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Mrz 12

17 pflanzliche Antibiotika, die jeder zu Hause haben sollte

Wenn jemand in unserer Familie krank ist, wollen wir alles tun, damit er sich schnell wieder besser fühlt. Gerade in den jetzigen ungewissen Zeiten sollten man vorbeugen und sich diese 15 Sachen an Vorrat zu Hause anlegen. Auch in anbetracht der medizinischen Versorgung im jetzigen Deutschland, wie schlimm kann es erst werden wenn die Zeiten auf Sturm stehen?

Ebenso ist es ratsam, nicht bei jeder Erkältung oder Grippe sich gleich Anitbiotika verschreiben zu lassen, denn irgendwann wird der Körper resistent und es nützen keine Antibiotika mehr. Lieber natürliche Antibiotika versuchen und man überwindet so eine Grippe auch auf natürliche Art und Weise.

Wenn man keine fortgeschrittene medizinische Ausbildung hat, sollte man sich immer an einen qualifizierten Arzt wenden, wenn man krank ist.

Es gibt aber sicherlich einige natürliche Pflanzen, Öle und Kräuter, die in wissenschaftlichen Studien gezeigt haben, dass sie gute antibiotische Eigenschaften haben.

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Es gibt einen weiteren Grund, warum man sich die folgenden natürlichen Heilmittel anschauen sollte:

In den letzten Jahrzehnten hat der übersteigerte Gebrauch von Antibiotika zu einer Zunahme von Antibiotika-resistenten Infektionen geführt. Ein Ergebnis davon ist, dass viele Menschen, die aufgrund von gewöhnlichen Erkrankungen ins Krankenhaus gekommen sind oder Menschen mit Krebs, Herzkrankheiten oder Unfallverletzungen, mit im Krankenhaus erworbenen Infektionen enden und einige sterben sogar an diesen Infektionen.

„Es ist nicht schwer Mikroben im Labor resistent für Penicillin zu machen, indem man sie Konzentrationen aussetzt, die nicht ausreichend sind, um sie zu zerstören“, warnte Alexander Fleming, der Entdecker des ersten Antibiotikums, Penicillin, im Jahr 1945, als er seinen Nobelpreis für Medizin erhielt.

„Es besteht die Gefahr, dass der Unwissende sich selbst leicht unterdosieren kann und indem er die Mikroben zu geringen Mengen des Medikaments aussetzt, macht er sie resistent.“

Künstliche Antibiotika töten nicht nur die negativen, sondern auch die positiven Bakterien im Körper ab. Sie entwickeln außerdem antibiotikaresistente Mikroben. Das ist ein kritischer Zustand, der sofortige Aufmerksamkeit verlangt. Aus diesen Gründen empfehlen Forscher auf der ganzen Welt Produkte aus der Mutter Natur, die antibakteriell, antimikrobiell und entzündungshemmend, sowie gegen Pilze wirken und ein tolles, natürliches Antibiotikum sind und für eine gute Gesundheit sorgen. Das zeigt, dass sie viel effektiver sind, als die künstlichen Antibiotika.

Pflanzliche Antibiotika haben sogar mehrere Vorteile gegenüber konventionellen Antibiotika: Da Pflanzen gleich mehrere Wirkstoffe aufweisen, können sie oft nicht nur den Kampf gegen Bakterien, sondern auch gegen Viren, Pilze oder Parasiten aufnehmen und das Immunsystem stärken. Die natürlichen Stoffe und deren Wirkungsweise belasten den Organismus meist weniger. Und: die Krankheitserreger können gegen “pflanzliche Antibiotika” nicht so schnell resistent werden wie gegen konventionelle Wirkstoffe.

In diesem Sinne werden hier nun 15 natürliche Antibiotika vorgestellt, die als Alternativen zu den herkömmlichen Antibiotika verwendet werden und gegen bakterielle Infektionen ankämpfen können:

1) Aloe Vera:

Aloe Vera Blätter werden seit Jahrhunderten verwendet, um verschiedene Erkrankungen, wie Entzündung (vor allem bei Verbrennungen), Hautausschläge, Arthritis und Verstopfung zu behandeln. Aloe Vera beinhaltet an die 160 Inhaltsstoffe, die zusammen ein sehr wirksames Heilmittel bilden. Neben 13 verschiedenen Vitaminen gibt es ebenso viele Mineralstoffe, weiterhin Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren. Die Pflanze hemmt Viren, Bakterien und Pilze, aktiviert die Abwehrkräfte, hat blutreinigende Eigenschaften, regeneriert Gewebe und ist ein wirksames Schmerzmittel. Außerdem ist Aloe Vera wegen ihrer feuchtigkeitsspendenden Substanzen hervorragend zur Hautpflege geeignet. Diese dringen dreimal schneller ein als Wasser und erreichen somit auch die tieferliegenden Schichten. Das führt zur Hautstraffung, Spannkraft und ein frisches Aussehen. Zusätzlich wirkt der Saft auch gegen Hautunreinheiten. Die Frischpflanze wird auch als “Arzt im Topf” bezeichnet, da man bei akuten Fällen ein Stück vom Blatt abschneiden kann, was u.a. bei Wundheilung, Haut- und Nagelpilzen hilft.

