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Mai 15

Der Heilungscode der Natur – die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken

Unser Körper endet nicht an der Hautoberfläche: Mensch und Natur sind tiefgreifend miteinander verbunden. Nach dem Bestseller „Der Biophilia-Effekt“ tritt der Biologe und Autor Clemens G. Arvay nun den wissenschaftlichen Beweis für die Heilkraft der Natur an:

Auf welche Weise stärken Pflanzenstoffe im Wald unser Immunsystem? Welche Anti-Krebs-Wirkstoffe aus der Natur könnten auch in Medikamenten eingesetzt werden? Welche Rolle spielen Tiere in dem großen Organismus Erde, zu dem auch wir gehören? Und was tragen Begegnungen mit Tieren zur Herzgesundheit bei?
Arvay schildert seine Erkenntnisse als Biologe und zieht weltweit führende Forscher zu Rate. So etabliert er die neue Wissenschaft der Ökopsychosomatik, die unser Verständnis von uns selbst und unserer Verbindung mit der Umwelt revolutioniert.

Es geht um die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren und damit sind natürlich ihre Heilwirkungen gemeint. Es geht auch um eine Medizin der Zukunft, in der der Mensch wieder als das betrachtet wird was er ist, nämlich ein Naturwesen, untrennbar verbunden mit seinen natürlichen Lebensräumen.

Die Kernaussage des Buches lautet – Der Mensch endet nicht an seiner Hautoberfläche.

Alles in der Natur ist miteinander verzahnt, steht miteinander in Verbindung und auch wir Menschen sind Teil dieses gigantischen Netzwerk des Lebens. Heute wissen wir aus modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass sogar unser Organismus über unsere Hautoberfläche hinaus funktioniert und in einem ständigen biochemischen Austausch mit der Natur steht, den er auch braucht, um gesund zu funktionieren. Je mehr Bäume am Ort eines Menschen wachsen, desto geringer ist seine statistische Wahrscheinlichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder auch Krebs zu erkranken.

Es gab z.B eine interessante Studie an der Universität von Chicago. Mark Bermann, der Studienleiter hat bewiesen, dass mehr Bäume in Großstädten zu einer signifikanten und immensen Gesundheitswirkung führen würden, also die Menschen würden viel gesünder. Er hat dazu Satellitendaten benutzt und komplexe Gesundheitsdaten. Man sieht also, dass Naturmedizin auf eine sehr moderne Art erforscht werden kann. Er hat auch festgestellt, dass nur 10 Bäume mehr in der Umgebung eines Menschen dazu führen würden, dass dieser Mensch (Sein Organismus / sein Körper ) statistisch betrachtet 6 Jahre jünger würde.

Der Heilungscode der Natur stützt sich natürlich nicht nur auf Satellitendaten und statistische Untersuchungen, sondern auch auf handfeste Labormethoden, wie z.B Blutabnahmen und deswegen wissen wir, dass Waldluft eine Art bioaktiver Medizincocktail ist, den wir einatmen können und der unser Immunsystem stärkt und unseren Organismus im Kampf gegen Krebs unterstützt, ganz anders übrigens als die Stadtluft.

Im neuen Buch von Clemens geht aber auch um die verborgenen Heilkräfte von Tieren.

Denn so wie bei der Begegnung mit Bäumen, gibt es auch bei der Begegnung mit Tieren wissenschaftlich nachgewiesene medizinische Effekte auf unseren Organismus.

Es wurde z.B nachgewiesen, dass das Streicheln eines freundlichen Hundes mehr Immunglobulin A entstehen lässt. Es ist eine sehr wichtige Substanz unseres Immunsystems, die z.B an Schleimhäuten und im Speichel vorkommt aber auch in Flüssigkeit der innere Organe. Und die wehrt Krankheitserreger ab, damit sie nicht eindringen können. Sie ist aber auch dafür zuständig, dass die Wunden an Schleimhäuten besser heilen.

Eine Studie hat dann auch eindeutig gezeigt, dass das Streicheln eines Stoffhundes nicht diesen Effekt hat, sondern nur das Streicheln eines lebendigen Hundes, denn es geht ja um das Lebendige, es geht um sozialen Kontakt, soziale Beziehung oder auch Freundschaft mit dem Tier, die dann über unser Hormonsystem und unser Nervensystem wirklich in die Sprache der Organe übersetzt wird und unseren Organismus medizinisch beeinflussen kann. An der Universität von Meryland in der USA, hat man sogar herausgefunden, dass das Zusammenleben mit einem Hund die Herzgesundheit fördert. Das Zusammenleben mit einem Hund nach einem Herzinfarkt, erhöht die Gesundheit und die Überlebensrate nach dem Aufenthalt in der Intensivstation.

Tiere helfen sogar Schmerzpatienten, beim Rückgang ihrer Beschwerden. Weil die Begegnungen mit Tieren, über komplizierte, hormonelle und neuronale Regelkreise, dazu führt, dass unser Körper mehr natürliche Schmerzmittel ausstösst.

Das Buch “Der Heilungscode der Natur” von Clemens G. Arvay gibt einen näheren Einblick darauf:

Wie genau die Natur unsere Gesundheit beeinflusst und wie es sein kann, dass das bloße Ansehen eines Baums tatsächlich zu einer besseren Wundheilung und zu einer schnelleren Genesung nach einer Operation führt. Er erzählt auch darüber, wie genau der Kontakt zu einem Tier unser Immunsystem beeinflussen kann. Im wesentlichen klärt es ausführlich auf, wie die Eindrücke der Natur und die Begegnungen mit anderen Lebewesen in die Sprache der Organe übersetzt wird.


Quelle und weitere Informationen:

Clemens G. Arvay – Der Heilungscode der Natur: Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken” 

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