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Jul 29

12 der farbfreudigsten natürlichen Wunder der Welt

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(Photo: Mario Carvajal)

Die Erde ist überflutet mit Farben, doch es gibt Orte die treiben es mit Hilfe von pigmentierten Bakterien, Millionen Jahre alter Sedimentschichten oder anderer verblüffender natürlicher Kräfte, auf die Spitze.

Nimm, als Beispiel, Den Cano Cristales (oben) – ein Fluss in Columbien, der für seine Farbenpracht berühmt ist. Auch als “Flüssiger Regenbogen” ist der Cano Cristales bekannt und Heim für die Flussgraspflanze Macarenia clavigera, die den Fluss jährlich zwischen den Monaten Juli und November in verschiendenes rot, gelb, grün und blau taucht.

Fahre unten fort um einige weitere Beispiele ungewöhnlich colorierter natürlicher Wunder zu sehen, die die Oberfläche unseres Planeten schmücken!

Seven Colored Earths – Chamarel, Mauritius

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(Photo: KKulikov/Shutterstock)

Das kleine Gebilde aus Sanddünen liegt im Südwesten von Mauritius und wurde aufgrund seiner 7 Farben so benannt, die im Sand zu sehen sind – rot, lila, violett, blau, grün, gelb und braun.

Die Dünen entstanden durch die schrittweise Conversion basalthaltiger Lava in Tonmineralien. Die Farben sind das Ergebnis der variierenden Abkühltemperaturen des Gesteins. Auch sehr faszinierend ist, dass selbst wenn Du eine Handvoll von diesem Sand vermischst, werden die Körner letztlich wieder zurück in die Ebenen ihrer eigenen Farben rieseln.

Die Seven Colored Earths ist bei weitem eine der am häufigsten besuchten Attraktionen von Mauritius und deshalb wurde ein Zaun errichtet, um die Leute davon abzuhalten auf dieser einzigartigen geologischen Formation herumzutrampeln.

Laguna Colorada – Potosi, Bolivien

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(Photo: Byelikova Oksana/Shutterstock)

In Boliviens Eduardo Avaroa Nationalreservat gelegen, ist dieser seichte, rot-gefärbte Salzsee ein beliebter Sammelort für Schwärme an Flamingos (vor allem James Flamingos, doch manchmal auch Anden- oder Chilenische Flamingos).

Die natürliche rote Farbe des Sees entsteht durch das rötliche Pigment einer Alge die dort heimisch ist.

Morning Glory Pool – Yellowstone Nationalpark, Wyoming

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(Photo: Alexey Kamenskiy/Shutterstock)

Die brillianten Farben, die in dem dampfenden Becken (manchmal auch Geysir!) vorhanden sind, sind das Ergebnis pigmentierter, thermophiler Bakterien die bei extremen Temperaturen gedeihen. Die verschiedenen orange- und gelb–Töne sind ein Indiz für die Temperaturunterschiede des Gewässers. Je näher man dem grünlich-blauen Zentrum kommt, desto weniger verschiedene Bakterien findet man vor.

Traurigerweise haben Vandalismus und Verschmutzung durch Besucher das Erscheinungsbild des Morning Glory Pool über die Jahre beeinträchtigt, da der Wasserzulauf durch Müll und andere Gegenstände verstopft wurde.

Zhangye Danxia formationen – Gansu, China

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(Photo: SIHASAKPRACHUM/Shutterstock)

An die Seite, Grand Canyon! Chinas Danxia Formationen stoßen vor.

Durch ihren ungewöhnlich farbigen Sandstein charakterisiert, wurden diese strahlenden Klippen durch 24 Millionen Jahre alte Mineralienablagerungen geformt.

Du kannst diese Art geologischer Landform zwar in ganz China vorfinden, der bekannteste Betrachtungsort ist im Zhangye Danxia Geologiepark gelegen.

Havasu Falls – Grand Canyon, Arizona

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(Photo: Juancat/Shutterstock)

Die Havasu Fälle sind eine von mehreren Wasserfällen, auf die Wanderer treffen werden, wenn sie den Grand Canyon Havasupai Pfad, in der Nähe von Supai, Arizona, entlang wandern.

Gelegen im Havusupai Reservat der Ureinwohner, ist der seicht grüne Canyon, der diese irren Wasserfälle beinhaltet und einen willkommenen Kontrast zu der brütenden heißen Wüste bietet, die diese Gegend umschließt.

Die deutliche türkise Färbung des Wassers ist das Ergebnis der hohen Konzentration an Magnesium und Kalziumcarbonat. Diese Mineralien sind auch für die nahegelegenen Travertinablagerungen verantwortlich.