2) Kurkuma:

Dieses Kraut wird seit Tausenden von Jahren in den ayurvedischen und chinesischen medizinischen Kreisen verwendet und es behandelt ein breites Spektrum von Infektionen. Neben seinen antibakteriellen Eigenschaften, ist Kurkuma auch als entzündungshemmend bekannt geworden. Es ist sehr effektiv bei der Behandlung von bakteriellen Infektionen und kann sogar bei MRSA (Staphylococcus aureus) und Läsionen auf der Haut verwendet werden.

3) Kamille:

der Klassiker in der Kräuterheilkunde, wirkt antibakteriell, krampflösend, entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.

4) Teebaumöl:

Viele, die es verwendet haben, schwören darauf. Ein sehr potentes und ätherisches Öl. Teebaum hat sich bei der Behandlung von MRSA auf der Haut als sehr wirksam erwiesen, welche den herkömmlichen Antibiotika widerstehen. Beachte jedoch, dass das Teebaumöl in therapeutischer Qualität unverdünnt verwendet werden muss, wenn es auf der Haut angewendet wird. Ein zusätzlicher Bonus: Teebaumöl ist auch sehr effektiv gegen Läuse.

5) Isländisch Moos:

Diese Flechtenart kennen viele schon als Mittel gegen Husten und Erkältung. Weniger bekannt ist, dass im Isländisch Moos Flechtensäuren enthalten sind, die antibiotisch und bakterienhemmend wirken. Heilpraktiker wenden es zur Behandlung von Mund-, Rachen- und Darminfektionen an.

6) Knoblauch und Zwiebel:

1858 fand Louis Pasteur heraus, dass Knoblauch antibiotisch wirkt. Knoblauch unterdrückt das Wachstum von vielen Mikroorganismen. Die bakterientötende Wirkung geht auf das vom ihm gebildete Alliin zurück, welches zunächst unwirksam ist. Erst nachdem es von Enzymen in Allicin umgewandelt wird, entsteht die Wirkung, die der von Penicillin ähnlich ist. Es wurde auch im 17 Jahrhundert verwendet um zu helfen tödliche Seuchen abzuwehren. Knoblauch besitzt starke antibiotische, antivirale und antimykotische Eigenschaften.

In der Zwiebel ist ein Cocktail verschiedener sehr gesunder und gesund machender Stoffe enthalten, so z. B. Vitamine, Mineralstoffe oder z. B. das keimtötende Allicin, das eine antibiotikumähnliche Wirkung besitzt. Die Zwiebel wurde im Mittelalter von der Klostermedizin gegen Skorbut, die Pest und die Cholera empfohlen.

7) Salbei:

ist am besten frisch aus dem Kräutertopf. Es wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und hilft vor allem bei Husten, Mund-, Rachen- und Mandelentzündung.

8) Meerrettich und Kapuzinerkresse:

Diese beiden bekannten Pflanzen enthalten sogenannte Senföle. Der Wirkmechanismus der Senföle hemmt das Wachstum verschiedener Bakterien, Viren und Pilze. Die Zusammensetzung aus Extrakten der Meerrettichwurzel und Kapuzinerkresse bekämpft bis zu 13 Bakterienarten – sogar einige der besonders gefährlichen Erreger. Anwendungsgebiete: Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung, grippale Infekte, Harnwegsinfekte.

9) Oregano-Öl:

Am besten bekannt ist dieses ätherische Öl für seine antibakterielle Wirkung, aber auch als Mittel gegen Staphylokokken-Infektionen wie MRSA. Es wirkt antioxidativ, antiseptisch, antiviral, antimykotisch, entzündungshemmend, schmerzstillend und zudem gegen Parasiten. 2001 berichtete die Zeitschrift Science Daily über eine Studie der Georgetown University, die ergab, dass die keimtötende Wirkung von Oregano-Öl fast so stark war wie die der meisten Antibiotika. Nebenbei: Landwirte wenden sich Oregano-Öl-getränktem Futter für Tiere zu, als Alternative zu den menschlichen Antibiotika, die, wie viele sagen, auf lange Sicht schädlich sind.

10) Bartflechte:

Sie wird als hochwirksames Antibiotikum gegen die Bakterienarten Streptokokken und Staphylokokken eingesetzt. Die sind z.B. bei Nebenhöhlenentzündungen und Mandelentzündungen zu Gange.

