bekommen, deswegen musste sie mit 14 Jahren 2 Wochen bei 2 Schwestern im selben Dorf die Masern hatten ins Zimmer damit sie sich ansteckt, weil es gut für die entwicklung ist.
4. Das du alle Krankheiten mitnimmt und dir nichts verschont bleibt, daß liegt nicht an den Krankheiten die sagen… Oh da ist die Christiane die hol ich mir ihre freundin neben an die will ich aber nicht. Es liegt an dir dein Körper ist maximal mangelversorgt, genau wie es der Bericht erklärt. Ich war selber sehr schwerer Allergiker gegen ziemlich alles was es gibt, Tabletten bringen nichts, spritzen machen einen noch kränker, Cortison auch. Was mir aber geholfen hat war die Natur. Fleisch, weißmehl, Zucker weggelassen dafür Obst Gemüse und täglich wildkräuter haben es geschafft das ich überhaupt keine Allergie mehr habe.
Wenn du denkst das du im Supermarkt gesundes Essen findest das dich gesünder werden lassen kann, dann ist das leider falsch. Ich würde dir mal empfehlen einen wirklich guten Heilpraktiker aufzusuchen, die machen dich gesund. Bei Bedarf geb ich dir gern eine Adresse.
5. Wer verstanden hat das jedes Medikament das auf dem Markt ist mehr Nebenwirkungen verursacht als positiven Einfluss auf den Körper nimmt, der ist auch von dem Glauben weg das Impfungen irgendetwas bringen.
Gegen lauter harmlose Sachen gibt es Impfungen aber gegen wirklich schwerwiegende Krankheiten findet die pharma kein impfstoff. Dabei sind es doch auch nur mini kleine Viren wie bei allen Infektionskrankheiten.
6. Es wird mit Impfstoffen so viel gelogen und zahlendreherei veranstaltet das einem schlecht wird, als Empfehlung zur Fortbildung deines glaubensstandes empfehle ich daher Viaveto TV. Einfach bei google eingeben. Bestes Video: Polio, im Kontext der impfkritik! Tolle Recherchen wie wir verarscht werden.
7. Am momentanen Beispiel corona wie wir mit falscher zahlenlage verarscht werden… Ein paar Beispiele.
– in der KW 11 wurden 7500 infizierte gefunden in kW 12 23.000 infizierte daraufhin hat Politik und Medien eine Hochrechnung gemacht das Millionen sterben werden und unser gesundheitssystem überlastet. Das war natürlich der totale Schwachsinn, weil man die Infizierten nicht ins Verhältnis zu den tests gestellt hat. In kW 11 waren das nämlich 127.000 Tests und in kW 12 waren es 370.000 pcr test. Also man hat einfach nur 3x soviel getestet und daraufhin fand man 3x soviel infizierte. Die Zahl der durchseuchung der Gesellschaft ist aber gleich geblieben, also keine Erhöhung der Infizierten. Das gleiche gilt übrigens auch für den inzidenz wert.
Jetzt wird es aber erst richtig lustig : Wer die Zahlen versteht erkjennt das wir in kW 11 eine durchseuchung von 5,8% der Bevölkerung hatten, dass heißt, dass eigentlich 4 Mio Menschen infiziert gewesen sind, 7000 hat man gefunden due hat man in karantäne gesteckt und die anderen 3,993 Mio sind weiterhin arbeiten gegangen, ohne das das gesundheitssystem gefährdet war. 1 Woche später waren wieder 5,8% neu positiv also waren in kW 12 wieder 4 Mio neu infiziert. Glaube nach etwa 6-8 wochen hatten 50% aller Menschen die in Deutschland leben corona ohne das sie es wussten. In der 42 KW müssten nach offiziellen Angaben alle infiziert gewesen sein, deswegen nur wenn mban zahlen versteht macht die Impfung schon keinen Sinn mnehr weil wir alle genesen sind ohne es zu merken.
Kann alles nachschauen azf statista, einfach corona fallzahlen oder Fälle eingeben dann findest du die Tabellen, alles schwarz auf weiß.
Deswegen würde ich nie sagen du hast eins an der Waffel, du hast vielleicht noch keinen getroffen der es gut erklären kann. Bei weiteren Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Alles Gute für dich und ich hoffe ich konnte dir ur erklären wo du gesundheit findest und wo nicht, und ich konnte deinen Glauben an das du schon immer glaubst soweit ankratzen das du anfängst mal dinge zu hinterfragen dir dir vorgesetzt werden.
Mfg Matthias

Sebastian Franta
Sebastian Franta
4 Jahre vor
Antwort auf  Christiane

Deine gesundheitlichen Probleme die du hast oder hattest kommen ganz woanders her also kurz gesagt…. Kein Mensch mit Verstand braucht eine Impfung