Painted Desert – Petrified Forest Nationalpark, Arizona

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(Photo: Lsaldivar/Wikimedia)

Die “gemalte Wüste” erstreckt sich über 7,500 Quadratmeilen über den Nordosten Arizonas. Sie ist eine atemberaubende sedimentäre Landschaft, geschaffen aus zu Erosion neigenden Schichten aus Silizium, Tonstein und Schiefer.

Die Landschaft bekam ihre “gemalte” Erscheinung dank des nicht Vorhandenseins von Eisen und Mangan in den Gesteinsschichten.

Dankil Depression – Nord Äthiopien

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(Photo: Aleksandra H. Kossowska/Shutterstock)

Zusätzlich dazu einer der heißesten und niedrigst gelegenen Orte des Planeten zu sein, ist die Dankil bemerkenswert für ihre hellen gelben und grünen Anreicherungen von Schwefel und Salz.

Wegen ihres harschen Lebensraumes hat National Geographic sie den “grausamsten Ort auf der Erde” genannt. Doch die Dankil Depression war nicht immer so rau. Tatsächlich wird diese kochend heiße Landschaft –auch die sie umgebende Afar Region Äthiopiens–oft als die “Wiege der Hominiden” bezeichnet, dank der 1974 gemachten Entdeckung des Australopithecus afarensis (besser bekannt als Lucy).

Fly Geysir Washoe County, Nevada

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(Photo: jared ropelato/Shutterstock)

Geysire werden meist als natürlich vorkommendes Phänomen betrachtet, doch im Falle dieses kleinen, lebendigen Geysirs, haben bei seiner Entstehung Menschen versehentlich eine tragende Rolle gespielt.

Während einer Grabung auf dem Gebiet, zur Suche nach geothermaler Energie, 1964, ließen Ingenieure aus Versehen einen Geysir los. Über die Jahre hat das mineralreiche Wasser (das konstant etwa einen Meter in die Luft spritzt) Travertinenhügel um das Loch geformt.

Die brillanten Farben haben wir auch in diesem Fall pigmentierten thermophilen Bakterien zu verdanken.

Chinoike Jigoku – Beppu, Japan

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(Photo: Naoima/Shutterstock)

Während Japan für seine entspannende Onsen Kultur berühmt ist, möchtest Du im Chinoike Jigoku (was übersetzt wirklich “Blutiger Höllentümpel” bedeutet) –einer heißen Quelle– lieber kein Bad nehmen.

Der Name ist kein Witz. Da die Temperatur um die 77 Grad Celsius beträgt, wurde die Quelle gerne genutzt um Menschen zu foltern.

Trotz seiner abschreckenden Vergangenheit hat die ominöse rote Färbung weniger mit Blut, als viel mehr mit der hohen Konzentration von Eisenoxiden zu tun.

Spiaggia Rosa – Sardinien, Italien

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(Photo: Gabriele Maltinti/Shutterstock)

Wenn Du schon immer an einen Strand wolltest, der Zuckerwatte ähnlich sieht, dann ist dies deine Chance!

Der Sand von Sardiniens Spiaggia Rosa enthält Korallen– und Muschelfragmente, die für die liebliche, pinke Färbung sorgen. Im Kontrast zum kristallinen blauen Wasser sticht der rosa Strand wirklich hervor.

Falls Du diesen ungewöhnlich gefärbten Strand besuchen möchtest, beachte, dass er für die Öffentlichkeit, zur Prävention vor dem Verblassen dieser Naturschönheit, für längere Zeiträume geschlossen sein kann.

Paint Mines – Calhan, Colorado

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(Photo: John Fowler/Flickr)

Gelegen im Osten von Zentral-Colorado ist der Paint Mines Interpretive Park Heim für türmende Hoodoos, einem komplexen Ökosystem aus Pflanzen und wilden Lebewesen, einer reichen archäologischen Geschichte, und natürlich, für wunderschön gefärbte sedimentäre Gesteinsformationen.

Beweise für menschliche Zivilisation dort reichen fast 10.000 Jahre zurück, als amerikanische Ureinwohner den farbfreudigen Ton der Erde zum töpfern und andere Gegenstände benutzten.

Grand Prismatic Spring – Yellowstone Nationalpark, Wyoming

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(Photo: Berzina/Shutterstock)

Dieses massive Juwel einer heißen Quelle ist für seine Größe bemerkenswert (die größte der USA und drittgrößte der Welt), doch die Leute erinnern sich vor allem an ihre schöne Regenbogencoloration.

So wie viele heiße Quellen, ist die Grand Prismatic Spring das Zuhause zahlreicher pigmentierter Bakterien, die an deren mineralienreichen Kanten gedeihen.

Quelle: Catie Leary /// Übersetzung: Dennis Hudalla ///

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