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Okt 24

18 Pflanzen, die uns die heilige Geometrie auf höchstem Niveau lehren

Was haben Sonnenblume, Tannenzapfen, Ananas, Walzen-Wolfsmilch gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Doch all diesen Pflanzen liegt ein Bauplan zugrunde, der sich mit den sogenannten Fibonacci-Zahlen beschreiben lässt. Leonardo Pisano Fibonacci war ein berühmter Mathematiker; er entdeckte die nach ihm benannte Zahlenfolge. In der Natur kommen erstaunlich viele Konstruktionen mit der Fibonacci-Folge vor.

Künstler und Architekten hatten schon geometrische und mathematische Eigenschaften seit der Zeit der Antike angewendet. Wir haben erkannt, dass es von den Architekten aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie von Renaissance-Künstlern, wie Michelangelo und Da Vinci, eingesetzt wurde. Allerdings wollte der Entwickler dieser Animation zeigen, wie diese Eigenschaften in der Natur Anwendung finden … und er tat es mit faszinierenden Ergebnissen.

Das Pflanzenwachstum wird durch die Fibonacci-Sequenz gesteuert. Die Rolle der Fibonacci-Sequenz beim Wachstum von Pflanzen ist ein faszinierendes Beispiel für die vereinigende Ordnung hinter der gesamten Schöpfung. Diese Muster existieren auf allen Ebenen und durchdringen das Universum und erinnern uns daran, dass die gleiche wirbelnde Energie entsteht, Sonnenblumen, Whirlpools, rotierende Galaxien und unsere eigene DNA.

Die Heilige Geometrie ist das Treffen von Wissenschaft und Spiritualität, der Bauplan, die Struktur der Raumzeit, die die Materie organisiert. Es ist eine alte Wissenschaft, die die Sprache oder die Bausteine aller Dinge in unserem Universum erforscht und erklärt. Wenn man sich die absolut große Menge an Informationen ansieht, die über die große Anzahl an Formen gesammelt wurden, in denen die Natur den Anteil von Phi einsetzt, ist es offensichtlich, dass es keine andere spezifische Zahl gibt, die sich im Laufe des Lebens auf der Erde mit einer solchen Regelmäßigkeit wiederholt.

In der Tat beschreibt die Fibonacci-Sequenz, wie die Dinge wachsen, sich bilden und vermehren, entsprechend dem, was bereits vorhanden ist. Dieses Wachstum durch Akkumulation spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie sich Bäume verzweigen, Blumen bilden und Farne entwickeln.

Alle Phänomene, vom unendlich kleinen bis zum unendlich großen…. das Wachstum von Pflanzen, menschliche Körperproportionen, die Struktur von Kristallen, die Umlaufbahn der Planeten, Licht, Musik und mehr haben eine spezifische geometrische Struktur. Alles im Universum folgt dem gleichen geometrischen Muster, das immer wieder fraktalisiert wird und endlose Möglichkeiten von Licht, Farbe, Form und Klang schafft. Jede Bewegung, jedes Wachstumssystem, jede Zelle, jede Pflanze, jedes Tier, jeder Planet, jeder Stern, jede Galaxie und jedes schwarze Loch werden von den mathematischen Gesetzen der heiligen Geometrie beherrscht. Alte Kulturen auf der ganzen Welt haben dieses Wissen der “Mystery School” genutzt, um Denkmäler, Kirchen und heilige Stätten zu bauen. Wir studieren diese Orte seit Ewigkeiten und durch die moderne Wissenschaft beginnen wir vielleicht jetzt, die Bedeutung und den Zweck hinter diesen Strukturen zu verstehen.

Bei einer überwältigenden Anzahl von Pflanzen wächst ein bestimmter Zweig oder ein bestimmtes Blatt aus dem Stamm heraus, etwa 137,5 Grad um den Stamm herum im Vergleich zum vorherigen Zweig. Mit anderen Worten, nachdem ein Ast aus der Pflanze herausgewachsen ist, wächst die Pflanze eine gewisse Größe heran und sendet dann einen weiteren Ast aus, der um 137,5 Grad gedreht ist, bezogen auf die Richtung, aus der der erste Ast herausgewachsen ist.

Die Fibonacci-Sequenz regelt die Platzierung der Blätter entlang eines Stiels und stellt sicher, dass jedes Blatt einen maximalen Zugang zu Sonnenlicht und Regen hat. Wenn du geradeaus entlang eines Stiels schaust, werden sich die Blätter (oder Zweige), die daraus hervorgehen, so spiralförmig zusammenschieben, dass, wenn du von einem Blatt zu dem zählst, das direkt darunter liegt, die Anzahl der Blätter zwischen ihnen und die Anzahl der Male, die die Gruppe der Blattspiralen um den Stiel herum zeigt, beide Fibonacci-Zahlen sein werden.