Nicole Bärschneider
Nicole Bärschneider
9 Jahre vor

Die Menschen aßen früher noch das volle Korn und das außreichend , immer frisch vermahlen ! Bevor die Kartoffeln in großen Mengen angebaut wurden sogar ausschließlich. Die Probleme mit Glutenunverträglichkeit und anderen Zivilisationskrankheiten traten erst auf als das Mehl in großen Mengen als “ Konserve “ hergestellt wurde. Dabei gehen viele der für einen reibungslosen Stoffwechsel notwendigen Vitalstoffe verloren. Zudem wurde der industriell verarbeitete Zucker sparsam , wie ein Gewürz verwendet , wenn überhaupt. Heute gibt es so gut wie kein Fertigprodukt mehr ohne Zucker. Die Menschen sind süchtig danach geworden und ruinieren sich ihre Gesundheit. Fabrikzucker wirkt im Körper 7 mal schlimmer als das Auszugsmehl. Herzinfarkte , Schlaganfälle , Diabetes , Rheuma , Karies , Infektanfälligkeit , Arthrose , Wirbelsäulenprobleme , Magen – Darmerkrankungen , Demenz , Z.T. Krebs usw….sind die Folge .Der ständig wachsende Konsum von tierischem Eiweiß , welches überwiegend denaturiert verzehrt wird ist ein großer Verursacher bei der Entstehung der Allergien. Leider nehmen zu viele Menschen lieber Medikamente um die Symptome zu bekämpfen anstatt etwas an ihrer Ernährung und ihrer Lebensweise zu ändern und somit eine echte Heilung zu erreichen. Gegen die allgemeine Umweltverschmutzung mit Pestiziden , Chemikalien , Kernenergie , Elektrosmog kann man sich leider kaum schützen. Die Entfremdung und Zerstörung unserer Natur bringt uns solche Auswirkungen wie Allergien. Heilen werden sie erst wenn wir wieder mit Ihr arbeiten !

Doch
Doch
9 Jahre vor

Und wenn ich diesen Impfkatalog sehe und die Frage lese, „möchtest Du an Cholera sterben?“ Man kann über Masern oder Pockenimpfungen reden, denn diese Erreger sind in unsere Gesellschaft real, aber man muss sich nicht gegen Erreger impfen lassen, die es in Deutschland nicht gibt. Cholera, wann brach die in D zuletzt aus? der Impfung gegen HPV ist gefährlich und schützt nicht gegen HPV. Das ist ungefähr so, als würde man sich in Deutschland gegen Malaria impfen lassen.

Doch
Doch
9 Jahre vor

Dass Menschen früher zufriedener waren halte ich für einen Mythos. Sie waren Opfer der Kirchendiktatur, bildeten sich ein Sex sei eine Sünde und sie seien Erbsünder, Frauen wurden verheiratet, hatten absolut keine Rechte, waren Opfer gewalttätiger Monarchen, waren Opfer von Frauendiskriminierung, von hoher Kindersterblichkeit, von Kinderarbeit und nicht zu vergessen der Gewalt in Schulen und Elternhäusern gegen Kinder „Wer sein Kind liebt, spart mit der Rute nicht“, die allgemeine Frauen- und Kinderverachtung, Analphabetismus, Armut, Kriegen, kriegstraumatisierten Männern uvm.. Natürlich lebten sie auch nicht vegan, dafür waren sie aber auch mit 60 tot oder krank, wenn sie denn so alt wurden. Mein Uropa starb an Krebs- mit gerade einmal Ende 40.

Natürlich aßen sie das, was die Natur zur Verfügung stellte und natürlich aßen sie naturbelassen, ich denke aber der Großteil war mangelernährt. Zumindest in unseren Breitengraden, wo es im Winter nur Eingemachtes, ein bisschen Wintergemüse und ab- und zu Fleisch gab. Und wenn die Ernte schlecht war, herrschte Hunger.

Die Gründe dafür, dass sie gegen ganz normale Lebensmittel nicht allergisch waren und keine Unverträglichkeiten hatten, kann man nur vermuten. Meine persönliche Vermutung ist, dass unsere übertriebene Hygiene und die Tatsache, dass die gesamte Bevölkerung chronisch vergiftet ist- der eine mehr, der andere weniger- eine Rolle spielt, dass Menschen etwas normales, wie Obst, Pollen usw. nicht mehr vertragen, wenn es auch nicht die einzigen Ursachen sind.

Wir haben heute den Luxus der Wahl zwischen gesunder, lebendiger Nahrung und Supermarktfraß.

janell
janell
8 Jahre vor
Antwort auf  Doch

Leider nicht die Wahrheit. Viele Menschen wurden früher älter. Schau mal bei vielen bekannten Persönlichkeiten. Die wurden teilweise bis 100J. Glaubst Du allen Ernstes, dass die Kinder die heute heranwachsen älter als 50J. werden? Mit 20 werden sie schon alle eine Sehbehinderung und einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule haben.

janell
janell
8 Jahre vor
Antwort auf  janell

Von der Degenerierung der Gehirne durch zu vieles Fluorid mal ganz abgesehen….Und, was der Mensch nicht kennt…..Ich glaube schon, dass Menschen früher glücklicher und zufriedener waren. Heutzutage kann doch die Jugend schon nichts mehr schätzen.

Ursel
Ursel
8 Jahre vor
Antwort auf  janell

Dann hast Du noch keine Altenheime Von innen gesehen. Dort hörst Du Über Familienschicksale, Kriegstrauma, Hunger, Schlechte Ehen, unmündige Frauen, unerwünschte Kinder, Armut, 12 Stunden Arbeitstage…