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Jan 27

8 gute Gründe fermentierte Lebensmittel zu essen

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Wir hier, bei Bewusst-Vegan-Froh, lieben fermentiertes Essen! Rohes Sauerkraut ist ein super Snack, sehr gesund! Wieso?

Bei der Gärung der Lebensmittel wird der Zucker in Zellenergie und Milchsäure umgewandelt. Dieser Vorgang erzeugt die wunderbaren Verdauungsenzyme und Probiotika, all das während der Zuckergehalt der Nahrung (oder des Getränks) verringert wird – ein voller Gewinn!

Du weißt vermutlich bereits, dass fermentierte Lebensmittel reich an Probiotika sind, dennoch sind hier 8 weitere verblüffende Gründe sie zu essen:

1. Deine Darmgesundheit gedeiht!

Die bei der Fermentation entstandene Milchsäure sorgt für das Wachstum einer gesunden Darmflora im Verdauungstrakt. Wenn du über ein gesundes Gleichgewicht guter Darmbakterien verfügst, dann gedeiht deine gesamte Gesundheit, so wie auch dein Immunsystem. 

2. Steigert auf natürliche Weise den Vitamin A & Vitamin C Gehalt deiner Nahrung

Durch die Milchsäure wird die Speise leichter bekömmlich und verdaulich, dies steigert die Aufnahme von Vitamin C und Vitamin A. Vitamin C ist wichtig für vielerlei Körperfunktionen, wie die Produktion von Kollagen für geschmeidige Haut, Abwehrkräfte, und es verfügt über Eigenschaften die Krebs vorbeugen! Das Vitamin A hilft bei der Regulierung des Zellwachstums und ist gut für deine Augen.

3. Hilft deinen Körper zu entgiften

Dies überrascht uns selbst auch! Der Gärungsprozess spaltet die Nährstoffe der Lebensmittel und erzeugt dabei natürliche Chelaten, die dann Giftstoffe im Körper binden und diese ausleiten. Sehr nett!

4. Der Zuckergehalt deines Essens wird gesenkt, natürlich

Die Bakterien, die sich während des Fermentationsvorgangs formen, ernähren sich von Zucker. Das bedeutet, dass je fermentierter eine Speise ist, desto weniger Zucker beinhaltet diese. Tatsächlich beginnt die Fermentation mit und durch eben diesen Zucker!

5. Reich an Vitamin K2 – Ein Krebsbekämpfer

Fermentiertes ist reich an Vitamin K2 und Studien zeugten, dass eine gesteigerte Einnahme an Vitamin K2 wohl das Risiko senkt, an Prostatakrebs zu erkranken. In pflanzlicher Nahrung findet man nicht viel präformiertes K2, es sei denn diese wurde fermentiert oder anderweitig durch Bakterien oder andere Mikroorganismen transformiert.

6. Leichte Verdaulichkeit

Du bist immer nur so gesund wie deine Gedärme. Wenn dein Körper die Nährstoffe aus dem Essen nicht aufnehmen kann, dann leidet deine Gesundheit. Du isst vielleicht die fantastischsten, nährstoffreichsten Wunderlebensmittel des Planeten, aber ohne die Aufnahmefähigkeit und die Fähigkeit diese zu verdauen, wirst du überhaupt gar keine Vorteile dadurch haben! Fermentierte Speisen produzieren die Verdauungsenzyme, die sicherstellen, dass du die meisten Nährstoffe deines Essens auch tatsächlich integriert bekommst.

7. Dein Immunsystem bekommt einen Schub!

Viele Experten in Gesundheitssachen glauben, dass deine Därme das größte Immunorgan des Körpers darstellen. So viele chronische Krankheiten wurden exzessiven Entzündungen zugeschrieben. Vorfälle wie Diabetes, Herzkrankheit und Krebs stammen potenziell von einem Ungleichgewicht der Darmbakterien, was dann Entzündungen im Körper auslöst. Wir sind wirklich das, was wir essen. Wenn wir das richtige, inklusive fermentierter Lebensmittel, die uns bei der Gesundheit unseres Darms unterstützen, essen, dann bekommen wir nicht nur mehr Vitamine und Mineralien (und der Körper nimmt diese auch auf), sondern reduzieren auch das Risiko entzündungs-bedingter Krankheiten!

8. Gönne dir eine Extradosis Froh

Probiotika beeinflussen Neurotransmitter im Gehirn und dies steigert unsere Laune, indem es Stresshormone senkt. Auch sind die Bakterien in unserem Darm verantwortlich für etwa 80-90% der Serotoninproduktion des Körpers, das Glückshormon! Ein gesunder Darm = ein froher Mensch!

Die Herstellung von fermentiertem Gemüse ist ganz einfach

Es gibt so viele Wege, um täglich mehr fermentierte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Versuche es mit Sauerkraut oder roter Beete!

Diese Gemüse zerkleinert man möglichst fein mit einer Reibe oder einer Küchenmaschiene, vermischt sie mit ein wenig Salz und füllt sie in ein Keramikgefäß. Am besten nimmt man dafür ein spezielles Gärfass und stampft das Gemüse möglichst fest in das Fass. Wer will und es auch mag, kann dem Gemüse auch noch Wachholderbeeren und Kümmel hinzufügen. Das Gemüse wird so lange gestampft, bis es leicht mit Lake überdeckt ist.

Dann wird das Gemüse mit einem sauberen Teller und einem Gewicht beschwert. Zum Schutz vor Fliegen und Verunreinigungen überdeckt man die Öffnung des Fasses noch mit einem sauberen Tuch und befestigt es luftdicht, am besten mit einem Gummiband. Nach zwei bis drei Wochen bei ca. 15 – 22 Grad ist das milchsauer fermentierte Gemüse fertig. Es kann jetzt in saubere Gefäße gefüllt und dunkel, kühl und trocken oder auch im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Welches fermentierte Lebensmittel ist dein Lieblingsessen?

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