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Nov 25

5 Gründe keine Eier mehr zu essen

eier

Egal ob aus ethischer Perspektive oder aus gesundheitlichen Aspekten! Es gibt genügend Gründe, um auf Eier zu verzichten und damit die Hühnerhaltung für die Eierproduktion nicht zu unterstützen. Denn auch für die Produktion von Eiern müssen unzählige Tiere sterben.

 1) Gesundheit

Eierkonsum ist genauso schädlich für das Herz wie Rauchen:

Je mehr Eier Menschen essen, desto höher ist ihr Risiko, eine Artheriosklerose zu entwickeln. Dies ist der Befund einer Untersuchung der Neurologen David Spence. Eierkonsum scheint demnach ein ebenso bedeutsamer Risikofaktor zu sein wie das Rauchen.

Auch wenn die Befunde bezüglich der Spezifität der beobachteten gesundheitssschädigenden Auswirkungen des Eierkonsumes noch umstritten bleiben, ergeben sich aus dieser Untersuchung dennoch weitere Argumente, vom Eierkonsum Abstand zu nehmen.

Sowohl befruchtete, als auch unbefruchtete Eier erhalten in Form von Embryonen totes Gewebe, das auch totes und unverwertbares Eiweiß beinhaltet, das wiederum für Fäulnis und Bakterienvermehrung in unserem Magen-Darm-Trakt sorgt.

Die Lebensmittel-Mafia hat durchaus erfolgreich den Mythos über die Nützlichkeit der Eierproteine verbreitet, was aber eine ignorante Lüge ist, die nur den Business des Todes rechtfertigen soll. Die Eier eignen sich nicht für eine gesunde und tugendhafte Ernährungsart eines Menschen, da dieses “flüssige Kadaver” in unserem Dünndarm sich sogar noch schneller zersetzt als Fleisch, und zudem die Eier als Ursache für übel-riechendes Ammoniakgas gelten. Zu der Bakterien- und Toxinenvermehrung im menschlichen Körper geselligt sich noch der hohe Inhalt Cholesterins, womit das Hühnerei reichlich bestückt ist – der Überschuss von diesem ist für viele Krankheiten mitverantwortlich. Dabei gibt es in Eiern doppelt so viel Cholesterin wie im Käse.
Cholesterin(Steroid) – eines der Fettarten in unserem Organismus. Unser Körper ist dazu in der Lage, so viel Cholesterin zu erzeugen, wie es nötig ist, auch ohne der Zufuhr von irgendwelchen tierischen “Lebensmitteln”. Das Cholesterin benötigen wie für die Bildung von Gallensalzen und für einige Arten von Geschlechtshormonen, und ebenfalls beteiligt es sich bei der Funktionalität von Zellmembranen.

Der Verzicht auf Eier kann demnach gerade bei gefährdeten Personen eine positive gesundheitliche Wirkung haben. Eine vegane Ernährung führt dazu, dass Ablagerungen, die sich im Laufe von Jahrzehnten in den Herzen von Herzpatienten gebildet haben, beginnen, sich binnen eines Jahres abzubauen.

Rückstände im Ei: Die heutigen Legehühner werden mit Medikamenten und Supplementen gefüttert, um eine höhere Legeleistung zu erbringen. Ist das schon alles andere als natürlich, müssen die aufgenommenen Stoffe wie z.B. Antibiotika wieder abgebaut werden. In den Eiern der Hühner können sich demnach evtl. Rückstände von Antibiotika oder antibiotikaresistente Bakterien befinden, die schädlich für den Menschen sind. 

Vermeidung von Salmonellen: Salmonellen sind natürliche Darmbewohner von Geflügel, die mit dem Kot ausgeschieden werden und auf diesem Weg leicht auf Eier gelangen können. Sie können gerade bei immun-schwachen Menschen, wie Kindern oder älteren Personen, schwere Darmerkrankungen hervorrufen.

2) Hühnerhaltung ist kein Paradies

Die Haltung von Hühnern – selbst in Freilandhaltungen – ruft immer wieder Tierschützer auf den Plan. Herden mit Tausenden Tieren seien schlicht zu groß und würden Panik auslösen, so dass die Tiere den zur Verfügung stehenden Platz gar nicht nutzen. Boden- und Volierenhaltung sind aus Sicht von Tierschützern ohnehin nicht akzeptabel. 