Das gleiche Prinzip ist bei der Bildung von Kiefernzapfen, Sonnenblumen, Ananas und Kakteen am Werk. Alle haben eine doppelte Spiralstruktur, die es ihren kleineren Elementen (z.B. Samen) ermöglicht, sich dicht und effizient zu verpacken. Schaue dir die Mitte einer Sonnenblume an: Du wirst sehen, dass sich die Samen in kreuzenden Spiralen aus der Mitte ausbreiten, und wenn du die Anzahl der Spiralen zählst, die sich in jede Richtung drehen (im Uhrzeigersinn / gegen den Uhrzeigersinn), werden es immer Fibonacci-Zahlen sein. Hier sind 18 Pflanzen, die dieses Prinzip perfekt demonstrieren.

18 Pflanzen, die uns die heilige Geometrie auf höchstem Niveau lehren:

Die Spirale der Sonnenblume

Etliche Pflanzen sind in Spiralen konstruiert, deren Anzahl durch Fibonacci-Zahlen gegeben ist. Besonders gut kann dies beim Studieren einer Sonnenblumenblüte gesehen werden: Die Sonnenblumenkerne sind in Spiralen angeordnet. Und die Blütenblätter und Samen sind bezüglich der Pflanzenachse im goldenen Winkel von 137,5 Grad angeordnet. So bilden die Einzelblüten der Sonnenblumen zwei Systeme von Spiralen, die jeweils vom Mittelpunkt ausgehen. Am häufigsten kommen 55 rechtsdrehende und 34 linksdrehende Spiralen vor; seltener sind Arten mit 21 und 34 Spiralen. Riesensonnenblumen hingegen weisen 144 und 233 Spiralen auf. Dies alles sind Fibonacci-Zahlen.

Im Meer wie auf Bäumen

Solche Spiralen sind auch bei Tannenzapfen oder Ananaspflanzen zu finden. Bei Ersteren sind die Schuppen jeweils so angeordnet, dass sich links- und rechtslaufende Spiralen ergeben. Die Anzahl dieser Spiralen variiert zwar zwischen den verschiedenen Nadelhölzern – aber auch hier: alles Fibonacci-Zahlen.

Auch die sechseckigen Schuppen der Ananas sind so angeordnet, dass durch die Zentren nebeneinanderliegender Schuppen Spiralen gezogen werden können, die in drei Richtungen orientiert sind. Dabei ergeben sich 8, 13 und 21 jeweils gleich orientierte Spiralen. Auch dies: Fibonacci-Zahlen. Allerdings kommen in der Natur immer wieder Deformationen mit Abweichungen dieser Zahlen vor. Vor allem bei Spiralstrukturen spielt die Fibonacci-Reihe eine Schlüsselrolle. Reiht man Quadrate mit der Seitenlänge der Fibonacci-Zahlen in einer 90-Grad-Drehung aneinander und zieht durch die Diagonalen der Quadrate jeweils einen Viertelkreis, entsteht die Fibonacci-Spirale, die annähernd die Form einer Nautilusschale aufweist.

Optimale Nutzung des Lichts

Der goldene Winkel ist für viele Pflanzen der Bauplan, um ihre Blätter optimal anzuordnen, denn mathematisch gesehen ist dies der idealste Winkel überhaupt, da rein theoretisch ein neu angelegtes Blatt nie genau über einem bereits früher angelegten seinen Platz einnimmt. Dies führt dazu, dass die Blätter sich nicht gegenseitig beschatten, jedoch auch keine Lücken entstehen. Dadurch kann keine periodische Anordnung entstehen, wie es z. B. bei 90 Grad der Fall wäre. Somit wird der denkbar ungünstigste Fall vermieden, dass ein Blatt genau senkrecht über dem anderen steht und es abschattet oder maximale Lücken entstehen, wo der Lichteinfall nicht genutzt wird. Der Nutzen für die Pflanze besteht darin, dass von oben einfallendes Sonnenlicht optimal genutzt werden kann. Blattabstände mit Winkeln von z. B. 60, 90 und 180 Grad würden sich auf die Nutzung des Lichts hingegen sehr nachteilig auswirken, da ein Folgeblatt schon relativ bald ein anderes Blatt überdecken würde.