11) Olivenblattextrakt:

Er wird seit Jahrhunderten zur Bekämpfung bakterieller Infektionen eingesetzt und wird heute in einigen Krankenhäusern in Europa gegen MRSA-Infektionen verwendet. Er unterstützt das Immunsystem und bekämpft gleichzeitig antibiotikaresistente Infektionen.

12) Süßholz:

Es hat große entzündungshemmende, antimikrobielle und antibakterielle Eigenschaften, wie Forscher gezeigt haben. Süßholz ist auch vorteilhaft für die Linderung von Bronchitis, Verdauungsstörungen, Virusinfektionen, Übergewicht und Sodbrennen.

13) Echinacea:

Das Kraut wird seit Jahrhunderten verwendet, um vorschnelle Alterung zu behandeln, sowie eine Vielzahl von Infektionen. Traditionell wurde es verwendet, um offene Wunden sowie Blutvergiftung, Diphtherie und andere Bakterien-Erkrankungen zu behandeln. Heute wird Echinacea meist genutzt, um Erkältungen und Grippe zu behandeln.

14) Ingwer:

Ingwer ist seit über 2000 Jahren einer der Haubtbestandteile in der alternativen Medizin und eignet sich hervorragend als natürliches Antibiotikum. Das liegt an den entzündungshemmenden und antibakeriellen Eigenschaften, die die Bestandteile Shogaol, Zingerone und Gingerol besitzen. Diese haben die Fähigkeit Schleim entgegenzuwirken, wodurch Infektionen im Magen-Darm-Trakt und der oberen Atemwege, wie Grippe, Erkältungen und Husten verhindert werden. Der regelmäßige Verzehr von Ingwer hilft gegen Schlafprobleme anzukämpfen, verbessert den Kreislauf, stabilisiert den Blutzucker, verbessert die Gesundheit des Herz- und Immunsystems, bekämpft Krebs und lindert perfekt Schmerzen.

15) Kokosöl:

Kokosöl ist ein natürliches Antibiotikum mit antiviraler, antibakterieller und schimmelpilzwachstumshemmender Wirkung. Das Bakterienwachstum und folglich auch die Bildung von Säuren und Schimmelpilzen haben keine Chance. Kokosöl stärkt einerseits Ihr Immunsystem und wirkt andererseits gegen krankmachende pathogene (Mikroorganismen) im Mund. Kokosöl lässt Staphylococcus aureus keine Überlebenschance. Es ist hinreichend wissenschaftlich erwiesen, dass Monolaurinsäure (Kokosöl) die fettige Schutzschicht von gram-positiven Bakterien auflösen kann.

Kokosöl hat laut wissenschaftlichen Studien eine antibiotische Wirkung. Es ist u.a. auch für die Zahnpflegeideal. Dr. Goerg Kokosöl ist eines der ganz wenigen Kokosölprodukte, welches garantiert über natürliche Enzyme verfügt. Das rohköstliche Kokosöl wird nicht über 38°C erhitzt, so dass es die natürlichen Enzyme behält (Enzyme sind nicht hitzebeständig und ALLE Enzyme werden ab ca. 42°C zerstört) Jegliche Art von Rohkost enthält Enzyme, und Enzyme sind wichtig, um Karies zu verhindern.

16) Roher Apfelessig

hat einen breit gefächerten Nutzen. Täglich angewendet, entfaltet Apfelessig seine antibiotische und antiseptische Wirkung, während er auf natürliche Weise den Körper alkalisiert. Zudem kann er das Gewicht unter Kontrolle halten, Arteriosklerose entgegenwirken und das Krebsrisiko senken.

17) Grapefruitkernextrakt

Laut dem Journal of Alternative and Complementary Medicine fand eine Studie heraus, dass Grapefruitkernextrakt effektiv gegen mehr als 800 bekannte Viren und Bakterien sowie gegen mehr als 100 Pilz- und Parasitenstämme schützt. Der Extrakt wirkt nicht nur antibakteriell, sondern alkalisiert zudem den Körper und verbessert die Darmflora.

Kennst du noch andere pflanzliche Mittel zur Bekämpfung von Krankheitserregern? Dann hinterlasse uns unten bitte einen Kommentar und teilen diese wertvolle Informationen mit deinen Freunden!

Empfehlungen zum Thema:

> Buch bei Amazon: ->  Pflanzliche Antibiotika: Geheimwaffen aus der Natur von Aruna M. Siewert


Quellen:  NaturalNews.com / Epohtimes.de

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Kommentare

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3 Kommentare

  1. Weber

    Kein Lebensmittel. Aber manche schwören auf kolloidales Silber.

  2. Anna

    Vielen dank für die tollen Informationen. Ich verwende immer Kokosöl und Honig sowohl für Haut Haarpflege und zum essen.

  3. Sabine

    Thymian kann bei Atemwegserkrankungen (Husten) und auch bei viralen Infektionen angewendet werden. Er wirkt antibakteriell.

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