Die Haltungsbedingungen der sogenannten Legehennen sind – sowohl im konventionellen als auch im Bio-Bereich – erbärmlich.  Auch im Biobereich (wo übrigens meist normale Hybrid-Sorten genutzt werden) leben Hennen kaum länger als 2 Jahre. „Alte“ Legehennen werden beispielsweise als „Suppenhuhn“ genutzt.

Die Haltebedingungen sind, egal ob Bodenhaltung, Freilandhaltung oder Bio, oft alles andere als moralisch vertretbar. Sechs bis neun Tiere auf einem Quadratmeter laufen zu lassen und ihnen einen kurzen „Freilauf“ zu gönnen, um ihnen dann täglich Eier zu klauen, kann man als zweifelhaft „tiergerecht“ empfinden.
Dennoch – und obwohl viele Tiere unter den Bedingungen der Massentierhaltung sterben – gelten Eier als vegetarisch. Die enorme körperliche Belastung, denen heutige Hochleistungs-Züchtungen ausgesetzt sind, führt dazu, dass die Hennen schon nach weniger als einem halben Jahr Legezeit völlig ausgezehrt und nicht mehr wirtschaftlich sind.

3) Gegen das Kükensterben

Männliche Küken können keine Eier legen. Sie finden in der Ei-Industrie also keine Verwendung. Da für die Fleischproduktion eine andere, schneller fleischansetzende Hühnerart verwendet wird (die wiederum keine Eier legt, weil sie bereits vor der Geschlechtsreife im Alter von 6 bis 8 Wochen geschlachtet wird), ist auch dort kein Platz für sie. Aus diesem Grund werden männliche Küken nach dem Schlüpfen aussortiert (diesen Vorgang nennt man sexen) und getötet.

Wir wollen nicht, dass 50 Millionen männliche Küken sterben, damit wir Eier essen können. Keine Eier zu essen bedeutet ebenfalls Methoden wie das Sexen, Schnabelstutzen und anderes nicht zu unterstützen.

4) Nein, das Ei stammt nicht immer vom Bauern nebenan

Viele Leute meinen, sie kaufen nur „gute“ Eier vom Bauern nebenan und diese können problemlos gegessen werden, da sie keinem Huhn schaden. Eier sind jedoch überall, egal ob in gekauften Keksen, Kuchen, Tütensuppen etc. Genau diese Eier stammen oft aus den schlechtesten Haltungsbedingungen! Dass auch das Bauern-Huhn zu einem Suppenhuhn wird, sobald es keine Eier mehr legt und damit nicht einmal die Hälfte seines natürlichen Lebensalters erreicht, bedenken viele ebenfalls nicht.

5)  Die Hühner brauchen ihre Eier selbst.

Ur-Hühner, so genannte Bankiva-Hühner, brüten normalerweise gleich viele männliche und weibliche Küken aus, insgesamt etwa  6-20 im Jahr.  Sie bauen ein Nest und kümmern sich um ihre Eier. Sollte eins verloren gehen, legen sie eins nach. Und genau dieses Nachlegen von verloren gegangenen Eiern nutzt der Mensch aus: Er nimmt der Henne das Ei und diese ist darauf programmiert, eins nachzulegen. Dank dieses Tricks, durch Zucht und mithilfe von Spezialfutter sowie künstlichem Tageslicht (das der Henne eine längere Tageszeit simuliert), legen die heutigen „Turbo-Hühner“ bis zu 300 Eier im Jahr – etwa das 20-fache ihrer entfernten Vorfahren. Diese Eier sind meist unbefruchtet.
Aus veganer Sichtweise ist dabei, unabhängig von Auswirkungen auf die Gesundheit, darauf hinzuweisen, dass Eier eigentlich der Ernährung von Vogelembryonen dienen so wie Tiermilch der Ernährung von Tierkindern, nicht aber erwachsenen Menschen dient.

 

Das Leid, welches durch die Ausbeutung und letztlich Tötung von Milliarden von Vögeln erzeugt wird, ist das Hauptargument gegen den menschlichen Eierkonsum, wie überhaupt, das durch den Menschen zugefügte Leid gegenüber den Tieren auch allgemein das Hauptargument gegen den menschlichen Konsum tierischer Produkte ist.

Egal, aus welchen Gründen man sich für den Verzicht von Eiern und anderen tierischen Produkten entscheidet, diese Entscheidung hat immer positive Folgen für die Gesundheit. Eine ausgewogene vegane Ernährung bringt allerlei Vorteile mit sich und kein Tier muss mehr für das eigene Wohl leiden. 

 

Quellen: huffingtonpost.com / vegpool.de /veganblatt.com

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