Es wimmelt in der Natur von Fibonacci-Zahlen

Fibonacci-Zahlen treten in der Natur erstaunlich häufig auf. So auch bei der Bildung der Seitentriebe der Sumpfschafgarbe. In der ersten Phase des Wachstums eines Triebes werden keine Seitentriebe gebildet, in der zweiten und in allen folgenden Phasen wird jeweils ein Seitentrieb mit Blatt angelegt. Es ergibt sich so eine Vermehrung der Triebe, die der Kaninchenvermehrung im Rechenbeispiel von Fibonacci entspricht. Ebenso sind die Anzahl der gebildeten Blätter und Blüten Fibonacci-Zahlen.

Und wir haben geglaubt, dass Mathematik völlig leidenschaftslos ist. Dabei ist die Natur von mathematischen Formeln durchdrungen, Formeln, die das Geheimnis von Harmonie und Schönheit in sich bergen.

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Geometrische Formen – einzigartige Pflanzenbilder

Wer sagt, Mathematik sei langweilig? Solche geometrischen Formen wie diese, hier sehen eigentlich zu perfekt aus, um echt zu sein. Sie existieren aber in der Natur und im Spezialfall bei den Pflanzen. Wir neigen dazu zu glauben, dass perfekte Geometrie nur von Menschenhand geschaffen werden kann. Das ist ein völliger Irrtum. Selbst Galileo Galilei schreibt in seinem Il Saggiatore: “Das Universum wurde in der Sprache der Mathematik geschrieben – seine Merkmale sind Dreiecke, Kreise und andere geometrische Figuren”. Echte Künstler wissen es genau, dass in der Natur eine strickte Ordnung existiert. Sie beobachten zuerst stundenlang die Naturkreationen, um diese dann perfekt nachahmen zu können.

Die perfekte Spirale des Drosophyllum Lusitanicums

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Seit Jahrtausenden bemüht sich die menschliche Zivilisation, die perfekte Geometrie in der Natur zu verstehen. So hat Platon im 4. Jahrhundert v. Chr. geglaubt, dass die Symmetrie in der Natur ein Beweis für die Existenz von den universalen Formen sei. Der berühmte britische Logiker und Mathematiker Alan Turing hat in seinen Beiträgen über die theoretische Biologie, die Art und Weise erklärt, wie die geometrischen Muster in der Natur geformt wurden.

Wir alle haben schon als Kinder die wunderschönen Strukturen der Schneekristalle bewundert. Es ist wie ein echter Zauber. Perfekte Fraktale, exakte Symmetrie – wie schafft die Natur so eine Vollkommenheit in den Formen zu erreichen?

Staune mit! Schau dir diese wunderschönen Pflanzen-Mandalas an. Versuche nächstes Mal, wenn du in der Natur bist, geometrische Formen zu finden. Du wirst überrascht sein, was für eine Vielfalt sich vor deinen Augen entfaltet.

Exotische Porzellanblume  – Hoya Aldrichii

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Spiralförmige Aloesorte Polyphylla

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Perfekte Geometrie in Lila – das Amazonas-Lilie-Blatt

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Stabile Natur-Konstruktion

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Majestätische Dahlia in Violett

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Ginkgobaum – Nahaufnahme

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Die dreidimensionale Hygrophila Corymbosa

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Gehirn-förmiger Kaktus

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Grüne Natur-Mandala – die Lobelie

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 Die wunderliche Pelecyphora Aselliformis

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Prächtige Kamelie-Blüte

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Das Geheimnis des Rotkohls ( Spiralarme der Milchstraße )

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Die Perfektion der Sonnenblumen-Blüte

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Stachelige Sukkulenten-Spirale

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Zarte weiße Blüten in Kreis

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Natur-Geometrie im Wasser – Sedum-ähnliche Ludwigie

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Je mehr ich über heilige Geometrie und die Fibonacci-Folge erfahre, umso mehr fühle ich mich im Einklang mit der Natur. Überall erkenne ich die Muster in der Natur und sie erinnern mich daran , dass wir alle miteinander verbunden sind. Es ist wirklich faszinierend!

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Kommentare

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1 Kommentar

  1. DekorationsFee

    Wow! Was die Natur nicht so alles hergibt. Ich bin auch immer offen für etwas exotischere Pflanzen in meinem Garten. Nur leider geht bei mir das meiste ein, was etwas mehr Pflege braucht.. Dafür habe ich leider kein Händchen 🙁 Aber schön anzusehen ist es auch hier allemal!

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